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Groupbuying-Trend erfasst immer mehr Einsatzbereiche und Länder

Als einer der ersten deutschsprachigen Blogger, der schon im Dezember 2008 auf Groupon und die damit verbundenen Chancen hingewiesen hat, begleite ich die Groupbuyuing-Hype aufmerksam mit meinem Blog, wie z.B. im Rahmen meines letzten Updates aus März 2011. Es interessieren mich weniger die zahlreiche Groupon-Klons, die seitdem entstanden sind, sondern neue Ausprägungen dieses Trends. So gibt es z.B. ein GroupbuyingWidget, dass jeder für seine Zwecke einsetzen kann. Außerdem werden immer mehr Investitionsobjekte oder langfristige Lieferverträge vom Groupbuying-Trend erfasst.

Während ich im März 2010 von 1BOG berichtet habe, die Käufer von Solaranlagen in einer Stadt bündeln, bin ich jetzt auf Met de Strom nee aus den Niederlanden aufmerksam geworden. Hier können sich holländische Konsumenten registrieren, damit anschließend mit den Stromversorgern über günstigere Stromlieferverträge verhandelt werden kann. Bisher haben sich zwar erst 3.000 Konsumenten vormerken lassen, aber solch eine Bewegung kann schnell an Tempo gewinnen, vor allem wenn die Nachbarn am Stammtisch erzählen, wieviel Geld damit gespart werden kann.

Aber nicht nur USA und Europa werden in immer mehr Segmenten vom Groupbuying-Trend erfasst. Auch in Indien gibt es jetzt die Möglichkeiten, Immobilien durch die Macht der Vielen günstig zu erwerben. Dabei sind Rabatte von 30 % und mehr möglich. Bisher wurden Wohnungen im Gegenwert von 25 Mio. USD an Mann und Frau in Indien gebracht. Auf der Plattform Groffr bzw. verbundenen Plattformen werden auch Autos und Elektronikprodukte per Gruppenrabatt angeboten. Was wohl die Gründer von Letsbuyit.com denken werden, die wohl zu früh dran waren, um die Ernte damals einzufahren.

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