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Hey Buddy – Automaten für Hundebesitzer

Als ich am letzten Sonntag den Trek Stop (Automaten für Fahrradfahrer) vorgestellt habe, habe ich angemerkt, dass es aus meiner Sicht noch zu wenige Verkaufsautomaten gibt, die zielgruppen- und nicht produktfokussiert sind. Die Aufsteller von solchen Verkaufsautomaten haben aber aus meiner Sicht in diesem hartumkämpften Markt nur noch eine Chance, wenn sie am richtigen Ort die richtige Zielgruppe ansprechen und denen alles bieten, was sie brauchen. Nach kurzer Recherche bin ich auf ein solches Angebot gestossen: Hey Buddy – Automat für Hundebesitzer.

Bei Hey Buddy handelt es sich um ein Franchisekonzept. Auf die Idee kam Charlotta Lennox vor zehn Jahren in einem Park in Miami. Nach mehrjähriger Recherche und Patentanmeldung konnte dann der erste „Hey-Buddy“-Automat in Dallas – Texas aufgestellt werden. Das ist ein gutes Omen, schliesslich war das die Heimat des Fernseh-Öl-Magnaten J.R. Ewing. Und es scheint so, dass Charlotte Lennox auch auf „Öl gestossen ist“. Denn die Anzahl der aufgestellten Automaten durch die Franchisenehmer wachsen rasant. In den kommenden Jahren sollen weltweit mehrere Tausend Hey-Buddy Automaten auf der ganzen Welt stehen.

Auf der Webseite von Hey-Buddy stehen interessante Marktdaten für die USA: Es gibt über 180 Millionen Haustiere in den USA. Der Haustiherhalter gibt im Durchschnitt 1.500 USD pro Jahr für seine Haustiere aus. Damit handelt es sich um einen zweitstelligen Milliardenmarkt. Wenn man jetzt noch bedenkt, dass die Umsätze im Markt für Automatenaufsteller ständig steigen, dann ist Hey Buddy gleich in zwei Wachstumsmärkten positioniert. Wenn man sich die Landkarte mit der Standortanzeige der bisher aufgestellten Automaten anschaut, dann hat der Franchisenehmer noch fast die freie Auswahl. Entscheidend für den Erfolg ist der auch hier der richtige Standort, z.B. in einem Park, an einem zentralen Ort in einer Wohngegend, an einem Rastplatz oder vor einer Tierklinik.

Bleibt noch die wichtige Frage offen, was man alles in den „Hunde-Automaten“ kaufen kann? Auf der Webseite und in den beide Videos gibt es die Antwort: Hundeleinen, Abfalltüten für den Hundekost, Wasser, Hundeknochen, Hundeleckereien, Bälle, Frisbee-Scheiben… Die Produkte kosten zwischen 1 und 10 USD. Das gesamte Sortiment wird grundsätzlich von Hey Buddy gestellt und geliefert. Nach Genehmigung darf man aber auch andere Produkte beimischen. An diesem Punkt verdient also Hey Buddy noch ganz gut mit. Dafür gibt es keine monatliche Franchisegebühr. Die Einstiegsgebühr liegt bei $4,195 to $8,195 USD. Darin enthalten ist jeweils ein Automat und ab drei Automaten auch eine kostenlose Eintagesschulung.

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