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Hat das Fotomodell im ECommerce-Zeitalter bald ausgedient?

Das Internet lehrt vielen traditionellen Branchen das Fürchten, egal ob Einzel- oder Großhändlern, Musik oder Buchverlagen, etc. Und in Zukunft könnten nun immer mehr Fotomodells „in die Röhre“ gucken. Warum? Onlineshopbetreiber wissen sehr wohl, dass sich Modeartikel im Internet häufig besser verkaufen lassen (und die Retourenqouten sinken lässt), wenn sie im Internet mit Hilfe eines Modells vorgestellt werden. Das ist aber nicht nur sehr teuer, sondern auch unflexibel. Was ist, wenn man kurzfristig einen neuen Modeartikel reinbekommt und wochenlang auf ein Shooting warten muss. Bis dahin haben evtl. die Konkurrenten schon das Geschäft gemacht.

Die Lösung? Avatare kommen in immer mehr Onlineshops zum Zug. Denn denen kann man beliebig viele Klamotten virtuell anziehen. Zudem kann man Avatare in beliebig vielen Ausführungen erstellen, egal ob klein oder groß, ob schlank oder dick, ob blass oder gut gebräunt. Weiterhin ist es viel billiger, Avater erstellen zu lassen, als Fotoshootings durchzuführen. Das erkennen auch Dienstleister wie das StartUp eshot, das neben Fotoshootings auch die Erstellung von Avataren und Nutzung von Avatar-Kaufberatungstechnologien anbietet.

Der entscheidende Vorteil von Avataren liegt allerdings darin, dass sie vom Käufer ganz individuell erstellt werden können und man somit schnell erkennen kann, ob die Klamotten zum Körper des Käufers passen oder auch nicht. Diese Form der virtuellen Anprope testet z.B. derzeit Zalando (für ausgewählte Eigenmarke) in Zusammenarbeit mit dem Start-up Metail. Man braucht nur auf den Button „Jetzt anprobieren“ klicken und Größe, Gewicht sowie BH-Größe eingeben. Und schon kann die virtuelle Anprobe mit dem KäuferAvatar beginnen.

An der Metail-Lösung finde ich genial, dass die Bedienung so schnell und einfach geht. Jetzt fehlt nur noch, dass ich meinen Avater auf Wunsch noch ändern kann, z.B. die Taille weiter oder schmaler machen. Genial wäre auch, den Avatar via Upcload und Co. erstellen zu lassen und dann für alle Onlineeinkäufe nutzen zu können, egal bei welchem Modeanbieter oder Shop ich mich gerade befinde. Auch wenn viele Shopbetreiber und Kunden diese Entwicklung begrüßen, so werden sich viele Fotomodells nicht darüber freuen. Denn bei der Avatar-Technologie handelt es sich um einen Jobkiller für Models.

Gefunden bei etailment

One Response to Hat das Fotomodell im ECommerce-Zeitalter bald ausgedient?

  1. […] ich gezeigt, welche Möglichkeiten diesbezüglich schon eShot (mit Hilfe von Avataren) und Metail bieten. Es gibt aber auch schon seit längerer Zeit noch ganz andere Augemented Reality Anwendungen. […]

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