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Kundennutzen und Alleinstellungsmerkmal auf dem Etikett

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Haben Sie auch die Weinregale von manchen Supermärkten vor Augen? Hunderte von Weine „buhlen um Ihre Gunst“. Sie haben die Qual der Wahl und entscheiden dann häufig nach Preis, Herkunft des Landes, Weinsort und dem Etikett. Zu Hause stellen Sie dann fest, dass Sie mal wieder daneben gegriffen haben und nehmen sich dann vor, beim nächsten Mal alles anders zu machen. Dank „Wine that loves“ haben Sie jetzt auch die Chance. Denn schon dem großen Etikett können Sie entnehmen, ob dieser Wein zu Ihrem Essen passt oder nicht.

Derzeit gibt es drei Weine passend zu Spaghetti mit Tomatensauce, Pizza und Hühnchen. In Kürze sollen noch Weine folgen, die ideal zu gegrillten Steak und Lachs optimal schmecken. Dass die Weine auch genau ins Schwarze treffen, ist Ralph Hersom, der für sieben Jahre Wine Director des berühmten New Yorker Restaurant Le Cirqe war, für die Auswahl der richtigen Weine zuständig. Die Idee dieser Geschäftsidee ist so simpel, dass man sich überlegt, warum sonst noch niemand auf die Idee gekommen ist. Gefunden bei Springwise

Natürlich gab es bis jetzt auch Supermärkte, die Ihren Kunden die „Qual der Wahl“ erleichtern wollten, indem Sie neben der Preisangabe auch auf einem Schild vermerken, zu welchen Speisen der Wein am besten passt. Doch mal ehrlich, wenn es der Kunde eilig hat und abends eine Pizza essen will, welchen Wein wird er dann mit großer Wahrscheinlichkeit wählen? Sichtbare Simplicity ist hier das Erfolgsrezept. Und in welchem Bereich ärgern Sie sich, dass alles so kompliziert ist. Na, dann ran an die neue Geschäftsidee!

4 Responses to Kundennutzen und Alleinstellungsmerkmal auf dem Etikett

  1. Susanne sagt:

    Das geltende Weinrecht lässt solche kreativen Etiketten nur als Rückenetiketten zu.
    Die Pflichtangaben auf dem Etikett gehen bis zur Größe der Schrift.
    Da stösst die Kreativität der Weinerzeuger schnell an Grenzen.

  2. Tja, mit neuen Ideen hat es nicht immer leicht. Aber mir einer kreative Lösung wird man diesen Anforderungen sicherlich gerecht.

  3. Götz Gödecke sagt:

    @ Susanne: Du hast natürlich Recht. Aber: wer entscheidet denn, was Vorder- und was Rücketikett ist? Bei einer Verkostung habe ich einmal Werner Knipser, renomierter Winzer aus der Pfalz, erlebt, der sehr unkonventionell daruaf aufmerksam machte, dass das große, sofort ins Auge springende Etikett das Rücketikett, während das kleine unscheinbare natürlich das Hauptetikett sei. Insofern stimme ich Burkhard zu: es gibt auch kreative Lösungen …

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