In Finanzen, Geschäftsidee, Innovation

Auktionsplattformen für Patente in den USA

Nicht nur in Deutschland, sondern auch in den USA gibt es viele fleissige Erfinder. Doch nicht jeder Erfinder hat das nötige Kleingeld und die unternehmerischen Fähigkeiten bzw. Ambitionen, die Erfindung auch in wirtschaftlichen Erfolg umzuwandeln. Deshalb suchen viele Erfinder einen Käufer für das Patent. Im Gegensatz zu Deutschland müssen sie auch nicht von „Pontius zu Pilatus“ wandern, um den richtigen Käufer zu finden. Dafür gibt es Patent-Auktionsplattformen, wie z.B.:

Gelesen bei work.com via business-opportunities-blog

Hinsichtlich oben beschriebenen Angebotes hinken wir auch hier in Deutschland stark hinterher. Mir sind nur zwei Plattformen bekannt, auf denen man für seine Erfindung einen Käufer, Verwerter bzw. Kapitalgeber finden kann:

Ich habe schon den Eindruck, dass es für einen findigen Gründer noch genug Platz gibt, um aus o.g. Idee im deutschsprachigen Raum eine erwerbswirtschaftliche Geschaftsidee umzusetzen.

11 Responses to Auktionsplattformen für Patente in den USA

  1. Smartpat sagt:

    Der Link zu FreePatentAuctions scheint tot. Bei den anderen Seiten stellt sich doch die Frage, wie viele potentielle Käufer diese Seiten nutzen, um nach für sie interessanten Patenten zu suchen.

  2. Hall Smartpat,

    ich haben den Link zu freepatent getestet. Jetzt geht es wieder.

    Insgesamt ist natürlich bei mehreren Plattformen der Nachteil, dass sich der Traffic aufteilt.

    Gruss

    Burkhard

  3. […] Super Idee. Das wäre das Aus für viele kleine Firmen. Beispiel: Eine kleine Firma entwickelt ein neues, bahnbrechendes Produkt. Die kleine Firma kann das Produkt nur selbser langsma im Markt verbreiten (Personalaufkommen, Werbeetat, etc.) oder durch größere Firmen resellen lassen. Ist das Produkt geschützt, ist der kleinen Firma ein Profit sicher. Ohne Patent jedoch kommt der übergroße Konkurrent, kupfert ab und überschwemmt mit seiner Macht den Markt. Für den Endbenutzer sicherlich toll, da es das Neueste und Beste schnell und günstig auf dem Markt gibt. Die kleine Firma hingegen wird von selbigem gefegt. Ãœberwiegend liegen Patente zu Beginn in der Hand von Privatpersonen und kleinen Firmen. Haben die dann weder Lust noch Energie das Produkt zu vertreiben, verkaufen diese das Patent an einen der Branchenriesen und machen damit Umsatz. Auch das ist ein gutes Geschäftsmodell. Die Patentstreitigkeiten ruhen daher, dass immer hemmungsloser abgekupfert wird – ohne Rücksicht auf Rechte. Das fängt im privaten Bereich (Raubkopien) an und zieht sich hoch bis in die höchsten Wirtschaftskreise. Da eine sehr große Finanzmacht in Ãœbersee sitzt und eine kopierkräftige Billig-Fraktion im Osten, könntest Du nach nur kurzer Zeit die deutsche Wirtschaft einmotten. Aber wen stört das schon, denn die Produkte kommen ja billig in unseren Markt zurück. Geiz ist geil! Auch wenn man wegen Arbeitslosigkeit selbst die billigen Produkte dann nicht mehr kaufen kann… CoKo […]

