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YoBelly-App empfiehlt Restaurants aufgrund persönlicher Vorlieben der Nutzer

Die Suche auf vielen Portalen mutet auch heute noch vorsinnflutlich an. Nehmen wir als Beispiel Empfehlungsportale für Restaurants. Hier kann man angeben, in welchem Stadtteil man essen will, welche Art der Küche (italienisch, chinesisch, etc) man bevorzugt und dass man nur Restaurants empfohlen haben will, die von anderen gut bewertet wurden. Trotzdem wird man dabei häufig enttäuscht. Denn die Geschmäcker sind nun mal verschieden. Deshalb sind die Bewertungen häufig nicht objektiv. Und zudem werden zu wenig Infos zur Verfügung gestellt, um eine gute Entscheidung treffen zu können. Das dachten sich auch die Gründer der YoBelly-App.

Dem Nutzer werden hier erst zahlreiche Fragen zu seinen Vorlieben und Abneigungen (inkl. Allergien) gestellt. Anschließend wird Ihm ein Symbol vergleichbar mit Sternkreiszeichen zugeordnet. Und anschliessend werden ihm nur noch Restaurants empfohlen, die seinen Wünschen und Bedürfnissen entsprechen. Damit dieses Matching gut funktioniert, müssen die Restaurants zahlreiche Angaben machen. Das ist der einzige Haken an dieser Anwendung. Aber umso mehr Nutzer die YoBelly-App nutzen, umso weniger können es sich Restaurants leisten, nicht dort gelistet zu werden.

Mittlerweile können Nutzer in 32 Städten in den USA diesen besonderen Matching-Service in Anspruch nehmen. Ich bin mir sicher, dass es solch ein Angebot auch bald in Deutschland geben wird, wahrscheinlich von einem Copy-Cat-StartUp. Vielmehr sollte man sich überlegen, diese Idee für ganz andere Anwendungen zu übertragen, wie z.B. Reisen, Shopping etc. Der Kunde will heute nicht mehr kompliziert suchen, sondern die richtigen Anbieter sollen automatisch gefunden werden.

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2 Responses to YoBelly-App empfiehlt Restaurants aufgrund persönlicher Vorlieben der Nutzer

  1. Tom sagt:

    [Ironie an]
    Na endlich! Wer oder Was sich künftig noch suchen lässt verliert – „algorithmisiert“ finden lassen gewinnt. Je mehr Profildaten „algorithmisiert“ werden, je „passender“ das Angebot.
    Da geh ich z.B. mit meinem Smartphone in ein Lebenmittelgeschäft und per „Foodnavi“ komme ich direkt zu den Sortimentsregalen, die meinen Profildaten entsprechende Angebote vorhalten.

    Die nächsten Generation – was kommt nach den Smartphones? – sind ev. „Chips“ auf der Haut die „algorithmisiert“ meinen Bedarf, entsprechend meinen Profildaten an die entsprechenden Synapsen leiten.

    Ich bin total happy – keine Risiken und Nebenwirkungen mehr – die Navigation durch mein Leben wird immer besser „gematscht“ 🙂

    Yeah! Ich kann mich voll und ganz auf das „verdient“ machen konzentrieren. Irgendwie müssen die ganzen „Matscher“ ja finanziert werden. Die Lockstoffe bequem, sicher und kostenlos – ohlala dagegen sind alle bekannten sog. Drogen……NIX!!
    [Ironie wieder aus ] Ok 🙂

  2. Lutz Breunig sagt:

    … ich vertraue da eher auf die Geheimtipps 😉

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