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Wie aus einer spielerischen Geschäftsidee eine Stiftung mit nachhaltigem Effekt entstanden ist

Viele Kinder gründen schon in jungen Jahren spielerisch ihr erstes Geschäft. Sie bauen z.B. aus Spielzeug einen kleinen Krämerladen auf und verkaufen verschiedene Utensilien an die Eltern, Tanten, Omas und andere, die nach Hause kommen und den kleinen Krämerladen besuchen. So verdienen sie meist ihr erstes Geld und geben es gleich wieder aus, indem sie Süßigkeiten oder Comichefte kaufen. Schnell verfliegt allerdings häufig die Lust an diesem Spiel und die Jugendlichen freuen sich, Taschengeld ohne Gegenleistung zu erhalten. Aber nicht alle „verweichlichen“ so schnell und bleiben hungrig. Ein sehr schönes Beispiel dafür ist der 9jährige Caine Monroe aus Los Angeles.

Der Vater von Caine hat ein kleines Geschäft für Autozubehörteile in einem Gewerbegebiet in Los Angeles. Sein Sohn verbrachte gerne die Nachmittage bei ihm. Allerdings langweilte er sich schnell. Er kam auf die Idee, aus den Lieferkartons eine kleine Spielhalle zu bauen. Und tatsächlich kam eines Tages ein Kund und wollte seine Wartezeit verkürzen, indem er in die Karton-Spielhalle von Caine spielte. So konnte der kleine Junge die ersten 2 USD verdienen. Doch auch danach kam der Rubel nicht ins Rollen. Denn es gab im Gewerbegebiet zu wenig Laufkundschaft, um das Business wirklich ankurbeln zu können.

Deshalb kam sein Vater auf die Idee, für Caine eine Facebookseite anzulegen- In kurzer Zeit konnten mehr als 200.000 Fans verzeichnet werden. Und so entstand die Idee, einen Flash Mob für Caine zu initiieren. Das erste Mal war die Bude voll und Caine konnte Rekordeinnahmen erzielen. Aber noch mehr freute ihn, dass seine Idee bei den jungen wie alten Kunden so gut ankam. Und er war noch mehr überrascht, dass selbst Kamerteams vor Ort waren. So entstand ein zehnminütiger Film über einen der jüngsten Entrepreneure in L.A. (siehe oben).

Der Film wurde genutzt, um für Caine Moore Geld für ein Studium zu sammeln. Schon am ersten Tag nach der Veröffentlichung konnten mehr als 60.000 USD einsammeln. Deshalb entstand schnell die Idee, die Caine’s Arcade Foundation zu gründen, um neben Caine auch anderen Kindern dabei zu helfen, spielerisch zum Entrepreneur zu werden. So konnten bis heute immerhin mehr als 200.000 USD eingesammelt werden. Die Goldhirsh Foundation versprach, jeden Dollar (bis 250.000 USD) zu verdoppeln.

Es ist schon faszinierend, was heute dank Facebook und Co. möglich ist. Jeder kann für mehr als einen Tag der Star der Community werden. Und es kann sogar der Beginn für die Gründung einer Stiftung sein, um benachteiligten Kindern dabei zu helfen, das Stadium zu finanzieren oder Nachhifle in Sachen Entrepreneurship zu geben. Fehlt nur noch, dass Mark Zuckerberg auf obige Aktion auch aufmerksam wird und das Stiftungsgeld ebenfalls verdoppelt. Denn er hat seit gestern etwas mehr Geld auf seinem Konto und würde u.a. für den Spruch berühmt: Traue keinem über 30.

Gefunden bei Springwise

15 Responses to Wie aus einer spielerischen Geschäftsidee eine Stiftung mit nachhaltigem Effekt entstanden ist

  1. VH sagt:

    Super.Nur so kommt Mann (Junge) weiter im Leben. Wäre interessant wie er sich weiterhin entwickeln wird.

  2. Click here sagt:

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