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Uber.com Mitgründer Carret Camp will Jet-Sharing so einfach machen wie eine Taxibestellung

Heute kann man dank passender Plattformen fast alles von Nachbarn oder Dritten leihen bzw. zeitweise nutzen, egal ob Werkzeug, Auto, Wohnung etc. Warum sollte man sich nicht auch einen Jet auf diese Art und Weise leihen können? Das dachte sich Carret Camp, Seriengründer und u.a. Mitgründer von Uber.com und launchte deshalb Blackjet. Bei diesem Dienst soll die Buchung eines Jets via App so einfach sein wie die Buchung eines Taxis oder Limousine.

Die Marktanalyse hat frappierende Erkenntnisse erbracht: Ein Drittel aller Flüge von Privatjets innerhalb der USA erfolgt ohne den Transport von Passagieren. Beim Rest sind i.d.R. noch zahlreiche Plätze frei, sprich die Kapazitäten werden nicht voll ausgeschöpft. Blackjet will diese freie Kapazitäten füllen und dabei Mehreinnahmen für die Jetbesitzer generieren und gleichzeitig das Fliegen mit einem Privatjet für Manager und Gutverdiener bezahlbar machen.

Und wer will solch ein Angebot nutzen? Es sind Manager ab einem Einkommen von 200.000 USD, die deutlich bequemer von A nach B fliegen wollen als in der Business Class. Die Preise sollen dafür wettbewerbesfähig sein. Flüge mit dem Privatjet von New York nach Los Angeles oder Florida, die von Blackjet vermittelt werden, sollen zwischen 1.800 und 3.500 USD kosten. Zudem kostet die Jahresgebühr für die Mitgliedschaft bei Blackjet 2.500 USD. Und ganz wichtig: Nicht jeder kann Mitglied werden. Es gilt das „Invitation Only“-Prinzip.

Nicht nur Anbieter und Nachfrager, sondern auch Investoren scheinen vom dem Geschäftsmodell überzeugt zu sein. In einer ersten Finanzierungsrunde hat Carret Camp 4 Mio. USD einsammeln können. Nicht nur verschiedene VC-Gesellschaften haben sich beteiligt, sondern auch Tim Ferris, Ashton Kucher sowie Marc Benioff von Salesforce und Matt Mullenweg von Word Press. Es ist immer wieder praktisch, Investoren anzuwerben, die gleichzeitig Kunden sein können und zudem vielen weiteren Kunden den Service empfehlen können.

Blackjet ist allerdings nicht FirstMover. In diesem Markt buhlen schon http: Private Jet Club und Flightmaker und die Gunst der Kunden. Aber Blackjet will durch Einfachheit und Service überzeugen. Dazu gibt es noch klassische Jet-Sharing-Anbieter wie JetSuite, die Plätze in Privatjets schon ab 499 USD anbieten. Egal wer das Rennen auch macht, ein Verlierer dieses Konkurrenzkampfes steht schon fest. Es sind die Linienfluggesellschaften, die bisher mit dem Verkauf von Business- und Firt-Class-Tickets gutes Geld verdient haben und jetzt in die „Zange genommen werden“.

Mehr Infos unter venturebeat

5 Responses to Uber.com Mitgründer Carret Camp will Jet-Sharing so einfach machen wie eine Taxibestellung

  1. […] und damit die Grundlage für eine Geschäftsidee, wenn leere Kapazitäten existieren, wie ich im letzten Artikel wieder einmal aufgezeigt habe. Genauso ärgerlich ist, wenn Produkte produziert werden und […]

  2. […] Uber.com Mitgründer Carret Camp will Jet-Sharing so einfach machen wie eine Taxibestellung […]

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