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Konzeptkreative Gründung mit Alpenwasser

Wenn man bedenkt, dass man in der Schweiz als Großabnehmer Quellwasser umgerechnet für 1 Cent pro Liter erwerben kann, dann wird einem bei den Mineralwasserpreisen, die in deutschen Supermärkten verlangt werden, ganz schwindelig. Hohe Transport- und Verpackungskosten sowie die Einbindung von zahlreichen Vertriebsstufen kombiniert mit hohen Marketing- und Gewinnmargen sind Schuld daran, dass wir für den Lebensspender so viel Geld bezahlen müssen. Wie kann man das ändern?

Eine Möglichkeit besteht darin, Leitungswasser zu konsumieren. Obwohl unabhängige Stellen uns immer wieder bescheinigen, wie sauber das deutsche Trinkwasser ist, „trauen wir dem Braten nicht“. Deshalb machen Anbieter von Heim-Filteranlagen, wie z.B. Britta, ein gutes Geschäft mit der Vor-Ort-Säuberung des Wassers. Eine andere Möglichkeit besteht darin, Quellwasser vom Ursprung zum Verbraucher zu „karren“ und in größeren Einheiten vor Ort zu verkaufen. Genau über diese Idee sinnieren der Schweizer Walter Eiselen und Prof. Faltin in einem aktuellen Interview. Sehr spannend sind die Überlegungen zum Thema Logistik.

Ich würde mich nicht wundern, wenn es bald Zapfanlagen an zentralen Orten geben würde, an denen man sich das Wasser abholen könnte. Schon jetzt kenne ich einige findige Unternehmer, die Wasser dirket von Quellen in der Umgebung abzapfen und älteren Menschen in 5 Liter Kanistern nach Hause bringen. Das wirkt alles noch sehr hemdsärmelig, könnte aber schnell zu einem lukrativen Geschäft mit Sex Appeal ausgebaut werden. Dieses kleine Beispiel zeigt, wieviel Ansätze es noch gibt, bestehende Angebote des täglichen Ge- oder Verbrauchs günstiger anzubieten. Lasst Euch einfach davon inspirieren.

10 Responses to Konzeptkreative Gründung mit Alpenwasser

  1. Monik sagt:

    Inspiration hast du mir damit mal gegeben. diese ideen sind nicht schlecht. es wird aber mit dem Wettbewerbsrecht bestimmt Probleme geben… Warten wir es mal ab.

  2. Fritz Brause sagt:

    Quellwasser für 1 Cent je Liter zum Kunden karren ?

  3. Hallo Fritz,

    1 Cent kostet das Wasser direkt an der Quelle und nur für Großabnehmer. Um wirklich für 1 Cent das Wasser zu bekommen, mußt Du umziehen und Dich in einer Genossenschaft der Einkaufspower bedienen.

    Gruss

    Burkhard

  4. Steffen sagt:

    Na Ja – Trinkwasser in D ist schon sehr gut und kann einfach mit einem Aktivkohlefilter nochmals verbessert werden z.T. werden auch Medikamentenrückstände herausgefiltert und selbstverständlich Verschmutzungen in der hauseigenen Rohrleitungsanlage. Wir kaufen schon seit Jahren kein Mineralwasser mehr und benutzen entsprechend einen Aktivkohlefilter. Haltbarkeit je nach Hersteller 6-24 Monate. Ich rede nicht von den überteuerten Britta Filtern! Wenn schon Mineralwasser dann in Glasflaschen, den PET Flaschen „verunreinigen“ das Wasser mit Hormonen wie jüngste Studien zeigen.

    O.g. Idee ist gut. Aber warum keine Wasser aus Österreich? Klar alles was aus der Schweiz muß gut sein, so auch das Wasser…

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