In Geschäftsidee, Idee - Agent, Idee - Food, Idee - Gastro, Marketing - Service

Wie yourdelivery seinen Service insbesondere Controllern schmackhaft macht

Mittlerweile gibt es eine Menge Webseiten, die es einem ermöglichen, dass man sich Essen nach Hause oder ins Büro liefern lassen kann. Neudeutsch spricht man dann von Food Delivery Diensten. Wer den Überblick verloren hat, für den hat deutschestartups in einem aktuellen Artikel eine ganz gute Übersicht erstellt. Mein persönlicher Favorit ist yourdelivery.de. Denn durch diesen Lieferdienst kann ich bei ca. 20 Restaurants Essen nach Hause oder ins Büro bestellen, die normalerweise gar keinen Lieferservice anbieten. Das liegt daran, dass yourdelivery mit einem externen Logistikpartner einen solchen Lieferservice auf die Beine gestellt hat. Somit muss ich nicht immer das Einerlei aus Pizza, Pasta und Schnitzel bestellen.

Noch besser gefällt mir das Konzept, dass Firmen auf Wunsch nur ein oder zwei Abrechnungen pro Monat bekommen, egal wie häufig die Mitarbeiter auf Kosten der Firma etwas pro Monat bestellt haben. Wenn man bedenkt, dass jeder Spesenbeleg, der von Mitarbeitern eingereicht wird, durchschnittlich 15 Euro an Buchhaltungskosten verursacht, dann kann man schnell ausrechnen, wieviel Geld z.B. Jung von Matt spart, die laut einer Pressemitteilung von yourdelivery anstelle von 1.500 Einzelbelegen nur eine Sammelrechnung pro Monat erhalten. Dadurch kommt Jung von Matt nicht so schnell auf die Idee, noch einen anderen Lieferdienst zu beauftragen. Besonders praktisch ist auch, dass neben dem Mittagessen auch Catering, Obst und Getränke geliefert werden. Durch diese große Auswahl wird das Unternehmen neben dem Prozessoptimierungsargument zum Stammkunden inkl. Cross-Selling-Aspekte.

Und natürlich können die Unternehmen auch die Kontrolle über ihre Budgets behalten. Denn Unternehmen können bei yourdelivery beispielsweise Bestellbudgets für einzelne Mitarbeiter und Teams aufsetzen sowie Bestellungen Projektnummern zuordnen und an bestimmte Uhrzeiten binden. Das ist wichtig, damit der Controller keinen Kontrollverlust erleidet und die Mitarbeiter im Rahmen der vorgegeben Möglichkeiten unkompliziert bestellen können. Das gilt übrigens auch für Mitarbeiter, die im Verbund auf eigene Rechnung bestellen. Insofern überzeugt yourdelivery durch ein ausgeklügeltes Konzept, das auf eine lukrative Zielgruppe (Unternehmen und deren Mitabeiter) abgestimmt wurde.

Und es gibt weitere Zielgruppen, wie z.B. wir als Messe- und Kongressveranstalter, die die weitere Ausweitung des Angebotes aufmerksam beobachten werden. Denn das große Manko von Cateringanbietern ist der Service vor Ort. Wenn diesbezüglich yourdelivery mit guter, gleichbleibender Qualität gerade stehen würde, könnte ich mir in Zukunft auch vorstellen, Kunde zu werden. Denn das Angebot in der Kategorie „Catering“ gefällt mir in der ersten Ausbaustufe schon ganz gut für Unternehmen, die dann mit eigenen Mitarbeitern den Service vor Ort gewährleisten. Allerdings hätte ich als Messeveranstalter kein Vertrauen in einen Caterer, der mir nicht schon von mindestens fünf Veranstaltern meiner Kategorie empfohlen wurde. Zu oft haben wir Reinfälle hinsichtlich Timing, warmhalten von Speisen und Freundlichkeit der Mitarbeiter erlebt.

2 Responses to Wie yourdelivery seinen Service insbesondere Controllern schmackhaft macht

  1. André sagt:

    Was für ein wundervolles Beispiel von:

    „Finde heraus, was die Leute wollen und gib es Ihnen“! 🙂

    Das ist wirklich mal 2 Schritte weiter gedacht. Die Jungs haben eine gute Zukunft vor sich! 🙂

    Viele Grüße,

    André

  2. Martin sagt:

    Der Kunde steht bei dem Konzept im Mittelpunkt – bin gespannt ob ich bald alles, was ich gerne essen möchte, von meinen Lieblingsrestaurants bestellen kann – zu einem guten Preis. Pizza und Co reissen mich halt nicht mehr vom Hocker.

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.