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Das „Pimp your Product“-Prinzip ist immer noch in Mode

Noch sind wir nicht soweit, dass wir jedes Produkt zu bezahlbaren Preisen nach den eigenen Vorstellungen produzieren lassen können, wenn auch die Mass Customization Welle immer mehr Produkte „erfasst“. Trotzdem besteht der Wunsch vieler darin, sich auch beim Kauf von Massenprodukten von den anderen Käufern zu unterscheiden. Die Auto-Tuning-Branche ist ein sehr gutes Beispiel dafür. Um sich von der „grauen Masse“ abzugrenzen, kaufen sich die halbstarken Jungs Spoiler, spezielle Auspuffrohre und Co., um doch ein Unikat in der Garage stehen zu haben.

Dieser Pimp your Produkt – Trend ist auch in vielen anderen Branchen zu verzeichnen. Besonders beliebt ist es, IKEA-Produkte „aufzuhübschen“. Vor fast genau vier Jahren haben wir über „Parts of Sweden“ berichtet, die quasi zur führenden „Tuning-Garage“ für IKEA-Möbel zählen. Auch die Firma Bemz schwimmt seit vielen Jahren auf dieser Welle, indem sie spezielle Bezüge für IKEA-Sitzmöbel und Co. anbietet. Die Geschäfte müssen gut laufen, weil die Anbieter immer noch existieren.

Davon haben sich wohl auch die Macher von Prettypegs aus Schweden ermutigen lassen und bieten vor allem Beine bzw. Stützen für IKEA-Möbel an. Diese Stützen zeichnen sich nicht nur durch ihr formschönes Design aus, sondern auch durch ihre bunte Farbpalette. Dadurch will Prettypegs „Farbe ins Wohnzimmer“ bekommen und bietet aufgrund der großen Farbpalette eine große Auswahl an Stützen an. Allerdings stutze ich z.T. bei den Preisen. Mehr als 100 EUR für vier Holzbeine finde ich persönlich nicht angemessen, vor allem wenn man die Preise für die Basisprodukte berücksichtigt.

Trotzdem gefällt mir die Idee hinter Prettypegs sehr gut. Denn die Macher fangen klein an und bieten zuerst nur eine Produktart an, mit der man die IKEA-Möbel aufpimpen kann. Dadurch verzettelt man sich nicht so schnell und kann zeitnah eine Nische besetzen, die andere noch nicht belegt haben. Im nächsten Schritt kann man dann das Konzept ausbauen, indem man z.B. Einzelstücke anbietet und/oder die Crowds als Designer mit einbindet. Und natürlich kann auch das Sortiment step by step erweitert werden. Ich bin mir sicher, dass es hundert andere Produkte gibt, in der obiges „Pimp your Product“ – Prinzip ebenfalls die Basis für eine eigene Geschäftsidee ist.

3 Responses to Das „Pimp your Product“-Prinzip ist immer noch in Mode

  1. Charles De Gaulle: „Deliberation is the function of many, action is the function of one.“

  2. I have to say, while looking through hundreds of blogs daily, the theme of this blog is different (for all the proper reasons). If you do not mind me asking, what’s the name of this theme or would it be a especially designed affair? It’s significantly better compared to the themes I use for some of my blogs.
    bestdigitalcamerasreview.net

  3. […] das “Pimp your Product” – Prinzip berichtet, das letzte Mal ausführlich in einem Beitrag im März 2012. Jetzt bin ich via trnd wieder auf ein sehr schönes Beispiel zu diesem Thema […]

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