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Der „Group-buying“ Trend erobert auch die Solarbranche

Kleinere Unternehmen und Handwerker organisieren sich meist in Einkaufsgemeinschaften, um günstige Einkaufskonditionen zu erhalten. Privatpersonen schaffen es meist nicht, sich so zu organisieren. Eine Ausnahme gibt es seit Jahrzehnten: Wenn Heizungsöl bestellt wird, organisiert meist ein Mitglied der Nachbarschaft eine Gemeinschaftslieferung, um günstigere Konditionen zu erhalten, als wenn jeder Nachbar alleine bestellen würde.

In Zukunft wollen allerdings immer mehr Häuslebesitzer unabhängig vom Öl werden. Vielmehr werden immer mehr Solaranlagen auf die Dächer gebaut, um ressourcenschonend Energie zu erzeugen. Deshalb ist es nur logisch gewesen, dass es eines Tages eine Firma geben würde, die die Einkaufsmacht der Häuslebesitzer bündeln würde, um günstige Konditionen von den Solarherstellern und Installateuren zu erhalten.

Dave Llorens hat deshalb vor einiger Zeit die One Block of the Grid – Community gestartet. Er hat sich dabei von Groupon inspieren lassen. Im Gegensatz zu Groupon konentriert er sich darauf, Einkaufsrabatte für Solaranlagen (inkl. Installation), also Investitionsgüter, zu erzielen. Davon sollten sich die ganzen Groupon-Klone hier in Deutschland eine Scheibe abschneiden. Es gibt noch genug Nischen, um die Groupon-Idee so umzusetzen, dass man einmalig positioniert ist. Und mit solch einer Idee von Llorens hättet Ihr auch beim Karmakonsum-Gründeraward gute Chancen.

Diese Positionierung von Llorens wurde jetzt auch von den VC´s honoriert, die sich an Groupon für 30 Mio. USD beteligt haben. Sie haben 1BLOG mehr als 5 Mio. USD Eigenkapital zur Verfügung gestellt. Die ersten Erfolge und das Geschäftsmodell machen Lust auf mehr (Quelle FT):

„Like Groupon, 1BOG is enjoying early success. The company operates in 10 cities and has signed up more than 600 homeowners for solar installations through 16 different campaigns. Installations are discounted about 15 per cent for each home. The company takes a flat referral fee from the installer, and 25 cents per watt installed, or about $1,000 per home“.

Ich würde mich nicht wundern, wenn Llorens sein Konzept bald ausweiten würde. Um von Öl unabhängig zu werden, helfen Solaranlagen auf dem Dach nicht allein, sondern auch eine Wärmdämmung und weitere Energieeffizienzmaßnahmen. Solche Maßnahmen werden häufig durchgeführt, wenn das Haus renoviert werden soll. Da die Häuser in einer Wohnsiedlung meist zeitgleich renovierungsbedürftig werden, könnte die Idee von Llorens bald auf Renovierungen ausgeweitet werden.

10 Responses to Der „Group-buying“ Trend erobert auch die Solarbranche

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