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elefunds tauscht an der Onlineshop-Kasse das Wechselgeld in Mikrospenden um

In kleinen Dingen können wir alle spendabel sein. Wenn wir eine Restaurantrechnung erhalten, runden wir i.d.R. auf. Das nennt sich dann Trinkgeld. Aber auch in Geschäften, in denen üblicherweise kein Trinkgeld gezahlt wird, gibt es Verwendung für das berühmte Wechselgeld. Meistens steht neben der Kasse eine Spendendose, die einen verführen will, das Wechselgeld dort zu „versenken“. Findige Social Entrepreneure haben dieses Konzept ins Internet übertragen und positonieren sich mit ihrer Elefunds GmbH als Spezialisten für Mikrofundsraising im ECommerce-Segment.

Die elefunds GmbH entstand im November 2011 aus einem Studentenprojekt im Rahmen des FUNpreneur-Gründerwettbewerbes der Freien Universität Berlin. Die 5 Studenten aus Bayreuth, Berlin, Köln und Lüneburg entwickelten eigens dafür eine Software. Der Name elefunds setzt sich aus den beiden englischen Wörtern »electronic« und »fundraising« zusammen. Die phonetische Anlehnung an den Elefanten und das Sprichwort »aus einer Mücke einen Elefanten machen« ist beabsichtigt und spielte bei der Namensfindung eine wesentliche Rolle.

Zwischen November 2011 und April 2012 haben die Entrepreneure ihre Software im eigenen elefunds-shop ausgestestet, in dem sie zu Beginn nur Merchandisingartikel wie T-Shirts und Einkaufstaschen verkauft haben. Zwischenzeitlich haben die Studenten im Februar 2012 die elefunds GmbH gegründet, um dann ab April 2012 in die Markteintrittsphase einzusteigen. Die elefunds-Software wurde am 17. April 2012 im ersten externen Shop eingesetzt. Nun ist Zeit, eine erste Zwischenbilanz zu ziehen:

Marc Dornsbach von elefunds hat mir dafür im E-Mail-Interview aktuelle Zahlen verraten: „Momentan läuft die elefunds-Software stabil bei 13 Shops und im Zeitraum Mai bis Oktober konnten mehr als 1000 Euro an Spendengeldern gesammelt werden. Unser Ziel im nächsten Jahr ist die Anzahl und Größe der Shops in so fern zu erhöhen, dass wir in der Lage sein werden, einen sechsstelligen Spendenbetrag zu generieren.“

Zu den Zielen in den nächsten Monaten hat mir Marc folgendes verraten: „In den nächsten 12 Monaten möchten wir unseren Service mit der Hilfe unserer Fans, Shops und Charity-Partner gerne noch umfangreicher und gleichzeitig einfacher gestalten. Zu unseren Entwicklungszielen gehören neben weiteren Individualisierungsmöglichkeiten ebenso neue Formen der Spendendienstleistungen.“

Es ist noch ein weiter Weg von 1.000 auf 100.000 EUR Spendenaufkommen via elefunds-Mikro-Fundsraising. Aber mit vielen Fans und starken Partnershops sowie vielen guten Ideen kann es klappen. Aber natürlich ist es viel schwieriger, im Internet- und Kreditkartenzeitalter die Kunden davon zu überzeugen, aufzurunden. Vielleicht fehlt noch der richtige Kick, wie ein Gewinnspiel, an dem alle teilnehmen, die einen Mindestbetrag via elefunds spenden. Aber vielleicht habt Ihr noch ganz andere Ideen, die hier gerne im Kommentarfeld zum Besten geben könnt.

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