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Baumrinde statt Schutzmatten auf Spielplätzen

Auf Kinderspielplätzen geht es häufig turbulent zu. Schnell fällt ein Kind mal von der Turnstange und holt sich im besten Falle ein paar blaue Flecken. Deshalb gibt es auf vielen Spielplätzen hässliche Gummimatten, um die Kinder vor schlimmeren zu bewahren. Doch es gibt auch andere Möglichkeiten, um die Kinder „auf natürliche Weise“ zu schützen: Die Firma Schulz aus Österreich bietet sog. „Fallschutzrinde“ an. Dafür wird die Baumrinde in Stücke bis 8cm gehackt und anschliessend Feinteile sowie spitze Stücke entfernt. Fertig ist der natürliche „Schutzboden“ für Spielplätze.

Diese sog. „Spielplatzrinde“ findet man mittlerweile auf Spielplätzen in ganz Österreich. Allein in Wien sind mehr als 70 Prozent aller Spielplätze mit Rindenboden aus der Waldviertler Fallschutzrinde gepolstert. Ein Qubikmeter von dieser Rinde kostet 26 EUR. Pro Jahr verarbeitet die Firma Schulz gut 130.000 Kubikmeter Rinde. Denn aus der Baumrinde kann nicht nur diese Spielplatzrinde hergestellt werden, sondern auch sog. „Rindenmulch“ und „Rindenbriketts“.Es ist immer wieder faszinierend, welche interessanten Einsatzmöglichkeiten und Geschäftsideen aus einem „Abfallprodukt“ entstehen.

Gelesen im oe-journal

14 Responses to Baumrinde statt Schutzmatten auf Spielplätzen

  1. Auch hier in Dresden wird viel mit Rindenmulch als Fallschutz gearbeitet. Der einzige Nachteil des Materials ist, dass es als natürlicher Rohstoff nach einiger Zeit zerieben ist und ersetzt werden muss.

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