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Top 10 Geschäftsideen 2008: Freizeit & Tourismus


Foto: Flowrider im Sportgeschäft Adrenalina

  1. Sherry-Erbe Chris Sandeman verdient mit Gratis-Stadttouren viel Geld
    Chris Sandeman hat im Jahr 2004 damit begonnen, in Berlin kostenfreie Städtetouren für angelsächsiche Touristen anzubieten. Die TourGuides verdienen durch Trinkgelder trotzdem gutes Geld und die Firma von Chris Sandeman verdient ihr Geld durch das Angebot von Spezialtouren, für die die Touristen eine Gebühr bezahlen. Somit nutzt Sandeman die Gratistouren quasi als Appetizer. Mittlerweile bietet Sandeman seine Touren in vielen Städten in Europa an und macht dadurch siebenstellige Umsätze.
  2. offbeat – personalisierte Reiseführer
    David L. Sifry, der Gründer von Technorati, will langfristig personalisierte Reiseführer zu 30.0000 verschiedenen Reisezielen anbieten. Als Autoren sollen sowohl Profis als auch Amateure gewonnen werden. Die Personalisierung erfolgt nach Abfrage des Kunden nach Abreiseort, Zielreiseort, Unterkunft, Reisezeit und Namen. Anschliessend kann der Kunde entscheiden, ob er eine PDF-Version für 9,95 EUR oder eine Paperback-Version für 24,95 EUR bestellen will. Wenn jetzt noch Preise (z.B. durch Werbung) gesenkt werden und eine Content-Partnerschaft mit einem Reise-Social-Network abgeschlossen werden, könnte die Idee fliegen.
  3. Wellenreiten im Sportgeschäft

    Das Sportgeschäft Adrenalina in Orlando (Florida) hat eine Flowrider-Anlage innerhalb des Sportgeshäfts installiert, um den Kunden ein Indoor-Wellenreiten-Vergnügen anzubieten. So können sie ein Surfboad an Ort und Stelle ausprobieren, bevor sie es kaufen. Mann kann aber einfach nur Spass haben, wenn man schon stolzer Besitzer eines Surfboards ist. Ab 20 USD für eine halbe Stunde ist man dabei. Man kann aber auch “Clubmitglied‹ werden und einen Monats, Halbjahres- oder Jahresbeitrag bezahlen und erhält dann Rabatt.
  4. Mit dem Kopf-über-Haus die Welt umdrehen und damit viel Geld verdienen

  5. Klausdiusz Golos und Sebastian Mikiciuk haben das erste “Kopf-über‹-Haus in Deutschland gebaut und zwar in Trassenheide auf der Ferieninsel Usedom. In diesem 300.000 EUR teuren Haus ist bis auf die Treppe alles Kopf-über eingebaut worden, so dass man u.a. einmalige Fotos schießen kann. Das umgedrehte Haus soll zur Tourismusattraktion werden. Bei Eintrittspreisen zwischen 4 und 6,50 EUR könnte sich die Investition schnell amortisieren.

  6. DigiWall – Spiel, Spaß und Fitness an der Kletterwand
    Die DigiWall ist eine Kletterwand, allerdings ist sie breiter als hoch. Trotzdem haben Kinder und Erwachsene viel Spaß, die Digitaltechnik macht es möglich. Es wird z.B. ein Programm angeboten, in dessen Rahmen der Teilnehmer gewinnt, der die meisten aufleuchtenden Griffe in einer Minute abklatscht. Damit ist die DigiWall besonders für Kinder ein großer Spaß, ohne große Verletzungsgefahr.
  7. Quantyparks – Motocrossanlage mit elektroangetriebenden Motocross-Motorrädern
    Hans Eder hat von externen Partner eine Motocrossmaschine mit Elektroantrieb entwickeln lassen. Im Rahmen der Vermarktung entstand die Idee, eigene Motocrossanlagen zu betreiben, auf denen nur die Maschinen mit Elektroantrieb gefahren werden dürfen. Wer einmal erlebt hat, wie schnell und agil die Maschinen sind, der überlegt auch, eine Quantya zu kaufen.
  8. Vibrant Brains Studio – Fitnessstudios für´s Gehirntraining
    Im Vibrant Brains Studio in San Francisco kann man nicht seine Muskeln, sondern sein Gehirn trainieren. Angelehnt am Geschäftsmodell von Sportfitness-Studios kann man eine Jahresmitgliedschaft zu einem Preis von 600 US Dollar buchen. Zielgruppe sind insbesondere Senioren, die geistig fit bleiben wollen und das in geselliger Umgebung.
  9. Mit Mini-U-Boot “Nemo 100‹³ kann jeder abtauchen
    In einer Wert in Frankfurt-Oder wurde das Mini-U-Boot „Nemo 100“ gebaut. Angetrieben wird es von 2 Elektromotoren, ist 4 Meter lang und 1,80 Meter breit. Da bei einem Verkaufspreis von 180.000 EUR die Käufer nicht Schlange stehen, kann jeder seit dem 5. September 2008 für 99 EUR für einen halbe Stunde im Helensee abtauchen und unter dem Wasser sogar das U-Boot steuern. Dadurch wird nicht nur Touristen ein einmaliges Erlebnis geboten, sondern auch potentielle Käufer angelockt werden.
  10. Wie eine Tür zum Sportgerät werden kann
    Tobias Fränzel hat sich als Designer Gedanken darüber gemacht, wie man den engen Wohnraum optimal nutzen kann. Er kam auf die Idee, einen Zimmertür als Tischtennisplatte zu verwenden. Dafür kann eine Platte, die in die Tür integriert ist, um 90 Grad gedreht werden, damit sie als Tischtennisplatte verwendet werden kann. Die Spieler stehen in den verschiedenen Zimmern und können sich damit sportlich austoben.
  11. Sarah´s Smash Shack: Mit Scherben Geld verdienen
    Sarah Lavely and Ed King haben 200.000 USD investiert, um sich im August 2008 mit dem Geschäft “Sarah´s Smash Shack‹ selbständig zu machen. Hier kann man keine Teller kaufen, sondern zerdeppern. Die Presse liebt die Story, mal schau´n ob das die Kunden und die Gründer auch noch in einem Jahr so sehen.

13 Responses to Top 10 Geschäftsideen 2008: Freizeit & Tourismus

  1. Harald Weber sagt:

    Wellenreiten im Surfgeschäft,

    echt knuffige Idee. Gut, ich denke, da wird auch mal der ein oder andere Anfänger unterwegs sein, aber die Jungs haben es schon drauf. Wär das nicht was für Sport Scheck?

  2. […] Top 10 Geschäftsideen 2008: Freizeit & Tourismus […]

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