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Storefront will der Online-Marktplatz für PopUp-Stores werden

Wir haben hier im Blog schon öfters über PopUp-Store-Konzepte berichtet, wie z.B. den STORY-Shop, ebay PopUp-Store, den temporäre Beck´s Fashion Store und den Swatch-Instant-Store. Die Beweggründe für PopUp-Shops sind sehr unterschiedlich. Mal wollen die Online-Shops den realen Kontakt zu den Kunden herstellen, mal will ein StartUp ein Markttest durchführen, mal geht es nur um zeitlich sehr begrenzte Abverkäufe in verschiedenen Städten, mal will man den Kunden ein besonderes Event-Shopping anbieten oder, oder, oder. Fast alle haben das gleiche Problem: Wo findet man die passenden Lokalitäten, wie kann man herausfinden, ob es sich dabei um die beste Alternative vor Ort handelt und wie kann Vertragssicherheit (Stichwort: Standardisierung) hergestellt werden?

Diese und andere Fragen haben sich wohl auch die Gründer von der Vermittlungsplattform Storefront und präsentieren nun die dazu passende Lösung. Klingt auf den ersten Blick wie Immobilienscout für Kurzzeitmieten von Einzelhandelsverkaufsfläche. Und ähnlich funktioniert dann auch der Marktplatz. Momentan kann man sich für die Standorte New York und San Francisco passende Angebote online anschauen. Da wäre z.B. das Brand-New Dijitalfix Pop-Up Space. Hier kann man wochenweise einen Teil des Ladens für 1.500 USD mieten. Man erfährt auf der passenden Profilseite, welche Geschäfte es in der Nähe gibt, wie das Geschäft ausgestattet ist etc. Man kann bei Interesse in wenigen Minuten den Mietvertrag abschliessen, da es sich um Standard-Mietverträge handelt.

Kommt Euch das bekannt vor? Vor einem halben Jahr habe ich Euch hier Republic Spaces vorgestellt, die Untermietflächen in Modegeschäften vermitteln. Und das sogar schon auf Tagesbasis und ab 200 USD. Es gibt aber auch klar erkennbare Unterschiede: The Store ist insgesamt breiter aufgestellt. Denn hier können sich nicht nur Modedesigner in Teilbereichen eines Modegeschäftes einmieten, sondern es ist für alle ECommerce-Segmente, Künstler und Sonstige gedacht. Zudem können auch ganze Läden für einen begrenzten Zeitraum gemietet werden und nicht nur Teilbereiche.

Insgesamt ist der Vermittlungsservice „TheStore“ aber nicht nur für Künstler, StartUps und ECommerce-Anbieter spannend, sondern auch für Makler und Immobilienbesitzer, die auf ihre Läden schon längere Zeit nicht mehr vermietet haben. Denn dadurch könnte neue Bewegung ins Geschäft kommen, was evtl. auch interessierte Mieter anlockt, die den Laden wieder langfristig mieten wollen. Es wird sich zeigen, ob diese Nische langfristig lukrativ genug ist oder ob andere Platzhirsche in den Markt eindringen werden, um auch „einen Teil des Kuchens“ abzubekommen. Konkurrenz belebt auf jeden Fall auch hier das Geschäft und kommt damit vielen zu Gute.

Gefunden: ExcitingCommerce

3 Responses to Storefront will der Online-Marktplatz für PopUp-Stores werden

  1. […] darin beraten, wie die Innenstädte wieder belebt werden könnten. Oder sie könnten PopUp-Flächen […]

  2. […] zu eröffnen. Dieser Trend wird sich sicherlich verstärken. Und es gibt jetzt schon spezialisierte Vermittler für PopUp-Shops und Showroom-Flächen in Geschäften, die dabei helfen können, Nachfrager und Anbieter zu […]

  3. […] PopUp Berlin: PopUp Berlin vermittelt Zwischenmieten in Gewerbeimmobilien für Concept Stores und PopUp Stores. Junge Unternehmen haben so die Möglichkeit, über einen gewissen Zeitraum ihre Business Ideen zu testen und weiterentwickeln. Gründerin des Startup ist Nicole Rohde. Mit Hilfe dieser Geschäftsidee können viele StartUps einen wichtigen Vertriebskanal erschliessen. In den USA gibt es schon länge entsprechende Angebote und Vermittlungsplattformen. […]

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