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Erklär´s noch einmal Doc mit AniMedical

Wenn man in ein Flugzeug einsteigt, erwartet einen zu Beginn immer ein und dieselbe Prozedur: Es werden den Flugpassagieren die Sicherheitsanweisungen präsentiert, damit man im Fall eines Falles vorbereitet sein soll. Während sich früher die Stewardessen, äh sorry FlugbegleiterInnen einen abgezappelt haben, gibt es jetzt auf den meisten Flügen einen Animationsfilm. Solche Animationsfilme werden z.B. auch eingesetzt, um Kreuzfahrtpassagieren die Sicherheitsanweisungen zu präsentieren etc. Und warum sollte solche Filme nicht auch für andere Zwecke eingesetzt werden? Das hat sich wohl auch Johannes Allesch gedacht und in Salzburg die Firma AniMedical – medizinische Animationen KG gegründet. Der Geschäftszweck wird auf der Firmenwebseite kurz und knackig erläutert:

„AniMedical entwickelt innovative 3D-Animationsfilme für die Medizin mit speziellem Fokus auf die präoperative Patientenaufklärung. Unsere 3D-Animationen helfen, bei PatientInnen mehr Sicherheit und Wissen zu generieren, um so mögliche Missverständnisse und Unklarheiten zu beseitigen. Dabei bieten unsere Animationen bei entsprechender Dokumentation auch eine zusätzliche Möglichkeit der Absicherung für Ärzte/Ärztinnen. Mit unserer AniMedical-App können Ärzte ihre Filme auf dem mitgelieferten iPad präsentieren, verwalten und organisieren, Updates erhalten oder übers Internet direkt neue Inhalte beziehen. Zielgruppen sind (Privat-)Ärzte und Krankenhäuser und auch deren Dachverbände. Zusätzlich bietet AniMedical hoch spezialisierte 3D-Produkte für die Pharmaindustrie, Händler und Hersteller von medizinischen Geräten und für den medizinischen Ausbildungsbereich an.“

Wenn es das iPad noch nicht geben würde, müsste es genau für solche Verwendungszwecke erfunden werden. Denn durch die Mobilität können jetzt solche Animationen an den verschiedensten Orten präsentiert werden und die Filme können kinderleicht via Internet aufgespielt bzw. upgedatet werden. Für Johannes Allesch kommt diese Entwickklung genau richtig. Seine vor kurzem abgeschlossene Diplomarbeit lautet: „Medizinische Animation“. Und dafür hat er einen 3-minütige Animationsfilm gedreht, der die chirurgische Anlage eines Chimino-Shunts zeigt und für die beabsichtigte Verwendung in der präoperativen Patientenaufklärung prädestiniert ist. So schnell kann eine Diplomarbeit zur Geschäftsidee werden. Gefunden im radikale-innnovationen-Blog.

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One Response to Erklär´s noch einmal Doc mit AniMedical

  1. Klara sagt:

    Das klingt ja richtig vielversprechend, danke für die Info

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