In Geschäftsidee, Idee - Landwirt

Wenn Gewächshäuser in die Höhe wachsen

Im November 2006 haben wir hier im Blog erstmals über die Idee berichtet, Gewächshäuser in Städten zu bauen, die über mehrere Etagen gehen. Ein Jahr später haben wir das Konzept von den „Vertical Farms“ vorgestellt, das Dr. Dickson Despommier von der Columbia Universität entwickelt hat. Wir haben damals die Vorteile dieser „Hochhaus-Gewächshäuser in Städten“ herausgearbeitet, die einem Paradigmawechsel der Landwirtschaft einleiten würden:

  • Wir brauchen mehr Platz, um den Konsumbedarf der wachsenden Bevölkerung in Zukunft decken zu können
  • Die Mehrzahl der Bevölkerung wird in Zukunft in Städten wohen. Warum sollte man nicht dort die Produkte anbauen, wo sie direkt gebraucht werden.
  • Das Klima kann durch kürzere Transportwege geschützt werden
  • Es gibt keine Missernten mehr aufgrund der Unberechenheit der Natur
  • Es gibt eine größere Planungssicherheit
  • Es werden neue Jobs dort geschaffen, wo die Menschen leben
  • Das Ackerland kann wieder regenieren und bringt das Ökosystem wieder in den Ausgleich
  • Es müssen weniger Chemikalien eingesetzt werden

Jetzt lese ich im innovativ-in-Blog, dass es in Schweden in drei Jahren die ersten Vertical Farms unter dem Namen „Plantagon Greenhouse“ geben soll. Oben seht Ihr eine Skizze, wie das Gewächshaus der Zukunft in Schweden aussehen könnte. Einen Designpreis hat es auf jeden Fall verdient. Und wie das Haus innen aussieht und funktioniert seht Ihr im Animationsvideo weiter unten. Mich persönlich würde eine Wirtschaftlichkeitsrechnung am meisten interessieren.

One Response to Wenn Gewächshäuser in die Höhe wachsen

  1. […] Wenn Gewächshäuser in die Höhe wachsen (Artikel auf dem best-practice-business-blog vom 29.7.2009) […]

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