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myfarm: Gemüse aus der Nachbarschaft

Wohnen Sie in San Francisco und haben einen Garten hinter dem Haus? Haben Sie aber nicht genug Zeit, sich selbst um ihren Garten zu kümmern? Dann gibt es jetzt ein spezielles Angebot von myfarm. Gegen eine einmalige Gebühr von 600 – 1000 USD (hängt von der Größe ab) und einer wöchentlichen Gebühr von 20 – 35 USD kümmert sich das Gartenteam von myfarm um alles: Analyse des Bodens auf Gifte, Einrichten eines Gemüsegartens, regelmäßige Bewässerung und Pflege des Gartens. Als Lohn erhält man das Gemüse zur eigenen Verwendung.

Es gibt aber auch noch eine zweite Variante. Der Gartenbesitzer läßt einen Gemüsegarten von myfarm errichten, der größer ist, als es für den Eigenverbrauch nötig wäre. Das Gemüse wird dann an Kunden aus der Nachbarschaft in Form eines Gemüseabos verkauft. Das kostet den Kunden aus der Nachbarschaft zwischen 25 USD (Single) und 35 USD (Kleinfamilie) pro Woche. Der Garteninhaber kann sich in diesem Fall quasi freikaufen bzw. eine deutlich geringere Wochengebühr bezahlen.

Es ist schon clever, wie die Gärtner von myfarm Kunden akquirieren, die die Leistung der Gärtner nicht direkt bezahlen müssen, sondern Dritte, die die Ernte aus der Gartenarbeit und damit die Gärtner bezahlen. So einfach funktioniert der LOHAS-Wirtschaftskreislauf. Und die Drittkunden haben noch ein gutes Gewissen, weil das Gemüse keinen langen Weg zum Kunden absolviert und damit kein CO2-Ausstoss verursacht wird.

Gefunden bei sfgate.com via Springwise

4 Responses to myfarm: Gemüse aus der Nachbarschaft

  1. norman sagt:

    Toller Titel!
    Für rund 160 Euro im Jahr Gemüse satt ist eine Überlegung wert und der Preis sinkt ja noch, wenn man für die Nachbarn was mitanbaut.
    Nur den Garten braucht man…

  2. Hallo Norman,

    nach meiner Rechnung sind es jährlich mind. 52 X 25 USD = 1.300 USD = 830 EUR.

    Zielgruppe für das Abo sind dementsprechend die besser verdienenden LOHAS mit wenig Freizeit und nicht der Otto-Normalverbraucher.

    Nach meiner Schätzung muss der Garten schon ganz schön groß sein, damit ich als Gartenbesitzer das Gemüse umsonst oder sehr günstig bekomme.

    Gruss

    Burkhard

  3. […] Sie Geld damit, leere Kapazitäten zu nutzen bzw. zu vermitteln myfarm: Gemüse aus der Nachbarschaft Selbsternteangebot als Cross-Selling-Instrument raumobil – Mitfahrzentrale auch für Dinge […]

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