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Wussten Sie schon, dass New Yorker Taxi-Lizenzen (noch) zu den besten Geldanlagen der Welt gehören



Bildquellenangabe: disegno by j.schultheis / pixelio.de

Umso länger die verantwortlichen Staatslenker in Europa brauchen, die Finanz- und Schuldenkrise in den Griff zu bekommen, umso mehr Menschen flüchten hierzulande im Rahmen ihrer Anlagestrategie in die Realwerte. Die Deutschen lieben besonders das Betongold (Immobilien). Hilfreich ist, dass Immobilien mit einen hohen Anteil fremdfinanziert werden können und sich Kreditnehmer im Falle einer Inflation von mehr als 5 % auf der Siegerseite befinden, vor allem weil derzeit die Kreditkonditionen noch sehr günstig sind. Die Immobilienmakler lachen sich deshalb ins Fäustchen und freuen sich über die Sonderkonjunktur dank Merkel & Co. Aber Vorsicht: Viele Immobilien sind derzeit schon überteuert, so dass es für viele Kapitalanleger in einigen Jahren ein böses Erwachen geben wird. Zudem sollte man nicht alle „Eier in einen Korb“ legen. Das gilt auch für Anlagen in Gold, Silber und andere Rohstoffe.

Welche Anlage sind noch lukrativ? Die Wirtschaftswoche ist fündig geworden: „Lukrativer noch als Gold: Der Wert von Taxi-Lizenzen in New York City steigt seit Jahren, gemessen von 1980 bis 2011 um rund acht Prozent pro Jahr. Einen ähnlichen Wertzuwachs konnten weder Immobilien, noch Aktien oder der Goldpreis verzeichnen. Zahlten Interessenten im Jahr 1947 noch etwa 2500 US-Dollar für das „individual medallion“ – einer kleinen Aluminium-Platte, die auf jedem Taxi angebracht sein muss – sind es im Juli 2011 bis zu 678.000 US-Dollar gewesen. Der Grund: Die Lizenzen sind streng limitiert. Gleichzeitig sei die Nachfrage groß.“ Wahrscheinlich wird es nur eine Frage der Zeit sein, bis ein cleverer Investmentbanker einen Investmentfonds auflegt, der Taxi-Lizenzen investieren wird. Aber Achtung: In zahlreichen Städten gibt es nicht eine so enge Limitierung wie in New York und zudem gibt es pfiffige StartUps, die den Taxifahrern mit neuen Angeboten Konkurrenz machen, siehe mein Beitrag hier im Blog. Zudem kann die Nachfrage nach Taxifahren deutlich sinken, wenn es die nächste Weltwirtschaftskrise gibt.

Die Moral von der Gesichte: Am beste sind knappe Güter, die jeder braucht, auch in einer Weltwirtschaftskrise. Ich kenne z.B. einen Wirtschaftsprofessor, der sich in der Finanzkrise an einem landwirtschaftlichen Betrieb beteiligt hat. Denn die Grundnahrungsmittel werden immer teurer und in einer echten Krise lässt sich der Investor einfach in Form von Naturalien ausbezahlen. Ob die Rechnung aufgehen wird, wird die Zukunft zeigen. Aber ich kann mir vorstellen, dass der Professor trotz der Schreckenszenarien, die derzeit an die Wand gemalt werden, ruhig schlafen kann. Ich frage mich, wann clevere Investoren erkennen, dass man auf Flachdächer nicht nur Solaranlagen installieren kann, sondern auch Gemüsegärten anlegen kann. Aber Achtung: Anlagen in Lebensmittelrohstofffonds, die auf Kosten der Armen dieser Welt spekulieren, sind total out, auch in Krisenzeiten.

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