In Geschäftsidee, Idee - Agent, Idee - crazy, Idee - Mobil, Marketing - Marke

Rent-A-Wreck: Wie aus einer verrückten Idee ein Erfolgsunternehmen wurde

Die Entstehungsgeschichte von Rent-A-Wreck ist laut Spiegel-Online schnell erzählt: „Eine Rostlaube als Mietwagen? Begonnen hat alles mit einem Scherz. Als Schwartz‘ Gebrauchtwagenhandel für „very used cars“ in Santa Monica bei Los Angeles nicht in Schwung kommen wollte, sattelte er kurzerhand aufs Verleihgeschäft um – und nannte seine Firma „Rent-A-Wreck“ (Miete ein Wrack) – die Selbstironie eines Ex-Hippies. Doch die Formulierung erwies sich als Glücksgriff, denn schon bald kamen neugierige Kunden und Kamerateams.“

Mittlerweile (Jahrzehnte später) handelt es sich bei Rent-A-Wreck nicht nur um ein sehr florierendes Geschäft. Die großen Mietwagenfirmen beäugen das Konkurrenzangebot immer kritischer, da immer mehr Kunden zu Rent-A-Wreck überlaufen. Die Basis des Erfolges liegt darin, dass Schwartz seine Mietwagen deutlich günstiger als die Konkurrenz anbieten kann. Ein weiterer Grund liegt darin, dass Schwartz das Wachstum mit Hilfe eines Franchisekonzeptes stemmt und mittlerweile nicht nur in den USA, sondern auch in Nordeuropa viele Franchisenehmer für seine Idee begeistern konnte.

Der Knaller schlechthin ist allerdings der Markenname. Könntet Ihr Euch vorstellen, dass es vor vierzig Jahren irgendeine Werbeagentur gegeben hätte, die diesen Markennamen vorgeschlagen hätte? Selbst im experimentierfreudigen USA könnte ich mir das nicht vorstellen. Aber genau dieser provozierende Name „Rent A Wreck“ sorgt noch heute dafür, dass täglich neugierige Kunden anrufen und fragen, ob man wirklich ein Wrack oder doch ein fahrtüchtiges Auto erhält. Und die Presse liebt natürlich die Story. Gerade zu Beginn waren die zahlreichen Presseberichte wie ein Sechser im Lotto.

3 Responses to Rent-A-Wreck: Wie aus einer verrückten Idee ein Erfolgsunternehmen wurde

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind markiert *