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smart-collect will das Inkassogeschäft revolutionieren

Am Inkassogeschäft verdienen darauf spezialisierte Firmen und Rechtsanwälte gutes Geld. Sie verlangen vom Forderungsinhaber i.d.R. eine Fixprämie und eine erfolgsabhängige Prämie, wenn sie die ausstehende Forderung des Auftraggebers erfolgreich einfordern. Das Problem ist nur, dass der Auftraggeber im Vorfeld nur schwer einschätzen kann, wie hoch die Erfolgswahrscheinlichkeit bzw. Inkassoquote ist. Die Inkassogesellschaften machen zwar meistens Prognosen, aber zusichern können sie einen bestimmten Inkassoerfolg nicht. Weiterhin ist unklar, wann das Geld eingefordert werden kann. Vor allem wenn ein Unternehmen insolvenzgefährdet ist, kann Zeit viel Geld bedeuten.

Das sieht bei der neu gestarteten Inkassoplattform smart-collect schon anders aus. Hier kann ein Dritter eine Forderung einer Firma aufkaufen, der er selber etwas schuldet. Da er die Forderung zu einem Abschlag kauft, hat er ein gutes Geschäft gemacht. Aber auch der Forderungsverkäufer freut sich, weil er schnell und zu fest vereinbarten Konditionen die Forderung verkauft hat. Und smart-collect freut sich auch, weil es im Vermittlungsfall eine Provision von 6 % erhält. So verdient smart-collect mit dem Prinzip des Dreiecksgeschäftes sehr gutes Geld. Auf der Webseite wird ein entsprechendes Erfolgsbeispiel beschrieben:

„Die Brauerei H schuldete dem Brunnenbaubetrieb A 24.800 €. In der SMART-COLLECT-Datenbank fand sie eine Forderung gegen A in Höhe von 19.800 € zzgl. 8% Zinsen, die seit 15 Monaten bestand. H verhandelte mit dem Forderungsverkäufer C und erwarb die Forderung für 14.000 €. Mit den aufgelaufenen Zinsen hatte die Forderung einen Wert von ca. 21.800 €. Die Brauerei erklärte gegenüber dem Brunnenbaubetrieb die Aufrechnung und musste nur noch 3.000 € in bar zahlen, um sich der gesamten Verbindlichkeit gegenüber A zu entledigen.“

Man kann sich aber noch einen anderen Fall vorstellen. Mal angenommen, man will bei einem Möbelhändler ein bestimmtes Möblestück, das im Schaufenster ausgestellt ist, günstig erwerben. Dann schaut man bei smart-collect, ob man dort eine Forderung gegenüber diesen Möbelhändler günstig erwerben kann. Dann geht man in das Möbelgeschäft und erwirbt zum Discountpreis das Möbelstück. Und schon hat man ein doppeltes Schnäppchen gemacht. Solche Geschäfte sind sehr lukrativ, aber auch sehr riskant. Denn wenn der Möbelhändler in der Zwischenzeit insolvent geworden ist, schaut man „in die Röhre“.

Gefunden bei Hamburg-StartUps

4 Responses to smart-collect will das Inkassogeschäft revolutionieren

  1. George W. Bush: „You know what’s interesting about Washington It’s the kind of place where second-guessing has become second nature.“

  2. Gunnar sagt:

    Interessanter Beitrag. Bestimt keine schlechte Sache, sich mit der Thematik intensiver zu beschaeftigen. Werde auch die weiteren Beitraege im Auge behalten.

  3. Christoph sagt:

    Guten Tag Herr Schneider,

    vielen Dank für Ihren Beitrag. Gegen das „in die Röhre“ schauen, haben wir den Käuferschutz etabliert: Der Käufer der Forderung kann innerhalb von 6 Wochen vom Kauf zurücktreten und erhält dann sein Geld direkt vom Treuhänder wieder. Und das ohne Angabe von Gründen. Nach dem Kauf der Forderung sollte man also vielleicht nicht direkt eine 6-wöchige Weltreise starten, sondern versuchen, die Forderung zeitnah zu realisieren. Danach kann die Reise dann losgehen…

    Freundliche Grüße aus Hamburg,

    Christoph Zettler
    Smart-Collect

  4. Christoph sagt:

    Kurzes Update:
    Um mehr Sicherheit für Käufer zu gewähren, haben wir die Rücktrittsfrist nun auf 15 Wochen erhöht. Der Verkäufer/Gläubiger muss dadurch zwar länger auf sein Geld warten, die Chance für einen erfolgreichen Verkauf seiner notleidenden B2B-Forderung steigen dafür aber an.

    Viele Grüße aus Hamburg,
    Christoph, https://www.smart-collect.de

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