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Postmates – mytaxi für Kurierdienste

Es ist fast immer eine gute Geschäftsidee, freistehende Kapazitäten produktiv zu verwenden. In der heutigen digitalen Mitmachgesellschaft ist das leichter möglich als je zuvor. Ein gutes Beispiel dafür ist Postmates. Mit Hilfe dieser App kann ich alle angeschlossenen lokalen Kurierdienste beauftragen, eine Ware von X nach Y zu liefern. Konkret wird bei einer Anfrage von mir als Empfangskunden oder Händler, der an den Kunden etwas ausliefern lassen will, geprüft, welcher Kurier in der Nähe der Abholstation ist und derzeit auch frei ist. Bisher läuft der Beta-Test in San Francisco.

Dadurch wird es möglich, dass ich als Kunde oder Händler relativ kostengünstig und schnell etwas ausliefern lassen kann. Die Kuriere erhalten im besten Fall nicht nur mehr Aufträge als vorher, sondern sie nutzen ihre Zeit auch besser, weil sie weniger Leerfahrten durchführen müssen. Woran erinnert Euch das? Ja logisch, an mytaxi bzw uber.com. Wem wird dadurch Geschäft weggenommen? Den bisher existierenden Vermittlungszentralen bzw. den großen Unternehmen, die bisher nur in der Lage waren, einen flächendeckenden Service in aller gebotenen Schnelle zu bieten.

Und wohin kann das Ganze noch führen. Das bring-Buddy-Konzept zeigt die Richtung. Warum soll nicht jeder in Zukunft Kurier „spielen“ können. Natürlich müssen bis dahin noch zahlreiche Hausaufgaben vor allem hier in Deutschland erledigt werden. Ich nenne nur die Stichworte: Gewerbestatus, Datenschutz, Versicherung, Qualitätskontrolle, etc. Da sich allerdings schon viele p2p-Dienste genau mit solchen Themen beschäftigen, muss am Tag der Tage nicht alles neue erfunden bzw. neu erdacht werden. Die vernetzte Welt schließt immer mehr weiße Flecken und das gilt auch für angrenzende Angebote und Lösungen.

Gefunde im Exciting-Commerce-Blog