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American Art Resources: Kunst an Krankenhäuser vermitteln

Viele Kunstgalerien buhlen gegenseitig um die Gunst ihrer vermögendenen Kunden. Denn die meisten Kunstwerke sind nicht billig und können sich somit nur zahlungskräftige Kunden leisten. Doch die Zahl dieser Kunden ist begrenzt. Was tun, um in einem Markt mit großer Konkurrenz erfolgreich zu werden? Ganz einfach, man sucht sich einfach neue Kunden für seine Produkte. Ein gutes Beispiel dafür ist American Art Resources. Die Firma hat sich darauf spezialisiert, Kunstgegenstände wie Bilder und Skulpturen an Krankenhäuser zu vermitteln.

Warum gerade Krankenhäuser? Krankenhäuser sehen meist sehr steril und langweilig sowie wie beliebig austauschbar von innen aus. Um sich hier abzugrenzen, ist eine etwas andere Inneneinrichtung schon wichtig, denn auch die Krankenhäuser buhlen um die Gunst der zahlungskräftigen Kunden. Zudem haben Kunstwerke meist eine therapeutische Wirkung. Und das Geschäft scheint zu laufen. Die Firma American Art Resources, die 1998 gegründet wurde, verkauft heute pro Jahr mehr als 1.000 Kunstwerke und beschäftigt derzeit mehr als 30 Mitarbeiter. Mehr als 1.900 Künstler arbeiten für die Firma als Auftragskünstler.

Gefunden in Business Week

11 Responses to American Art Resources: Kunst an Krankenhäuser vermitteln

  1. Von solchen Firmen gibt es auch jede Menge in Deutschland und Europa. Auch Galerien bedienen diesen Markt. Und nicht nur Krankenhäuser, sondern auch Kanleien, Praxen eigentlich jede Art von Firmen sind dort Kunden. Da gibt es dann auch Miet- oder Leasingmodelle für Kunstwerke.
    „Auftragskünstler“ malen was den Kunden passt?
    Da muss man gan gravierend von den sogenannten Auftragskünstlern und dem eigentlichen Kunstmarkt unterscheiden. Es gibt ja sogar „Corporate Art“ die von Kunstvermittlern int. Firmen angeboten wird. Es ist ein weites Feld.

  2. hmmm, diese Galerien sollten mal in Frankfurt aktiv werden, hier sind die meisten Krankenhäuserwände noch weiß und sehen sehr steril aus. Welche Galerien haben sich denn konkret auf Krankenhäuser in Deutschland spezialisiert. Die stelle ich gerne im Anhang des Artikels vor.

    Mit dem Beispiel wollte ich konkret aufzeigen, dass es häufig Sinn macht, nach neuen Kunden und Einsatzmöglichkeiten etablierter Produkte zu suchen. Grundsätzlich ist obiges Beispiel auch schon etwas älter, aber immer noch gut, um o.g. Message zu übermitteln.

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