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webkinz – Second Life für Plüschtiere

Die Firma Ganz aus Canada ist nicht nur ein Hersteller von Geschenkartikeln, sondern auch von Plüschtieren für kleine Kinder. Mit einer genialen Idee hat Ganz die Verkaufszahlen der Plüschtiere quasi explodieren lassen. Die clevere Firma hat die virtuelle Welt Webkinz gestartet. Jeder, der ein Webkinz-Plüschtier erwirbt, kann es in der virtuellen Welt anmelden, damit es dort ein 2. virtuelles Leben führen kann.

Wie funktioniert das Ganze? Zuerst gibt man dem Plüschtier im virtuellen Adoptionszentrum einen Namen und erfährt anschliessend, was das Schmusetier am liebsten isst. Man erfährt regelmäßig, ob es dem Tier gut geht oder ob es hunger hat oder krank ist. Ähnlich also wie bei Tamagochi muss man sich regelmäßig um sein „Computer-Tier“ kümmern. Zudem erhält man für jedes Plüschtier eine virtuelle Wohnung, die jeder nach seinem eigenen Geschmack mit bunten Star-Postern, luxuriösen Badewannen oder bunten Aquarien ausstatten kann. Natürlich muss dafür bezahlt werden, in „Kinzcash“, dem virtuellen Geld in „Webkinz“- Währung. Damit können die virtuellen Tierchen modisch eingekleidet oder mit Delikatessen verwöhnt werden. Man kann die ganze Zeit mit seinem Plüschtier in der virtuellen Welt verbringen, um es nicht nur zu füttern, sondern auch mit ihm an diverse nQuiz-Veranstaltungen oder Sportwettbewerbe teilzunehmen.

Das Angebot läuft wie „geschnitten Brot“. Seit der Markteinführung der Webkinz-Stofftiere im April 2005 waren schon im Dezember 2006 mehr als 2,5 Mio. Nutzer registriert. Wie man dem Bericht der Washington Post entnehmen kann, sind viele Geschäfte kurz nach dem Erhalt der Ganz-Plüschtiere ausverkauft. Zum Teil spielen sich vor den Geschäften dramatische Szenen ab. Einfach clever, wie man durch den Verkauf von Plüschtieren einen „Mehrwert“ mit Erlebnischarakter anbietert und dadurch noch enorme Mehreinnahmen generieren kann. Hier finden Sie ein Video, das einen Einblick in die virtuelle Welt von Webkinz gibt (Achtung, in den ersten Sekunden gibt es einen irreführenden Vorspann).

Gefunden in handelsblatt.com

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5 Responses to webkinz – Second Life für Plüschtiere

  1. […] 25 Wege, neue Ideen zu finden Die 25 Top Web-Start Ups der Zukunft webkinz – Second Life für Plüschtiere Bau Dir Dein eigenes Social Network mit Ning Größte Pyramide der Welt in Brandenburg geplant: Begräbnisstätte für alle Religionen Bierlaboratorium – Eine Münchner Brauerei startet mit Frucht- und Sternzeichenbier durch Grabower Küsschen – vom Restarter zum Marktführer Fruit Logistica Innovation Award 2007 NPW Product Collection: Aus Fehlern lernen Gläserne Produktion des Wurstherstellers Wiltmann seit 1989 « Corporate Angel Network – Fundsraising mal etwas anders   […]

  2. […] Anlässlich des 1.000. Postings in der Kategorie “Geschäftsidee” habe ich meine persönlichen Top 25 Geschäftsideen präsentiert. Die Nr. 1 war webkinz. Wir haben im Februar hier im Blog über diese geniale Idee berichtet: Die kanadische Firma Ganz hat die Verkaufszahlen ihrer Plüschtiere quasi explodieren lassen, indem sie die virtuelle Welt Webkinz gestartet hat. Jeder, der ein Webkinz-Plüschtier erwirbt, kann es in der virtuellen Welt anmelden, damit es dort ein 2. virtuelles Leben führen kann. Nachdem man sein Plüschtier bei Webkinz angemeldet und eine virtuelle Wohnung eingerichtet hat, erfährt man regelmäßig, ob es dem Tier gut geht oder ob es hunger hat oder krank ist. Damit handelt es sich bei Webkinz um eine geniale Kombination von Second Life und Tamagochi. […]

