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Online-Shop für Bikes bindet Händler vor Ort in Vertrieb ein

In der Regel sind Onlinehändler und Händler vor Ort erbitterte Konkurrenten, denn beide Gruppe buhlen um die Gunst der Kunden. Es gibt aber auch clevere Menschen, die versuchen, beide Welten zusammen zu bringen, wie z.B. die Verantwortlichen bei Big Shot Bikes. Bei Big Shot Bikes handelt es sich um einen Onlineanbieter von Fahrrädern, die nach den persönlichen Wünschen der Kunden individuell konfiguriert und als Bausatz an die Kunden verschickt werden. Dabei kooperiert der Onlineanbietern mit ausgewählten Fahrradhändlern vor Ort. Diese Händler können zum einen bestimmte Produkte von der Stange von Big Shot Bikes exklusiv verkaufen, zum anderen erhalten Sie eine lukrative Provision, wenn ihre Kunden online die Fahrräder konfigurieren und bestellen.

Diese Vertriebskooperation ist für den Fahrradhändler vor Ort aus drei Gründen interessant. Erstens kann er Fahrräder anbieten, die genau den Wünschen der Kunden entsprechen. Zweitens generiert er Umsätze, ohne ein Lager oder eine große Verkaufsfläche im Laden haben zu müssen, was die Fixkosten deutlich reduziert. Und drittens behält er den Kundenkontakt, um auch in Zukunft beim Verkauf von Zubehörteilen oder Reparaturen weiter Geld mit dem Kunden verdienen zu können. Und selbstverständlich profitiert auch Big Shot Bikes von dieser Kooperation, weil es dadurch Zusatzumsätze mit Kunden generiert, die lieber persönlich vor Ort einkaufen und zudem kann es ein Servicenetz vor Ort anbieten.

Allerdings gab es bei der Kooperation bisher einen Haken. Nicht alle Fahrradhändler haben einen Computer vor Ort, an dem der Kunde sein Fahrrad online konfigurieren kann. Deshalb hat sich Big Shot Bikes entschieden, Terminals in den kooperierenden Fahrradgeschäften im Wert von 1.200 USD aufzustellen. An den Terminals können die Kunden die Fahrräder gemeinsam mit dem Fahrradhändler konfigurieren und das Fahrrad wird nach der Bestellung durch den Kunden an den Fahrradhändler geschickt, der es für den Kunden zusammenbaut. Diesen Service schätzen alle drei Parteien, weil jeder davon profitiert. Von diesem Beispiel können sich aus meiner Sicht viel mehr Online- und Offlinehändler inspirieren lassen. Nach einem erfolgreichen „Betatest“ mit einem Fahrradhändler (mehr als 20 Fahrräder wurden über das Terminal in kurzer Zeit bestellt), werden jetzt sechs weitere Fahrradhändler mit solchen Terminals ausgestattet.

Gefunden bei coloradoan.com

2 Responses to Online-Shop für Bikes bindet Händler vor Ort in Vertrieb ein

  1. […] Meine Leser können hier im Blog mehr als 125 Beispiele dazu nachlesen. So auch das Beispiel von Big Shot Bikes, die stationäre Radhändler beim Vertrieb einbinden. Ein weiteres Beispiel ist der Mautner […]

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