In Geschäftsidee, Idee - Produkt, V - Top 10

Top 10 Geschäftsideen 2008: Produkthersteller

  1. Mikro-Wind Turbinen passen auf jeden Balkon
    Die in Hong Kong ansässige Firma „Motorwave Limited“ vertreibt seit kurzem Mikro-Wind Turbinen. Die kleine Strom produzierenden Windräder sind gerade mal 26 Zentimeter im Durchmesser und passen daher auf jeden Balkon und jedes Häuserdach. 50 Windräder, die den ganzen Energieverbrauch eines Privathaushaltes decken sollen können, sollen 500 EUR kosten. Klingt fast zu schön, um wahr zu sein.
  2. TOMS – Shoes for Tommorow
    Alles begann damit, dass Blake Mycoskie Urlaub in Argentien machte und sich dort für die landesstypischen Schuhe, genannt Alpargatas, begeisterte. Im Jahr 2006 gründete er die Firma TOMS Shoes (TOMS steht für Shoes for Tommorow), um diese Schuhe in den USA zu verkaufen. Die Idee war, für jedes verkaufte Paar Schuhe ein Paar an die armen Kinder in Südamerika zu verschneken. Insbesondere durch Mundpropaganda verkaufte er bis jetzt mehr als 200.000 Schuhe.
  3. Parts of Sweden als Anlaufstelle für IKEA-Fans
    Unter diesem sinnigen Namen ist seit kurzem ein Internet-Marktplatz online gegangen, der einzigartige Zubehöre und Lösungen vertreibt, die für das IKEA-Sortiment zugeschnitten wurden. Die Firma Parts of Sweden versteht sich nicht nur als Handelsplatz, sondern auch als Internetgemeinschaft. IKEA-Kunden sollen sich gegenseitig auf Veränderungen und Anpassungen ihrer Heimeinrichtung aufmerksam machen.
  4. Wenn ein Automobilzulieferer zum Autohersteller wird
    Bei der paragon AG handelt es sich um einen börsennotierten Automobilzulieferer aus Nordrhein-Westfalen, der bislang nur einzelne Schalter und Sensoren für Autoamaturen geliefert hat. Um zu beweisen, dass man mehr kann, baut die Firma jetzt ein eigenes Sportcoupe in Kleinserie. Dadurch bauen Sie nicht nur einen neuen Umsatzträger auf, sondern verkaufen jetzt auch ganze Cockpits und Schalttafeln an andere Autohersteller.
  5. Wiederverwendbare Briefumschläge
    Die Amerikanerin Ann DeLaVergne hat sich darüber geärgert, dass Briefumschläge meist nur einmal genutzt werden. Sie hat sich Gedanken gemacht, wie man solche Umschläge mindestens zweimal verwenden kann und damit auch die Umwelt schonen kann. Mittlerweile ist daraus ein sehr lukratives Geschäfts geworden. Insbesondere Direktmarketingfirmen und Großunternehmen setzen diese Umschläge ein, wenn eine Rückantwort erwartet wird.
  6. CardCaddie – Visitenkartenhalter für´s Auto
    Viele Unternehmer geben viel Geld aus, um ihr Auto mit enstprechenden Werbebotschaften beschriften zu lassen. Doch wer kann sich schon die Webadresse merken, wenn man an dem Auto vorbeiläuft? Dafür gibt es jetzt ein einfache Lösung, nämlich den CardCaddie. Es ist ein Visitenkartenhalter für das Auto.
  7. meinkartenspiel: mass customized Quartette
    Wie der Name schon sagt, kann man hier sein eigenes Quartett herstellen lassen und zwar in wenigen Minuten am Computer. Hinter der Idee zu meinkartenspiel stecken Ole Boyken und Thorsten Kucklick die 2004 den Kultquartettverlag gegründet haben und eigene Quartettspiele verkaufen die Kartenspiele mittlerweile in Massen (ca. 50.000 Kartenspiele pro Jahr). Der absolute Topseller ist das Brettsport-Quartett, das bisher mehr als 20.000 mal verkauft wurde.
  8. Label Label – Etikettentücher als Bestseller
    Die Kinder von Jolanda van Kolfschoten – Wagenaar spielten immer lieber mit den Etiketten ihrer Spielsachen als mit den Spielsachen selbst. Außerdem gingen sie gerne mit einem vertrauten (Duft-)Tuch schlafen. So ist die Idee entstanden, den Kindern ein Label-Kuscheltuch zu schenken. Mittlerweile hat sie davon annähernd 100.000 Stück in die ganze Welt verkauft.
  9. EasyBloom: Wenn Sie keinen grünen Daumen haben
    Bei EasyBloom handelt es sich um eine Kunstblume, die mit viel Technik vollgestopft ist. Diese “Kunstblume‹ kann in Ihr Blumenbeet und 24 Stunden später in den USB-Port des Notebooks gesteckt werden. Die Daten können an die Webseite von Easybloom gesendet werden. So kann man schnell erfahren, ob ihren Blumen etwas fehlt (Nährstoffe, Sonne, Wärme,…) oder ob andere Blumen besser gedeihen könnten.
  10. Findiger Unternehmer verkauft Flaschen(geister) für 20 USD
    Es gibt in den USA tatsächlich eine Webseite, die Geister in der Flasche inkl. Urkunde für je 20 USD verkauft. Die Verkäufer versprechen, dass die Geister in gruseligen, verlassenen Häusern eingefangen wurden und man sich mit dem Kauf der Flasche garantiert Risiken und Nebenwirkungen einfängt. Klingt alles sehr skuril, aber Geschäft ist Geschäft.

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