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go-one – Das Liegefahrrad mit atemberaubendem Design

goone

Wer gestern innerhalb des Beitrages über den Loremo das Video über das „Making Of“ angeschaut hat, der hat es schon gesehen, das go-one-Ultraleicht-Liegefahrrad. Besonders an diesem Liegefahrrad ist dass Chassie. Dadurch kann man auch bei Regen trocken bleiben. Und wenn doch die Sonne scheint, dann kann das Hardtop aufgeklappt oder abgenommen werden. Zudem kann man auch schon mit geringem Kraftaufwand hohe Geschwindigkeiten erreichen. Die Aerodynamik ist „dran Schuld“.

Ganz billig ist das Vergnügen aber nicht. Der Basis-Bausatz kostet 4.308 EUR. Und wer nicht selber montieren will, der darf dafür noch einmal 1.025 EUR bezahlen. Dafür erspart man sich auch ca. 20 Stunden Montagezeit. Für einen Gepäckträger kann man noch einmal 154 EUR ausgeben. Ähnlich wie zu den besten Zeiten von Mercedes Benz betragen die Wartezeiten für das Fahrrad meist mehr als 20 Wochen. Somit muss man sich jetzt schon beeilen, um für die nächste Fahrradsaison solch einen „Angeberschlitten“ zu haben.

Designt wurde der erste Prototyp von Michael Goretzky, der auch am Design vom Smart beteiligt ist. Produziert wird der Bausatz von der Firma Beyss Kunstofftechnik, die seit 1991 im Ultraleicht-Fahrzeugbau und in der Entwicklung von Liegerrädern engagiert ist. Seit kurzem gibt es auch den Elektro-Go-One. Der Preis pro Elektrifizierung beträgt einmalig 3.700 Euro, davon entfallen bereits knapp 3.000 Euro auf Akku, Motor, Regelung, Ladegerät. In Verbindung mit einem nagelneuen Go-One³ komplett montiert incl. Hardtop, Licht, Blinkanlage beträgt er 10.500 Euro. Für diesen Preis gibt es dann allerdings schon ein neues Auto.

12 Responses to go-one – Das Liegefahrrad mit atemberaubendem Design

  1. Mit dem Liegefahrrad ins Büro

    Man kann zwar liegen, aber man soll nicht weiterschlafen auf dem Weg ins Büro mit dem neuen Liegefahrrad… Über das neue go-one-Ultraleicht-Liegefahrrad hat gestern Burkhard Schneider in seinem Blog berichtet. Zwischen 4- und 5000 € k…

  2. Wolfgang sagt:

    Wirklich schade, daß so tolle Techniken immer so teuer sein müssen. Irgendwann greifen die Chinesen das Thema auf und liefern so ein Fahrzeug für unter 1000 Euro. Vermutlich wird der Chinesische Hersteller dann noch von unserem Staat subventioniert 😉

  3. Thomas sagt:

    Tja, das Go-One ist auch „nur“ ein Velomobil unter vielen. Wen es interresiert was es auf diesem Gebiet sonst noch so alles gibt kann ja mal nach „Velomobil“ googlen oder sich unter http://www.velomobilforum.de“ informieren.

    Und was den Preis betrifft: Ein Velomobil kann für eine Einzelperson als vollständiger Autoersatz (zumindest Zweitwagen) betrachtet werden. Und da so gut wie keine Folgekosten entsehen relativiert sich das mit dem „teuer“ sehr schnell.

  4. Martin sagt:

    Nun ja, teuer ist relativ. Man muss zum einen sehen, dass Velomobile alle in Handarbeit gefertigt werden, das kostet. Bei größeren Stückzahlen ließe sich da sicher einiges einsparen. Zum anderen relativiert sich der Preis aber deutlich, wenn man damit tägliche Autokilometer vermeidet, z.B. auf dem Weg in die Arbeit. Ich selbst fahre mit meinem Quest etwa dreimal wöchentlich 45km in die Arbeit und wieder nach hause (ca. 1h 20′ einfache Strecke), also etwa 1000km pro Monat. Wenn ich an Kosten nur mal 20Ct/km für das Auto rechne und 10Ct/km für das Velomobil, spare ich also im Jahr 1200€. Und hab einen riesen Spaß dabei. Und tu was für meine Gesundheit. Und kann einen echten „Angeberschlitten“ fahren. Und und und…

    Nur das mit dem trocken ankommen klappt nicht. Eine Dusche in der Arbeit ist Pflicht. Wer sich für Velomobile interessiert, informiert sich am besten unter http://www.velomobilforum.de

    Viele Grüße,
    Martin

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