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Fabricator: Bausatz für 3D-Drucker kostet nur 3.000 EUR

fablabs

Vor kurzem habe ich hier im Blog den Desktop Factory 3D printer vorgestellt, der Ende des Jahres zu einem geschätzten Verkaufspreis von 5.000 USD auf den Markt kommen soll. Dieser Drucker sieht zwar totschick aus, kann aber nur eher kleine Teile „drucken“. Hod Lipson, Professor für Robotik an der Cornell University, bietet dagegen einen Bausatz für einen größeren 3D-Drucker für 3.000 EUR unter dem Namen „FabLabs“ an. Im Vergleich zu bisherigen Rapid Prototyping Maschinen, die im Schnitt 160.000 EUR kosten, ist das ein richtiges Schnäppchen.

Kein Wunder, dass dieser Fabricator gerade in der 3. Welt immer häufiger vorzufinden ist. In Indien, Ghana, Costa Rica und Südafrika sind bereits FabLabs im Einsatz. Hod Lipson kann sich z.B. sehr gut vorstellen, dass mit seinem FabLab Ersatzteilen für die Uraltautos, wie sie zahlreich in der Dritten Welt unterwegs sind, hergestellt werden könnten. Aber auch in Europa kommt der FabLab zum Einsatz. So haben z.B. die Innsbrucker Physiker Ralf Huttary und Michael Verius einen Bausatz bestellt und zusammengebaut, weil sie eine Firma gründen wollen, um Implantate auszudrucken. Gelesen in oe1.

Nach Ansicht von Hod Lipson wird es in spätestens 20 Jahren in fast jedem Haushalt solch ein 3D-Drucker geben. Dadurch werden wahrscheinlich ähnlich wie bei E-Bay zehntausend neue Mini-Existenzen aus dem privaten Hobbyraum heraus entstehen. Neue Technologien verändern eben auch die Wirtschaftswelt immer häufiger sehr dramatisch. Die anpassungsfähigen Unternehmen freuen sich darüber, dass sich in immer kürzeren Zeitabständen immer mehr neue Geschäftschancen ergeben.

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9 Responses to Fabricator: Bausatz für 3D-Drucker kostet nur 3.000 EUR

  1. […] Burkhard berichtet über einen weiteren “Replikator”, der nicht mal so teurer ist: Fabricator: Bausatz für 3D-Drucker kostet nur 3.000 EUR. […]

  2. UK sagt:

    Naja. Der Neger wird sich trotzdem nix zu Essen damit drucken können 🙁

  3. Na, diese bösen Ausdruck mit N dürfen nur ehemalige Bundespräsidenten benutzen 🙂

    Grundsätzlich besteht durch den Replikator die Möglichkeit, ganz neue Geschäftsideen in diesen Ländern umzusetzen. Und mit gutgehenden Geschäften verdient man genug, um sich auch etwas Essen kaufen zu können.

