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Escape the City ist die Plattform für alle, die aus dem Manager-Hamsterrad fliehen wollen

Rob Symington und Dom Jackman haben nach ihrem Studium in einer großen Unternehmensberatung in London gearbeitet, wie das viele tun, die eine erfolgreiche Berufskarriere anstreben. Doch schnell haben sie gemerkt, dass ihnen ihr Job von Tag zu Tag weniger Spass gemacht hat. So haben sie sich wie viele ihrer Kollegen nur noch „zur Arbeit geschleppt“. Sollte das nun 30 oder 40 Jahre so weiter gehen? Nein! Sie haben sich entschieden, dem „Hamsterrad“ zu entfliehen. Doch was sollten sie stattdessen tun? Woher bekamen Sie passende Tipps? Wo konnte man andere Personen treffen, die den Schritt in die erfüllende Selbständigkeit schon getan hatten? Gab es noch andere Alternativen zur Selbständigkeit, um ein erfülltes Berufsleben zu führen?

Umso mehr Fragen sich die beiden Unternehmensberater stellten, umso klarer war die Erkenntnis, eine Community für Menschen aufzubauen, die wie sie aus dem Manager-Hamsterrad entfliehen wollten. Im Jahr 2010 haben sie die Plattform „Escape the City“ gelauncht. Mittlerweile können Sie mehr als 90.000 Mitglieder zählen, die beruflich einen neuen Weg einschlagen wollen und den Informations- und Erfahrungsaustausch mit Gleichgesinnten suchen. Viele gehen wie Rob und Dom den Weg in die Selbständigkeit. Andere steigen als Mitarbeiter in ein StartUp oder in ein cooles Unternehmen wie Zynga, Facebook und Co. ein. Andere entscheiden sich, ein Social StartUp aufzubauen oder in einem solchen zu arbeiten.

Alle haben eins gemeinsam. Wenn Sie den Schritt ins neue Leben geschafft haben, werden Sie als „Hero“ auf der Plattform gefeiert. Warum nur in kleiner Runde mit etwas Sekt feiern, wenn man auf „Escape the City“ mehr als 90.000 Mitglieder hat, die einen beglückwünschen wollen? Diese ganzen Mitglieder haben sicherlich auch gejubelt, als Escape the City in diesem Sommer der große Durchbruch gelungen ist. Denn vor wenigen Monaten hat das StartUp innerhalb von 14 Tagen auf der größten englischen Crowdinvestingplattform Crowdcube 600.000 britische Pfund von 394 Crowdvestoren einsammeln können. Jetzt steht genug Geld für die Marktdurchdringung zur Verfügung, die Presse hat das StartUp entdeckt und die Zahl der Mitglieder ist seitdem um fast 50 % gestiegen.

Achtung: Einige Zahlen in der Präsentation, die im Juni 2012 online gestellt wurde, sind schon veraltet

Seitdem ist „Escape the City“ eines der Vorzeigebeispiele von Crowdcube. Es zeigt, dass Special Interest Communities auch heute noch Erfolgschancen haben. Allerdings sind Crowdvestoren auch wählerisch. Ohne ein überzeugendes Revenuemodell hätten die Crowdvestoren wahrscheinlich nicht „angebissen“. So verdient das StartUp gutes Geld mit der Vermittlung von Jobanzeigen. Zudem werden kostenpflichtige Events veranstaltet und EBook-Leitfäden verkauft. In Zukunft soll mit dem Angebot einer Premium-Mitgliedschaft nachhaltig gutes Geld verdient werden.

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3 Responses to Escape the City ist die Plattform für alle, die aus dem Manager-Hamsterrad fliehen wollen

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