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Product-Placement-Plattformen sind im Trend

Noch hat der InVideo-Shopping-Trend keine Fahrt aufgenommen, weil es bisher noch keine überzeugende Lösungen gibt, sondern nur verschiedene Hilfslösungen. Anders ist es beim Product-Placement-Trend. Schon seit vielen Jahren gibt es Agenturen und Vermittler, die Werbetreibende und YouTube-Publisher bzw. Spieleentwickler zusammenbringen. Diese Player konzentrieren sich allerdings eher auf die Big-Player auf beiden Seiten. Es braucht erst passende Vermittlungsplattformen, um das Product Placement in verschiedenen Medien zu einem Massentrend werden zu lassen.

Zwei Brüder aus Pakistan wollen jetzt in diesem Markt mitmischen. Sie haben erst vor wenigen Wochen die Plattform Sponsify gestartet. Ziel ist es, dass hier Werbetreibende und Video-Publisher zusammengebracht werden sollen. Allein auf Video-Product-Placement wollen sich die beiden Brüder aber nicht verlassen. Deshalb vermitteln sie auf ihrer Plattform auch Sponsored Post Aktionen auf Blogs, Facebook und Twitter. Und Sie wollen auch Videoeinblendungen in den YouTube-Kanälen vermitteln. Mal schau´n, ob die Idee dieses „Gemischtwarenladens“ Erfolg hat und die passenden Investoren einsteigen oder ob Konkurrenten die Brüder aus Pakistan überholen werden.

Schon etwas weiter sind die Gründer von MediaSpike, einer Vermittlungsplattform für Product Placement in Online- und Mobile-Games. Laut Techcrunch konnten vor kurzem 5,2 Mio. USD von VC- und Risikokapitalinvestoren eingesammelt werden. Es wird wohl bald keine Videospiele und YouTube-Videos geben, in dem nicht ganz dezent der Hinweis „Das ist eine Dauerwerbesendung“ eingeblendet sein wird. Da es aber noch keine einheitliche rechtliche Regelung dafür weltweit gibt, werden viele Anbieter aber wohl auf solche Hinweise verzichten.

Neben o.g. spezialisierten Vermittlungsplattformen und -agenturen gibt es aber noch andere Möglichkeiten für Filmer und Spielentwickler, ProductPlacement-Sponsoren zu finden. Das zeigt z.B. aktuell Keiichi Matsuda, der via Kickstarter die Möglichkeit bietet, Product Placement in seinem geplanten Film zu positionieren. Dafür verlangt er 2.500 GBP. Wer sogar Einfluss auf eine ganze Filmszene haben will, muss 5.000 GBP hinblättern. Intelligenterweise hat Keiichi das Angebot beschränkt. Das Topangebot, eine Filmszene zu bestimmen, ist schon ausverkauft.

One Response to Product-Placement-Plattformen sind im Trend

  1. […] dafür, dass dieser Markt eine kritische Größe erreicht hat, zeigt sich daran, dass es immer mehr Product-Placement-Plattformen und Agenturen […]

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