  4. […] Fabricator: Bausatz für 3D-Drucker kostet nur 3.000 EUR Hod Lipson, Professor für Robotik an der Cornell University, bietet einen Bausatz für einen 3D-Drucker für 3.000 EUR unter dem Namen “FabLabs” an. Im Vergleich zu bisherigen Rapid Prototyping Maschinen, die im Schnitt 160.000 EUR kosten, ist das ein richtiges Schnäppchen. mimoco: Designer-USB-Sticks als Sammelobjekte mimoco verkauft Designer-USB-Sticks als Sammlerstücke in limitierter Auflage von 250 bis max. 3.500 Stück. Dadurch können Allerweltsprodukte zu hohen Preisen verkauft werden. Michalak C7: Do-it-yourself-Roadster-Bausatz auf Basis eines Smarts Der Designer Bernd Michalak lebt in Mainz und hat sein Geld bisher als Prototypenbauer und Smart-Veredler verdient. Jetzt bietet er für 9.000 EUR den Autobausatz C7 aus 50 Teilen an. Nach ca. 50 Stunden Montagearbeit erhält man dann einen fertigen Roadster auf der Basis eines Smarts. Pimp Up your Sofa Gefällt Ihnen Ihr IKEA-Sofa nicht mehr. Dann können Sie jetzt Ihr Sofa pimpen. Die Firma Bemz bietet dafür schicke Bezüge an, die über das bestehende Sofa übergestülpt werden können. Bierlaboratorium – Eine Münchner Brauerei startet mit Frucht- und Sternzeichenbier durch Der junge fränkische Braumeister Tobias Weber hat mit seinem Geschäftspartner Stefan Marx in München-Untergiesing eine Kleinstbrauerei gegründet. Als Nichenanbieter versucht man mit speziellen Produkte erfolgreich zu sein, wie z.B. mit Fruchtbieren und Sternzeichenbieren in der Proseccoflasche. Mit dem ABC-Knopf personalisieren Sie jedes Kleidungsstück Der ABC-Button hat im Unterschied zu herkömmlichen Knöpfen 9 Löcher. Diese 9 Löcher ermöglichen es, jeden beliebigen Buchstaben in ihn einzusticken, indem man die Löcher miteinander verbindet oder frei lässt (siehe oben). Mit dem ABC Button kann somit jedes Kleidungsstück dezent personalisiert werden. p´kolino: Kindermöbel, mit denen man spielen kann J.B. Schneider und Antonio Turco-Rivas produzieren Kindermöbel, die nicht nur robust und praktikabel sind, sondern auch Spaß machen. Besonders ist, dass die Möbel in Einzelteile zerlegt und zu neuen Möbeln zusammengestellt werden können. go-one – Das Liegefahrrad mit atemberaubendem Design Besonders an diesem Liegefahrrad ist dass Chassie. Dadurch kann man auch bei Regen trocken bleiben und zudem mit geringem Kraftaufwand hohe Geschwindigkeiten erreichen. Die Aerodynamik ist “dran Schuld”. Produkt von Querdenkern: Autorucksack Wenn es für Menschen Rücksäcke gibt, warum dann nicht auch für Autos? Gedacht, getan! Es gibt ihn tatsächlich, den Autorucksack. Für 269 EUR kann man sich jetzt als Besitzer eines Autos mit Steilheck zusätzlichen Gepäckraum erkaufen. BigDayKalender – Geburtstags- statt Weihnachtskalender Der BIG DAY Kalender soll die Vorfreude der Kinder auf ihren Geburtstag erhöhen und die Wartezeit bis zum großen Tag etwas verkürzen. Hinter seinen 15 Türchen verstecken sich jede Menge Spiel- und Nasch-Spaß für kleine Schleckermäuler und Abenteurer. Genial, wie man die Idee des Adventkalenders als Geburtstagsgeschenk umfunktoniert. « Think big: Wie könnte man den Flugverkehr revolutionieren?   […]

  5. […] > Hallo, > das Problem bei Druckern ist doch der Preis. > Zu den derzeitigen Preisen kann kaum ein Hersteller > die Drucker mit Gewinn verkaufen. Schonmal die Materialkosten eines Tintenpissers zusammengerechnet? Nein? Dann ist diese Aussage reine Spekulation. > Also refinanzieren Sie die Drucker über “teure” Tintenpatronen. > Ähnlich wie MS bei der XBOX. Oder es ist ein lukratives Zusatzgeschäft, das zum Verkaufserlös des Druckers noch hinzukommt. > Wenn also dies wegfällt, werden die Patronen wieder billger. Ziel aller Hersteller ist natürlich teure Drucker und teure Tinte zu verkaufen. > Warum regt sich eigentlich niemand darüber auf > das bei den Konsolen an jedem Spiel die Hersteller mittels > Lizenzen Geld verdienen ? Weil dort nicht mit schmutzigen Tricks gearbeitet wird, wie das mit den Chips auf den Patronen. > Das ist im Grunde das selbe Prinzip. > Hört endlich auf zu Heulen, > es gibt kein RECHT auf billige Drucker und > auch keins auf billige Tinte. Es gibt allerdings sehr wohl ein Recht auf Verbraucherschutz vor illegalen Preisabsprachen und unlauterem Wettbewerb. Wir haben schliesslich Gesetze, an die sich auch die Druckerhersteller halten müssen. […]

