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Cookening bringt Gourmets die heimische Küche näher

Mit Hilfe von Airbnb und zahlreicher CopyCats könnten Touristen hinter heimischen Kulissen blicken, indem sich nicht im Hotel, sondern einer privaten Wohnung den Urlaub verbringen. Aber auch erwerbswirtschaftliche Anbieter haben guten Ideen, Touristen hinter die Kulissen blicken zu lassen.Der Appartmentvermieter Plus 1, bringt Touristen und Einheimische zusammen. Da geht doch mehr! Das dachten sich auch die Gründer der französischen Webplattform Cookening.

Franzosen und Belgier haben die Möglichkeit, Touristen (aber auch Einheimische) zu sich nach Hause einzuladen und bei einem Mittag- oder Abendessen mit französischen Köstlichkeiten zu verwöhnen. Dafür veröffentlichen die Gastgeber auf o.g. Plattform Fotos von ihrem Heim (insbesondere Essenstisch und Küche), veröffentlichen ein Menuvorschlag und natürlich auch den Preis, den sie pro Person verlangen. Die Bezahlung erfolgt über Cookening, die 20 % als Provision für sich selbst vereinnahmen.

Das klingt nach einem runden Konzept, insbesondere für ein Land wie Frankreich. Allerdings gibt es auch schon Angebote von Wettbewerbern in anderen Ländern (siehe Techcrunch-Artikel). Wir haben hier im Blog z.B. auch schon über den Wettbewerber Supperking berichtet. Und auch in Frankreich selbst gibt es mit Table d’hôte ein sehr ähnliches Angebot. Hierbei werden insbesondere Bead&Breakfast-Kunden von den Gastgebern an einem Abend mit kulinarischen Köstlichkeiten der Umgebung verwöhnt. Cookening verbindet sein Angebot aber nicht mit einer Übernachtungsmöglichkeit, weshalb Kooperationen mit Airbnb möglich wären. Allerdings könnten Aribnb auch auf die Idee kommen, solch ein Angebot selbst anzubieten.

Auf jeden Fall bietet das Konzept von Cookening viel Potential. Ich kenne Reiseveranstalter, die solch einen kulinarischen Blick hinter den Kulissen anbieten und dafür bis zu 150 USD pro Person anbieten. Dabei können die Teilnehmer mehrere Stationen besuchen, sprich die Vorspeise woanders genießen als die Hauptspeise und die Nachspeise. Die Nachfrage der Kunden ist sehr gut. Also warum sollte Cookening nicht auch ein großer Erfolg zu werden? Man könnte z.B. gezielt Kreuzfahrtpassagiere ansprechen oder gezielt nach Kooperations- oder Vertriebspartnern suchen.

7 Responses to Cookening bringt Gourmets die heimische Küche näher

  1. […] Sharing-Economy kennt keine Grenzen. Hier im Blog habe ich schon mehrere Angebote präsentiert, nicht in einem Restaurant, sondern bei Menschen zu Hause zu essen (gegen einen Obolus). Doch nicht […]

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