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frents.com – mehr als eine p2p-Vermittlungsplattform für Sachen

Bei Vorstellung der zahlreichen p2p-Vermittlungsplattformen für Sachen heute habe ich mir natürlich die Frage gestellt, ob wir hier in Deutschland den Trend komplett verpennen. Nicht ganz! Am 13. März 2010 ist frents.com online gegangen, das sich selber als „Social Network für Sachen“ bezeichnet. Die Nutzer können auf der Plattform einsehen, welche Dinge Freunde und Menschen in ihrer Nähe besitzen und mit ihnen teilen wollen.
Spannende und nützliche Sachen aus dem Freundeskreis und der Umgebung können so
erstmals online entdeckt und miteinander genutzt werden. So können Nutzer ihren
Freunden den letzten Shopping‹Erfolg oder ihre Lieblingsbücher und ‹DVDs zeigen und
mit ihnen besprechen sowie passende Games zu ihren Spielkonsolen tauschen und leihen.

Im ersten Moment klingt das Konzept dem von NeighborGoods sehr ähnlich. Aber nur im ersten Eindruck. Denn es gibt zahlreiche Unterschiede. Auf dem offenen Marktplatz von frents.com können auch gewerbliche Anbieter ihre Vermietungsangebote einstellen. Das Nebeneinander privater und gewerblicher Produkte soll eine Angebotsvielfalt schaffen, die einmalig ist und für jeden etwas bereit hält. Auf der Plattform sollen aber nicht nur Produkte geliehen werden, sondern auch getauscht und gekauft werden können. Zudem sollen sich Menschen finden und austauschen können, die ein und dasselbe Produkt besitzen. Dafür ist ja schliesslich ein Social Network auch da.

Im Gegensatz zu NeighborGoods gibt es auch schon ein Revenue-Modell. Erlöse sollen durch die Einkäufe der User erzielt werden, die sie über Verlinkungen auf frents tätigen, indem frents.com dafür eine Vermittlungsprovision vom Verkäufer erhält. Das soll sicherstellen, dass der Service auch langfristig für die User kostenfrei bleibt. Ähnlich wie bei NeighborGoods soll eine Anbindung der Plattform an das Netzwerk Facebook den Nutzern ermöglichen, sich direkt mit ihrem Facebook‹Zugang bei frents einzuloggen und Informationen über ihre Sachen und Produkte auf ihrem persönlichen Facebook‹Profil mitzuteilen. Darüber hinaus verfügt frents über eine Anbindung zu verschiedenen Produktdatenbanken wie bspw. Amazon. Daher werden Sachen mit einem Klick eingestellt und automatisch mit umfangreichen Informationen, Fotos und Beschreibungen präsentiert.

Auch bei frents gibt es keine Versicherung für Schaden oder Verlust. Ein Bewertungssystem und
die Angabe von Kautionen sollen dafür sorgen, dass auf dem Marktplatz sicher und fair gehandelt wird. Hier gibt es sicherlich noch Verbesserungsbedarf. Martin Weigert zeigt sich im netzwertig-Blog grundsätzlich begeistert von frents.com, äußert aber auch folgende Kritik: „Auch die Tatsache, dass Unternehmen Dinge vermieten können, sowie die zusätzliche Dienstleistungskomponente, bei der beispielsweise Nachhilfeunterricht, Umzugshilfe oder Hundesitting angeboten werden können, verstärkten mein Gefühl, dass frents krampfhaft als eierlegende Wollmilchsau positioniert werden soll, dabei aber eine ganze Menge Ballast mit sich herumschleppt.“

3 Responses to frents.com – mehr als eine p2p-Vermittlungsplattform für Sachen

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