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Jetzt will Jason Sadler seinen Nachnamen für ein Jahr verkaufen

Wenn mich heute jemand fragt, welche hier beschriebene Idee bzw. Aktion am kuriosesten und spektakulärsten war, dann beantworte ich das noch immer mit der „TheOneMillionDollarHomepage“. Fast zum Start des Blogs habe ich erstmals über diese Story berichtet und sie weiter begleitet. Alex Tew launchte 2005 die gleichnamige Webseite, um eine Million Pixel a 1 USD zu verkaufen. Ursprünglich wollte er nur 100.000 USD mit Hilfe dieser Idee einsammeln, um sein Studium zu finanzieren, aber aus PR-Gründen entschied er sich dann doch dafür, OneMillion Pixel zu verkaufen.

Diesen Erfolg konnte selbst Alex Tew im zweiten Anlauf nicht wiederholen. Die vielen Copy Cats konnten ebenfalls nicht am Ursprungserfolg anknüpfen. Aber ein „Nachfolger“ hat sehr viel Durchhaltevermögen bewiesen und verdient mit einer ähnlichen Idee auch heute noch Erfolg. Erstmals habe ich 2009 über Jason Sadler berichtet, als er auf die Idee kam, jeden Tag auf seinem T-Shirt Werbung für eine Firma zu machen, um das Anfangskapital für sein geplantes StartUp einzusammeln. Bis heute verdient er mit seiner Aktion „I wear your Shirt“ ganz nettes Geld.

Doch jetzt versucht er etwas Anderes. Seine neueste Aktion lautet „Buy Jason last Name“. Der Name ist Programm. Er versteigert seinen Nachnamen für ein Jahr an den Höchstbietenden. Konkret wird er den Nachnamen in seinem Staat Florida, auf seinen Führerschein, Twitter, YouTube etc. ändern. Allerdings behält er sich das Recht vor, gewisse Bieter abzulehnen und schließt z.B politische Organisationen und Firmen aus der Pornoindustrie aus. Das aktuelle Gebot steht bei 34.500 $ und kommt von JLab Audio. Allerdings läuft die Auktion noch bis zum 12. Dezember 2012.

Gefunden bei marketing-gui.de

2 Responses to Jetzt will Jason Sadler seinen Nachnamen für ein Jahr verkaufen

  1. Wobei ja Sattler ein fast ausgestorbener Beruf ist. Junge Menschen wissen oft garnicht mehr, welche Dienstleistungen so ein Sattler erledigt und welche Produkte er fertigt. Insofern wird die Kampagne wohl ein Rohrkrepierer.

  2. Da bringst Du mich auf eine neue Idee. Wie wäre es, wenn man Buchstaben dazu kaufen dürfte für seien Namen, damit aus Sadler wirklich Saddler wird 🙂

    Ich glaube, reiche Menschen können das schon. Der Gründer von einem Finanzstrukturvertrieb aus Hannover hat für sein M wohl auch viel bezahlt 🙂

    Achja, 34.500 USD finde ich schon einen netten Erfolg, wenn es kein Fake ist. Robby hat für sein Bloglebenswerk auch nicht viel mehr bekommen 🙂

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