  4. […] Hallo Skynet, Deinen anderen Beitrag (kurz vor meinem) hatte ich zuvor mit bewertet — da recht treffend ist. > Es wäre zu überlegen, ob man nicht auch die technischen Patente > abschaffen sollte. Denn effektiv dienen sie dazu, Entwicklungen zu > blockieren. Große Unternehmen “entwickeln” möglichst alle denkbaren > Lösungswege und lassen sie patentieren, oft nur, um ihre bestehende, > veraltete Technik zu schützen. So z.B. bei Umwelttechnik im > Zusammenhang mit Autos und Heizungsanlagen. Selbst normale Patente sind umstritten. Einige Wirtschaftstheoretiker sagen, dass sie evtl. mehr schaden als nutzen — zumindest haelt sich Schaden und Nutzen eher in der Waage. Edison, der in der USA gerne angefuehrt wird, sagte auch, dass ihm die Patente nichts brachten. Er ueberlebte einfach weil er schneller war als die anderen. Heute ist das Problem, dass Patente immer trivialer werden. Das Niveau wird vor allem in der USA immer mehr abgesenkt. Das fuehrt zu einer Patentschwemme, die immer mehr Probleme aufwirft. Es ist aber schwer gegen Patentbefuerworter im Allgemeinen zu argumentieren, weil die auf die “lange Geschichte” der Patente verweisen. Just, *2Cents* […]

  5. […] ich gehe davon aus, dass Infineon usw. die rechte an CellularRAM besitzen und nicht kostenlos herausgeben wollten. weiterhin gibt es jetzt COSMORAM, ein neuer standard, den andere firmen besitzen und den man natürlich auch lizensieren muss. welcher sich am ende durchsetzt, ist nicht sicher, es ist nur klar, dass das umstände für den kunden bedeutet. natürlich wäre es viel einfacher, wenn es einen freien standard geben würde. freie standards zu entwickeln kostet geld, und das kann man nciht einer firma alleine aufbürden, das wäre ungerecht. also müssen alle firmen gleich beteiligt werden (wenigstens finanziell), schliesslich kommt denen allen der neue, freie standard zu gute. wer hat die möglichkeit, freie standards zu entwickeln und dafür von der industrie geld in einer gerechten aufteilung zu verlangen? nur der staat an seinen universitäten und hochschulen, das geld sind natürlich steuern. der staat sollte also freie standards veröffentlichen, die von einer steuer bezahlt wird, die auf unternehmen in bestimmten technischen bereichen gelegt wird. diese unternehmen können dafür kostenfrei die standards benutzen, die dort festgelegt sind. (wieso gibts für sowas keine DIN’s?) dieses vorgehen würde viele steine aus dem wirtschaftsgetriebe entfernen und eventuell sogar den konkurrenzkampf der unternehmen entschärfen. […]

  6. […] > Hallo Leute, > > es war einmal: Patente sollten die kleinen Erfinder schützen. Den Erfinder ja, nicht aber zwingend den _kleinen_ Erfinder. Ziel war historisch betrachtet, den Erfinder oder das Unternehmen, das das Patent hält, dafür mit einem zeitlich befristeten Monopolrecht zu belohnen, dass die Erfindung, sprich die technische Lösung, der Öffentlichkeit zugänglich gemacht wird und nicht in der Schublade bleibt (daher der Name Patent). Mit dem “Reinholen” von Entwicklungskosten hatte das ursprünglich weniger (allenfalls mittelbar) zu tun. Wenn ich nämlich mein Know How anderen mitteile, sind die sofort in der Lage das Ding (ohne eigene Entwicklungsaufwendungen) nachzubauen, der Vorsprung an Know How ist also futsch. > Heute wollen Konzerne mit Patenten (insbesondere Softwarepatenten) > immer mehr Gewinn bei minimalem Einsatz generieren. Gewinnmaximierung. Gilt für jedes Unternehmen, ob groß oder klein. Ich bezweifle allerdings stark, dass ein Unternehmen Geld spart, wenn es immerhin nicht wenig Geld für Patente ausgibt. Ein geringer Teil von Patenten ist in der Praxis tatsächlich Gegenstand von Lizenzverträgen, so dass es lediglich wenige Unternehmen geben dürfte, die damit ihre Hauptumsätze machen. Besonders > praktisch ist dabei, dass man Patente zur Abschottung von Märkten > nutzen kann … Das gilt für große und kleine Unternehmen gleichermaßen. Früher gab es das auch schon. Da die Entwicklung auf vielen Gebieten rasant fortschreitet, ist jedoch auch die Zahl von Patentanmeldungen gestiegen. > kleine, innovative Firmen und die kleinen Erfinder > haben keine Chance mehr, Ist immer eine Geldfrage, stimmt. Patentverletzung ist aber Patentverletzung, egal wer das Patent hält. > denn wenn diese mit einem Patent kommen, > dann werden sie mit 100 und einer Armee von Patentanwälten > erschlagen. In der Regel (im Verletzungsprozess) nur von einem Patentanwalt und einem Rechtsanwalt. > So ist es wohl auch zu erklären, wie Microsoft mit so einem Muckefug > durchkommen kann. Ich denke (habe das aber nicht untersucht), dass prozentual auf Anmeldungen von MS genausoviele Patente erteilt werden wie sonst auch. Je mehr man anmeldet, desto mehr Patente kommen auch dabei heraus. Vielleicht wäre es mal Aufgabe für einen HEise-Rechercheur, die Zahl der Patentanmeldungen großer Unternehmen mit der Zahl der darauf erteilten Patente zu vergleichen. […]

