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Jetlev: Als Wasserratte zum Rocket-Man werden

Endlich ein paar Tage frei und dann auch noch traumhaftes Wetter. Das macht Vorfreude auf den Sommer und viele sonnige, warme Tage am Wasser. Was fehlt noch? Ein neues Hobby! Wie wäre es mit dem Jetlev? Damit könnt Ihr Euch wie Rocket Man fühlen. Schaut Euch einfach obiges Promotion-Video an und fangt an zu träumen. Schon in diesem Sommer sollen die Geräte nach einer längeren Entwicklungs- und Testphase in Kleinserie gehen. Und wenn Ihr im Rahmen des Trockentrainings schon ein bisschen trainieren wollt, dann schaut Euch die folgenden fünf „Training-Videos“ an.

Erfinder des Jetlev ist der chinesstämmige Kanadier Raymond Li. Im Jahr 2000 entwickelte er die Idee. Im Jahr 2003 begann er mit der Entwicklung des Prototypen, um im Januar 2005 den ersten unbemannten im um März 2005 den ersten bemannten Test zu absolvieren. Nach mehr als 200 Testflügen und mehr als 100 Korrekturen später konnte im August 2008 der produktionsreife Prototyp fertiggestellt werden. Auf der BOOT Düsseldorf im Januar 2009 konnte dieser Prototyp der Weltöffentlichkeit vorgestellt werden und noch in diesem Jahr soll die Produktion der ersten Kleinserie starten.

Die Story des Jetlev ist zum Teil auch eine deutsche Erfolgsstory. Denn die Firma Watersports GmbH aus Itzehoe war bei der Entwicklung des produktionsreifen Prototypens mitbeteiligt und produziert auch die ersten Kleinserien. Zudem dürfen die Deutschen 50 % der produzierten Jetlevs an Kunden in Europa, Russland und Mittleren Osten verkaufen. Bestellungen werden ab sofort angenommen. Der Spass ist allerdings nicht ganz billig, weil das Einstiegsmodell 99.000 EUR kostet.

Jetzt sucht Jetlevs Vertriebspartner und Kunden auf der ganzen Welt. Dazu sollen vermögende Privatkunden, Yacht-Charterer, Vermieter von Wassersportgeräten, Ferienressorts, Reiseführer, Wassersportschulen und Filmproduktionsgesellschaften gehören. Vielleicht gibt es irgendwann auch Jetlev-Parks, in der man das etwas andere Wassersportereignis erleben kann. Mal schau´m, welche Kundenzielgruppen am stärksten das Produkt nachfragen.

Und auch für die Technikfreaks habe ich einige interessante Infos. So ist die Antriebstechnologie des Jetlevs einem Jetski nachgeahmt. Der Jetpack wiegt 14 kg. Beim Testgerät konnte ein 68 kg schwerer Mensch einen Highspeed von 35 km/h erreichen. Das bessere Topmodell soll einen Highspeed von 64 km/h erreichen können. Der Verbindungsschlauch hat eine Länge von 10 m, so dass man im Umkreis von 8,5 m zur Basisstation, die immer im Wasser liegen muss, „fliegen“ kann. Die Flugzeit soll zwischen 1 und 2,5 Stunden liegen.

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