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Socken verkaufen mit Storytelling

Bald wird es wieder kalt und dann braucht Ihr wieder warme Socken. Eure Oma hat keine Lust oder Zeit, Euch solche Socken zu stricken, da Sie gerade ein Weltreise macht oder ein neues Unternehmen gründet? Dann kann Euch Natgranny aus der Schweiz helfen. Hier bieten sich derzeit 15 Omas an, Eure Socken gegen ein Entgelt von schlappen 26 EUR zu stricken.

Pfiffig an dieser E-Commerce-Idee ist, dass man von jeder Oma etwas erfährt. Annie sagt z.B. „“Ohne Strickzeug schlafe ich vor dem Fernseher ein“. Lisbet verrät uns „“Im Sommer stricke ich auf dem Campingplatz.“ Bei der Bestellung der Socken kann man entscheiden, ob man sie in blau, pink oder antrazit haben will oder vielmer die Überraschung liebt. Dann kann man das spezielle Sockendesign der Granny bestellen, ohne zu wissen, was man erhält. Überraschung inklusive.

Auf die Idee dieses etwas besonderen Onlineshops kamen die Macher des Modelabels TARZAN, das 2001 in der Schweiz als Einzelfirma gegründet wurden und ursprünglich aus der Idee entstand, für Freunde und Bekannte individuelle T-Shirts mit kreativen Motiven zu realisieren. Seit 2004 firmiert das Unternehmen als TARZAN GmbH und verkauft seine ausgebauten Kollektionen in Trendshops in der Schweiz, Deutschland und Österreich und über den eigenen Online-Shop (www.tarzan.ch).

Gelesen in Springwise

7 Responses to Socken verkaufen mit Storytelling

  1. […] http://www.netgranny.ch via Best Practice Business Noch keine Kommentare | Mitreden! | Trackback […]

  2. […] Storytelling ist eine wichtige Disziplin im Verkauf. Durch Beispiele und Hintergrundstories kann man seine potentiellen Kunden meist am besten für sich begeistern. Das funktioniert auch manchmal im Internet. Wir haben hier im Blog z.B. über Natgranny berichtet: Auf dieser Webseite werden Socken mit Hilfe von Story Telling verkauft. Jetzt habe ich wieder bei Springwise ein schönes Beispiel dafür gefunden: […]

  3. Conni sagt:

    Storytelling schein ein neues Werbekonzept zu sein. Bisher habe ich kaum etwas davon gehört. Dennoch finde ich es toll, solche Hintergrundinformationen beim Kauf zu erfahren. Immerhin sind Bio-Produkte auch voll im Trend – und hierbei stützt man sich auch auf die biologische Herkunft der Produkte. Auch Produkte aus Dritte-Welt-Ländern verkaufen sich immer ganz gut – da die potentiellen Kunden die Herkunft des Produktes unterstützen und dann auch bereit sind mehr für das Produkt zu zahlen. Kennt man nun die Hintergründe bei der Herstellung und erscheinen uns die „Produzenten“ persönlich, dann zahlt man doch gerne mehr und hat dabei ein Gefühl, jemanden einen Gefallen getan zu haben.

  4. Atlantis sagt:

    Socken von Omas stricken zu lassen und diese dann auch noch selbst auszuwählen finde ich wahrlich eine gute Idee, wenn auch als solches nicht neu überzeugt es doch auf ganzer Linie.

    Leider kann man auf der schweizer Seite nicht mehr Socken bestellen.

    Darum habe ich mit ein bisschen suchen das deutsche sagen wir mal Gegenstück gefunden.

    Es nennt sich passend „Oma´s Socken“ und ist zu finden unter http://www.omas-socken.de

    Wer selbstgestrickte Socken mag wird sicher erfreut sein, wieder auf diese geniale Idee zurückgreifen zu können.

  5. […] wird an ein Hilfsprojekt in Peru gespendet. Erinnert an Natgranny, über die ich schon 2007 hier im Blog berichtet habe. Und jetzt wollen die Studenten mit Shoemates durchstarten. Im Rahmen dieses Social […]

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