  7. […] > Ist es rechtlich irgendwie machbar, Patente irgendwie unter GPL oder > so zu stellen? > So frei nach: “Ich hab das patentiert, damit es niemand sonst > patentieren kann, aber nutzen darf es ausdrücklich jeder”? > Das wäre doch eine nette Lösung. Ja, aber irgendwie dumm. Denn patentieren lassen kann man sich nur Neuigkeiten. Die einfachste Gegenstrategie gegen Patente ist also, einfach vorher das schon zu veröffentlichen, denn damit scheitert dann jedes später eingereichte Patent an der Anforderung, dass es etwas Neues offenbaren muss. Nun kommt bestimmt wieder ein Spezialist, der meint, man müsse sich bei Nichtanmeldung (und nur Veröffentlichung) aber ggf. mit dem (späteren) Patentanmelder prügeln (Löschungsklage). Stimmt, darin liegt aber kein Unterschied zum eigenen Patent, denn da muss man’s ja auch anmelden und hat ebenso einen Aufwand. Ausserdem macht man sich mit einem Patent selbst zur Zielscheibe von Klagen anderer (z.B. eben Löschungsklagen) und bleibt dann (gerade wenn es nicht neu war) selbst auf den Kosten sitzen. Wozu? Die einfachste Lösung, die der Gesetzgeber ja auch damit bezwecken wollte: Publizieren was das Zeug hält. Ãœbrigens macht Open-Source lustigerweise ja genau das, nämlich den Stand der Technik zu dokumentieren (zumindest in bestimmten Bereichen). Die Patentanmeldungen von Red Hat sind daher aus meiner Sicht ganz klar dazu gedacht, selbst die Konkurrenz von bestimmten Dingen fernzuhalten. Sonst hätte man es einfach publizieren können und kein staatliches Monopol gebraucht. Kurz: Schreib alles, was in Deinem Umfeld wichtig ist, auf und veröffentliche es (beweisbar, also möglichst nur auf Papier und nicht flüchtig im Web). Dann hast Du damit kaum Ärger bei späteren Patenten. (Manche behaupten sogar, dass örtliche Geflügelzüchterblatt würde dafür reichen.) Apropos: In den USA werden Patente viel eher gewährt (und auch für Geschäftsmethoden, in D braucht es Technizität), weil die Prüfung dort wesentlich leichtfertiger ist als hier. Dafür ist dort aber auch das Patent deutlich schneller gelöscht als hier. Patente aus den USA haben aber in Deutschland keine direkte Wirkung, man muss jeweils pro Land anmelden (was entsprechend teuer werden kann). Noch ein Argument für (echte Innovations-)Patente: Nach einigen Jahren/Jahrzehnten ist die Schutzfrist abgelaufen. Dann darf sie jeder kostenlos nutzen. Das Patentamt dürfte sich aus dieser Sicht zu einem Fundus von nützlichen Ideen entwickeln. Das ist ja auch der ökonomische Grund für Patente gewesen, neben der Refinanzierung des Erfinders. Ich wäre übrigens sehr dankbar dafür, wenn mir jemand ein Softwarepatent nennen könnte, das wirklich neu war. All diese “a=b c”-Beispiele scheitern doch schon allein daran. Mir ist es jedenfalls bisher nicht gelungen, etwas *wirklich* Neues zu finden (ok, die beiden BGH-Paradebeispiele Tauchcomputer und ABS-Steuerung, aber wen trifft denn das wirklich so hart?). Aus dieser Sicht dürfte nach den deutschen Vergaberichtlinien wirklich wenig zu befürchten sein. […]