  6. […] > das Problem bei Druckern ist doch der Preis. > Zu den derzeitigen Preisen kann kaum ein Hersteller > die Drucker mit Gewinn verkaufen. > Also refinanzieren Sie die Drucker über “teure” Tintenpatronen. Ich bin im Output Management einer größeren Firma, wir haben einige Druckerkonfigurationen auf wirtschaftlichkeit durchgerechnet. Fazit: Bei entsprechendem Volumen (ab ca. 1.000 Seiten/Monat) gibt es nichts billigeres für Farbausgabe als einen Farblaserkopierer mit RIP. Im Vergleich: Tintenstrahl-Farbdrucker ca. 0,90 bis 1,20 […]

  7. […] > Diese Untersuchung können sie sich sparen, denn die günstigen > Druckerpreise lassen sich nur mit teueren Tinten/Spezialpapier > finanzieren. > > Sobald die Druckerhersteller weniger bei Tinte/Spezialpapier > verdienen, müssen sie die Drucker teuerer verkaufen. > > Ich persönlich habe lieber billige Drucker und teuere Tinte, weil ich > eher selten drucke. Anderen ist es andersherum lieber. Und für alle, die Das nicht mögen gibt es andere (teurere) Druckermodelle, wo die Tinte vergleichsweise billiger ist. Kulanterweise geben die meisten Drucker-Hersteller sogar noch an, bis zu welchem Druck-Aufkommen der jeweilige Drucker überhaupt ökonomisch sinnvoll ist. Als ich 1994 einen Farbtintenpisser für DM 3000 gekauft habe, haben mich viele ausgelacht. Die Kiste läuft jetzt noch und hatte sich nach 5 Jahren mit weniger als 10Pf. Abschreibung pro Seite und wesentlich weniger als 4Pf. Tinte pro Seite mehr als rentiert. Das Nachfolge-Modell (mit noch geringeren Verbrauchskosten) ist inzwischen für weniger als 400 Euro zu haben! Der Kunde hat die Wahl! […]

  8. […] Boykottiert die uebelsten Hersteller !! Ich wuerde lieber einen vernuenftigen Preis zahlen fuer soliden Drucker, bei dem dessen Hersteller auf seine Kosten kommt und ich dafuer ein qualitativ einwandfreies Geraet erhalte, anstatt ueber Wucherpreis-Tinten abkassiert zu werden. Meiner Meinung nach gehoeren Firmen, die ueber Dumping-Preise Kunden bei Billig-Verramschern anfixen, um danach tintenmaessig abzukassieren, gnadenlos boykottiert. Es gibt sogar Modelle, die ohne einen einzigen Druck durch Reinigungsvorgaenge nach 90 mal ein/aus-Schalten leergedruckt sind. Ein Haendler erzaehlte mir von einem Kunden, der sich anstatt neue Tinte zu kaufen, neuen Drucker kauft (hat schon den 5. Drucker daheim!). Das ist bei Lexmark und Co. naemlich billiger als die Patronen zu wechseln. Erstens macht der Druckerhersteller dadurch auch nur Miese, und zweitens ist das Haufen Muell und drittens kann sich so was auch nur ein Ami einfallen lassen (Aus der gleichen Ecke kommen Wegwerfkameras, Dosenbier, Dosenfrass, Plastik-Fressen) Man sollte eine Web-Initiative gruenden, um solche Machenschaften aufzuzeigen. Firmen, die ehrliche Drucker bauen und Tinte guenstig belassen (gibts die ueberhaupt noch ?) sollten von der Web-Initiative positiv gelistet werden. Uebrigens: Ich dachte immer, dass Dumping verboten waere … […]

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