In Geschäftsidee, V - Tipps und Tricks

Mein 5-Minuten-Geschäftsideen-Check

Was haben eine Geschäftsidee und der Londoner Bus gemeinsam? Jede Minute kommt eine Neue bzw. ein Neuer „um die Ecke“. Deshalb besteht für innovative und kreative Menschen die Herausforderung darin, möglichst schnell die „Spreu vom Weizen“ zu trennen, damit man sich danach darauf konzentrieren kann, die erfolgsversprechendsten Geschäftsideen weiter zu verfolgen und zu verfeinern.

Und wie kann man anschliessend ein Geschäftskonzept auf seine Erfolgsaussichten prüfen, ohne viel Zeit investieren zu müssen? Genau damit beschäftige ich seit mehr als fünfzehn Jahren, wenn auch in verschiedenen Funktionen (VC-Manager, Gründungsberater, Trainer des IHK Businessplan-Workshops). Von den Machern des Webmontags Frankfurt bin ich nun gebeten worden, Einblick zu geben, wie ich in 5 – 10 Minuten einen Quick-Geschäftsideen-Check durchführe.

Natürlich ist es schwierig, einen Leitfaden zu erstellen, der für möglichst viele Geschäftsideen passt. Zudem geht man nach 15 Jahren Praxiserfahrung eher intuitiv vor. Insofern sind meine Tipps eher als Anregung zu verstehen. Oder anders formuliert: Hierbei handelt es sich eine Beschreibung, wie ich im Rahmen eines Quick-Geschäftsideen-Checks vorgehe. Lasst Euch davon inspirieren. Mehr als 30 weitere Webmontag-Videovorträge findet Ihr Hier.

Und wenn Ihr mehr über die Erfolgschancen Eurer Geschäftsidee erfahren wollt, empfehle ich zum einen den Besuch des IHK Businessplan Workshops in Frankfurt und zudem der AUFSCHWUNG-Messe und Kongress für Existenzgründer und junge Unternehmen am 19.3.2013 in Frankfurt am Main. Hier bietet die Schüttler-Unternehmensberatung einen Quick-Ideencheck an, es gibt viel Feedback im Rahmen des Speed-Mentorings (Infos folgen in einem weiteren Posting) und geniale Vorträge zum Thema.

12 Responses to Mein 5-Minuten-Geschäftsideen-Check

  1. Fibo sagt:

    Sehr schönes Video! Kann man die Folien des Vortrags irgendwo downloaden?

  2. Tomas Ehmann sagt:

    Stimme dem Vortrag zu ,- aber auch gültig. Welches „Problem“ lösten die „Klingeltöne“ ? „Tamagochi“ .?.. Es gibt „Erfindungen“ die erst per „Bedarfserweckung“ erfolgreich vermarktet wurden. Bei beiden Beispielen gab es vorher keinen Kunden und schon gar keinen Bedarf – weil man den nicht kennen konnte. Die eine „million dollar“ Idee passt nicht recht in einen „Businessplan“ eher schon in „Bauchgefühl an Hirn“ – eben HIRN! Denn da muss die „Bauchgefühl Idee“ durchgedacht werden und das tut oft nur EINER oder EINE – Kein Team – Einer/Eine der/die ein Team organisieren und managen kann, weil er/sie überzeugen kann. Kritische sind die ersten „Schritte“ und das nicht geführte Team,- das wird illoyal! Ist viel VC Geld im Startup wird es nicht einfacher,- sondern sehr viel schwieriger! Geldgeber sollten sich nicht auf das TEAM festlegen – sondern auf den Leader und nur auf den – Teams sind austauschbar – Leader erstmal nicht . Geldgeber, die sich dazu auch noch auf eine sehr strenge „schwäbische“ Mittelverwendung konzentrieren sind die wertvollen Teampartner für den Leader – nicht verdientes Geld auszugeben macht leichtsinnig :-)..Politker wissen das – gell!

  3. Hallo Fibo,

    ich werden die Folien zeitnah bei Slideshare hochladen und dann natürlich auch hier veröffentlichen.

  4. Hallo Thomas,

    das von Dir gebrachte Beispiel (Tamagochi) scheitert häufig am Ressourcencheck. Deshalb machen ich den zuerst.

    Die Hinweise zum Gründerteam sind sehr gut und wichtig. Genau das Thema habe ich aus Zeitgründen ausgeklammert, weil es hier mehr um den Geschäftsmodell-Check ging.

    Gruss

    Burkhard

  5. Anton sagt:

    Hallo Burkhard,

    ein klasse Vortrag! Auch ich würde mich über die Folien freuen. All die Punkte sind eine sehr gute Ergänzung für das Business Model Canvas, wie ich finde, denn eigentlich muss ich mich ja genau mit diesen Fragen im Vorfeld auseinandersetzen.

    Was Klingeltöne, Tamagochis, Facebook, Twitter und wie sie alle heißen betrifft, so konnte man das nicht mit Erfahrungswerten bewerten, denn darum geht es eigentlich aus Sicht eines VCs. Aus Erfahrungen heraus eine Idee bewerten und die Risikokandidaten identifizieren. Und dafür eignet sich das präsentierte Vorgehen perfekt.

    Vor allem hinter den heute ganz Großen stand anfangs gar kein Geschäftsmodell und wurde erst nach Jahren implementiert. Diese ganzen Unternehmen konnte eigentlich auch nur bestehen, weil die Investoren schon zu tief drin steckten und weil es nach Jahren dann schließlich doch gelang ein Geschäftsmodell zu schaffen.

    Freue mich schon auf die Folien! Vielen Dank!

    Cheers
    Anton

  6. […] zwei Tagen habe ich hier im Blog das Video von meinem Vortrag “Wie ich Geschäftsmodelle auf Plausibilität prüfe” eingestellt. Dazu habe ich auf den verschiedensten Kanälen viel positives Feedback erhalten. […]

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