  8. […] > Nur damit man eine kleine Vorstellung vom Aufwand bekommt: Von der > Entdeckung eines Wirkstoffes bis zu einem zugelassenen Medikament > vergehen ca. 10 Jahre Forschung und Entwicklung. Es entstehen Kosten > zwischen ca. 500.000.000 und 1.000.000.000 Euro. Wenn man jetzt noch > mit einrechnet, dass nicht erfolgreiche Forschung querfinanziert > werden muss, dann muss nicht nur die Summe für Entwicklung des > erfolgreichen Medikaments wieder verdient werden, sondern auch noch > die Kosten für nicht erfolgreiche Forschung. Gäbe es hier keinen > Patentschutz, könnte sich eine Pharmafirma die eigene Forschung gar > nicht mehr leisten. Ohne dass ich jetzt behaupten würde, dass ich konkrete Zahlen kenne, so wage ich doch stark anzuzweifeln, dass sich die Kosten für Software-”Erfindungen” auch nur in einer ähnlichen Grössenordnung bewegen. Um dem gleich vorzubeugen: ja, ich weiss, das WinXP (oder war’s win2k?) mehrere Mia. an Entwicklung gekostet hat. Ich würde aber auch die Hand dafür ins Feuer legen, dass während der Entwicklung nicht nur eine handvoll “patentierbares” “erfunden” (oder einfach nur benutzt/kopiert) wurde. schönen Abend noch Tom […]

  9. […] > Stellt euch mal vor wir hätten schon seit 20 Jahren Software Patente: Oder stellen wir uns mal vor, es gäbe seit 1000 Jahren die Möglichkeit, mathematische Erkenntnisse zu patentieren Abgesehen davon, wie lange hält ein Patent eigentlich? Läuft da die Schonfrist nicht nach einiger Zeit auch ab? > Quicksort, Bubblesort und Radixsort sind Patentiert. Woher weiß Firma x, daß ich ein Quicksort implementiert habe? Ein Patent ist nur dann was wert, wenn ich dem Konkurrenten nachweisen kann, daß er das Patent verletzt. Reverse-Engineering dürfte nicht erlaubt sein (oder irre ich mich?), insofern müssten die tief versteckten Algorithmen aus Patentsicht nicht so interessant sein, oder? > Bytes auch, Icons und GUIs auch. Nichts mehr mit billigem Web, denn “Methode und Verfahren zur Speicherung von 256 Zuständen mit Hilfe von acht Informationseinheiten”? Das Prinzip von Icons? Wäre ne coole Sache gewesen, das Zeug zu patentieren Oder die Benutzung von Eingabegeräten zur Postitionierung eines Auswahlmarkers auf einem Bildschirm. Nur besser verklausuliert. Aber nochmal: warum eigentlich nicht? Warum alles andere, nur nicht Software? > http ist Patentiert. Man sollte vielmehr fragen: Warum dürfen Medikamente patentiert werden? Warum dürfen arme Länder nicht billige Aids-Medikamente nachbauen? Warum schreit da keiner laut auf? _Da_ geht es nämlich nicht darum, sich billig Pornos und Musik aus dem Netz zu ziehen, sondern um wirklich wichtige Dinge im Leben :/ > Textparsing / Compiling ist patentiert, software für den Kleinen Mann > gibt’s schon gar nicht. Die Frage wäre, wo die Grenzlinie zwischen “weürdig” und “unwürdig” gezogen wird. Wenn man ganze Produktgruppen (”Office”) patentieren könnte, wäre das ja als wenn ich mir ein generelles Patent auf “Verfahren und Gerät zur Fortbewegung von materiellen Gegenständen” erteilen lassen würde und sämtliche Fortbewegungsmittel patentiert wären. T* […]

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