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Groupon – Mischung aus Woot.com, Couponheft und letsbuyit.com

Könnt Ihr Euch noch an die Hype um Letsbuyit.com erinnern? Das war die Hochzeit der New Economy, als wir uns (fast) alle in diese kleine Ameise verliebt haben, die uns hohe Einkaufsrabatte versprochen hatte, wenn wir unsere Einkaufspower bündeln würden. Umso mehr Besucher ein dort angebotenes Produkt kaufen wollten, umso mehr fiel der Preis. Natürlich gab es eine Preisgrenze, die der Anbieter angeben konnte. Auf jeden Fall hatte das Geschäftskonzept enorm viel Viralpower, zumindestens theoretisch. So richtig durchgesetzt hat sich diese „Powershoppingplattform“ aber bis heute nicht.

Trotzdem haben sich zahlreiche andere Anbieter von diesem Geschäftskonzept zumindest inspirieren lassen. Das jüngste Beispiel ist Groupon. Dabei handelt es sich um ein nettes Wortspiel zwischen „group“ (Gruppe) und „coupon“ (Rabattschein). Auf dieser Webplattform wird täglich ein Angebot aus Chicago für Vergnügungssüchtige angeboten, wie z.B. heute eine IMAX-Eintrittskarte. Wenn in diesem Fall mindestens 15 Personen diese Eintrittskarte bestellen, gibt es 47 % Rabatt und man muss „nur“ 8 USD Eintritt zahlen. Wenn die kritische Zahl an Käufer nicht zusammenkommt, kommt der Deal nicht zustande.


Groupon is different! Learn how it works! from The Point on Vimeo.

Mir persönlich gefällt diese gelungene Mischung aus Woot.com (Ein Produkt pro Tag), Couponheften und letsbuyit.com. Ich könnte mir vorstellen, dass dieses Konzept auch in Deutschland gut ankommen könnte. Vielleicht lässt sich auch Qype von dieser Idee inspirieren und bietet täglich ein Special für seine Besucher an. Denn dann könnte Qype von einem nachhaltigen Viraleffekt profitieren. Oder warum sollte alternativ daraus nicht auch ein cleveres Lizenzkonzept entwickelt werden, sprich für jede Stadt findet man einen Lizenznehmer, der interessante Rabattangebote ranholt und man sich mit dem Lizenzgeber, der auch die Webplattform zur Verfügung stellt, die Einnahmen teilt.

8 Responses to Groupon – Mischung aus Woot.com, Couponheft und letsbuyit.com

  1. […] Via Hinzufügen: del.icio.us | digg | technorati | yahoo | yigg | wong | google (1 votes, Schnitt: 5 von 5)  Loading … […]

  2. Komisch, eigentlich ist Powershopping ein Top Konzept und den heutigen Live Shopping Services sehr ähnlich. Was mich wunderte war, wieso sie Ameisen (geliebt?) zum Symbol gemacht haben. Die haben acht Beine und regen Phobien. Das scheitern hat mich dann auch nicht gewundert.
    Groupon ist auch eine schöne Idee und als eine Art MashUp sehr im Trend. Mir drängt sich aber die Frage auf ob hier nicht die schlechte wirtschaftliche Lage ursächlich ist. Da scheint es einigen Branchen wirklich arg schlecht zu gehen.

  3. […] Open Innovation – Schweizer wandeln auf den Spuren von Innocentive & Co. WhatsYourPlace Groupon – Mischung aus Woot.com, Couponheft und letsbuyit.com Online-Voting-Plattform “Voting-for-the-worst.com” « Der etwas andere […]

  4. […] Dezember 2008 habe ich hier im Blog über Groupon berichtet: “Dabei handelt es sich um ein nettes Wortspiel zwischen “group‹ […]

  5. […] Groupon-Prinzip in Deutschland  funktioniert. Burkhard Schneider vom Blog best-practice-business hält Groupon dagegen für eine “gelungene Mischung aus Woot.com, Couponheften und letsbuyit.com”. Er […]

  6. […] ich als erster in der deutschen StartUp- und ECommerce-Bloggerszene über das Geschäftsmodeel von Groupon berichtet habe. Das war ein Jahr, bevor hier in Deutschland die große Groupon-Copy-Cat-Welle […]

  7. […] Dezember 2008 habe ich erstmals hier im Blog über Groupon berichtet. Schon beim Schreiben des Artikels war mir klar, dass diese Mischung aus […]

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