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Top 10 Geschäftsideen 2007: Green & LOHAS

Die Welt soll wieder grüner werden. Zahlreiche Unternehmen entwickeln Geschäftsideen, um diesem Ziel ein Stück näher zu kommen. Dabei wollen die Konsumenten sich aber nicht kasteien, sondern genießen und auf schickes Design nicht verzichten Hier sind die Top 10 Green & LOHAS:

  1. Das Projekt „Better Place“ will dem Elektroauto den weltweiten Durchbruch verschaffen
    Die Geschäftsidee des vom ehemaligen SAG-Shooting-Star Agassi gegründeten Unternehmens besteht nicht darin, ein neues Elektroauto zu entwickeln, sondern ab 2009 eine flächendeckendes Angebot von automatisierten Ladestationen in den USA und Europa zu ermöglichen. Damit soll eines der größten Mankos der Elektroautos, nämlich die geringe Reichweite durch schwache Batterieleistungen, beseitigt werden.
  2. Natural Marketing Institute (NMI) spezialisiert sich auf Marktforschung rund um LOHAS und Green-Living
    Der LOHAS-Markt hat allein in den USA ein geschätztes Marktvolumen von 209 Mrd. USD pro Jahr. Nicht berücksichtigt würden die “grünen Investments‹, in die noch einmal ca. 215 Mrd. USD investiert wird. Erstellt wurde diese Marktanalyse im Jahr 2006 für die USA vom Natural Marketing Institute (NMI), die sich u.a. auf LOHAS-Marktanalysen konzentrieren.
  3. Elektrizitätswerke Schönau Vertriebs GmbH (EWS)
    Ursula und Dr. Michael Sladek haben die Elektrizitätswerke Schönau Vertriebs GmbH (EWS) gegründet, die ausschließlich Ökostrom
    aus erneuerbaren Energien oder Kraft-Wärme-Kopplung liefert. Aus der ehemaligen Bürgerinitiative ist mittlerweile ein erfolgreiches Unternehmen mit 45.000 Kunden und einem Umsatz von 24 Millionen Euro geworden, nur weil sich die örtlichen Stromversorger geweigert haben, reinen Ökostrom an die Haushalte zu liefern.
  4. Mit Qurrent Strom sparen
    Qurrent hat ein Netzwerk entwickelt, um in Siedlungen Strom zu sparen: Eine kleine Box im Sicherungskasten sendet dabei Informationen an einen Zentralrechner, um Spitzen des Strombedarfs auszugleichen. Die Verbraucher bekommen dann billigeren Strom, wenn sie die «Qbox» entscheiden lassen, wann Elektro-Geräte laufen sollen.
  5. Die nächste Revolution startet in Paris: Fahrradverleihsystem Velib
    Seit dem 15. Juli 2007 stehen an mehr als 800 Leihstationen mehr als 10.000 Räder zur Verfügung, die gegen eine Jahreskarte in Höhe von 29 EUR jeweils bis zu einer halben Stunde kostenlos angemietet werden können. Betrieben wird das Velib-System von dem privaten Betreiber Jean-Claude Decaux. Er übernimmt die ganzen Kosten für die Einrichtung der Stationen, Wartung, Reparatur und Reinigung der Fahrräder und erhält im Gegenzug die private Firma alleine alle Einnahmen aus der Vermietung der Werbeflächen an den Verleihstationen.
  6. The Care Club: Konsumiere und tue gutes dabei
    Wenn Sie im Care Club ein Produkt kaufen, wird angezeigt, wieviel der Handelsmarge für einen guten Zweck gespendet wird. Der Clou: Der Käufer kann innerhalb des Kaufprozesses auch genau entscheiden, an wen das Geld gespendet wird.
  7. Das Ökolabel Armed Angels ist trendy und hipp
    Gleich zwei Zukunftstrends greifen die beiden Kölner Jungunternehmer Anton Jurina und Martin Höfeler auf: LOHAS und Crowdsourcing. Denn bei Ihnen werden die Klamotten aus fair gehandelter und 100 % Öko-Baumwolle hergestellt. Zudem kann jeder als Designer mitmachen bzw. als Style-Scout abstimmen, welche Designs aufgenommen werden sollen.
  8. Tupper-Partys für Stromkunden, die auf Ökostrom umsteigen wollen
    Die Leipzigerin Ulla Gahn organisiert seit einigen Monaten “Naturstrom-Wechselpartys‹ in der sächsischen Handelsmetropole und Messestadt. Mittlerweile ist die Wechselparty zum „Exportschlager“ geworden und hat mittlerweile schon in vielen anderen Städten stattgefunden.
  9. Rettung der Hinterländer Braukultur durch die Aktion “Holt Euch Euer Bier zurück‹
    Nach der Insolvenz der Marburger Brauerei und auch der Thome Brauerei war im Marburger Hinterland (Landkreis Marburg-Biedenkopf) die lokale Braukunst ausgestorben. Damit wollten sich fünf aktive Macher aus der Region nicht zufriedenstellen und haben vor einigen Monaten die Thome Brauerei mit Sitz in Breidenbach-Wolzhausen aus der Insolvenzmasse für ca. 700.000 EUR erworben.
  10. Baumrinde statt Schutzmatten auf Spielplätzen
    Auf vielen Spielplätzen gibt es Gummimatten, um die Kinder beim Sturz zu schützen. Doch es gibt auch andere Möglichkeiten, um die Kinder “auf natürliche Weise‹ zu schützen: Die Firma Schulz aus Österreich bietet sog. “Fallschutzrinde‹ an. Dafür wird die Baumrinde in Stücke bis 8cm gehackt und anschliessend Feinteile sowie spitze Stücke entfernt. Fertig ist der natürliche “Schutzboden‹ für Spielplätze

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