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  4. […] webkinz – Second Life für Plüschtiere Es ist einfach genial, wie hier die reale Welt (Plüschtiere) mit der virtuellen Welt (Webkinz) verknüpft und daraus ein Topseller wurde. Innocentive – Die Ideenbörse Willkommen im Crowdsourcing-Zeitalter. Wer heute nur auf das Wissen der eigenen Mitarbeiter setzt, wird bald ins Hintertreffen landen. Kiva.org – Webplattform für Mikrodarlehen Peer-to-peer-lending wird die Finanzwelt revolutionieren. Genial ist es, wenn dieses “revolutionäre Verfahren” eingesetzt wird, um vielen Gründerinnen in der 3. Welt eine Starthilfe zu geben. Von der Obdachlosen zur Millionärin Es ist bewundernswert, wenn eine Obdachlose durch eine Geschäftsidee zur Millionärin wird. Noch genialer ist es, wenn mit dieser Ideen Millionen von Obdachlosen geholfen wird. ilove – Zeitschrift auf der Flasche Manchmal muss man nur einen neuen Weg zum Kunden suchen, um den Zeitschriftenmarkt zu revolutionieren. Erlebnis-Einzelhandel: Build-a-Bear-Workshop Die Menschen wollen nicht nur einkaufen, sondern dabei auch etwas erleben. Build-a-Bear-Workshop ist ein geniales Erfolgsbeispiel für Erlebnisshopping. Geohumus – Lavagestein macht Wüsten fruchtbar Wenn man eine Erfindung (Pampers-Absorberkugel) für einen anderen Zweck nutzt, ist dies schon meist sehr innovativ und erfolgsversprechend. Wenn man damit ein Zukunftsproblem der Menschheit (zu wenig Wasser in den Wüstenregionen) lösen kann, ist es revolutionär. Geox – Schuhe aus Italien gegen Schweiß Manchmal sind die Lösungen für Probleme (Schweißfüße) so einfach, dass keiner sonst dran glaubt. Sipahh – ein Strohhalm mit Geschmack aus Australien Wenn Sie glauben, dass schon alles erfunden wurde, gibt es immer wieder neue Lösungen, die Sie vom Gegenteil überzeugen. Smart Lid Systems: Nie wieder den Mund beim Kaffeetrinken verbrennen Manchmal kann man sich bei der Suche nach der Lösung von Problemen die Finger verbrennen. Mit dieser Erfindung kann man in Zukunft verhindern, sich den Mund zu verbrennen. Method Products – 3.390 % Umsatzwachstum in 3 Jahren In einer Welt, in der sich Produkte immer mehr ähneln, kann das Design den wesentlichen Unterschied machen. Personal Novel: Personalisierte Bücher und Romane Keiner will ein Produkt von der Stange haben, sondern seinen “persönlichen Maßanzug”. Personalisierten Produkten gehört die Zukunft. Igglo: Vermittlung von Immobilien, die (noch) nicht zum Verkauf stehen Träumen Sie auch davon, Produkte zu verkaufen, die es noch gar nicht gibt bzw. noch nicht zur Verfügung stehen? Geht nicht, gib´s nicht! Zunft AG wiederbelebt den Marktplatzgedanken der alten Zünfte Manchmal muss man alte Traditionen wiederbeleben, um zukunftsfähige Konzepte zu entwickeln. Innovatives Altersvorsorgemodell für Künstler Nicht immer braucht man Geld, um eine Altersvorsorge ohne Geldsorgen zu entwickeln. Kiehl´s: von Apotheke zur Beauty-Marke Einzelhändler haben meist einen sehr nahen Kontakt zum Kunden, weshalb sie auch häufig zu erfolgreichen Produzenten werden können. skysails – Windkraft für Frachtsschiffe nutzbar machen Wenn man eine altbekannte Technologie neu einsetzt und dabei Ressourcen nutzt, die unbegrenzt und kostenlos zur Verfügung stehen, kann man sehr erfolgreich werden. Rettung der Hinterländer Braukultur durch die Aktion “Holt Euch Euer Bier zurück‹ All Business is local. Nur wenn das eigene Lebensumfeld auch Wirtschaftskraft besitzt, wird es nicht verslummen. die plus Zahnärzte – fast rund um die Uhr Manchmal kann man mit einem einmaligen Service mit einem hohen Nutzwert für den Kunden alle Wachstumsgrenzen sprengen. raumPROBE – Architekten initiieren Dauerausstellung für Materialien Man kann nicht nur Geld verdienen, indem man Produkte verkauft. Digital Lifestyle Outfitters: 4.385 % Umsatzwachstum in 3 Jahren Man muss nicht immer neue Produkte erfinden, um hohes Wachstum zu erzielen. Es reicht, im Windschatten eines Topsellers nützliche Zusatzprodukte anzubieten, um zum Überflieger zu werden. Bastardfilm ermöglicht ihnen eine Rolle im Lieblingsfilm Mach Deinen Kunden zum Superstar und er wird es Dir danken. Playmais & Co. Wenn Kinder mit Ihrem Essen spielen, muss das nicht schlecht sein, e.l.f.-Cosmetics – Kosmetika für 1 Dollar pro Stück Warum müssen gute Produkte mit schickem Design teuer sein? Flateratekonzept für Handtaschen Machen Sie Ihren Kunden zum Wiederholungstäter. « DIHK Gründerreport 2007: Gründerboom ebbt ab   Meine neue Serie bei Starting Up: “Die coolsten Geschäftsideen” » […]

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