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StartUp Plae will den Markt für Kinderschuhe neu aufrollen

Die Gründer-Story von Plae klingt „klassisch“. Der Gründer und Designer Ryan Ringholz hat viele Jahre für Trendmarken wie Puma und Diesel gearbeitet, um neue Schuhmodelle auf den Markt zu bringen. Als er eine Familie gründete und die Kinder aus dem Windelalter entwachsen waren, stellte er fest, dass die Kinderschuhe, die es auf dem Markt gab, nicht seinen Vorstellungen und denen seiner Kinder entsprach. So entschied er sich, mit der Idee selbständig zu machen, Kinderschuhe zu produzieren und zu verkaufen. Allerdings erkannte er schnell seine Grenzen. Deshalb bat er den Gründungsexperten und -berater Jonathan Spier um Hilfe. Heute ist Jonathan CEO der Firma PAE und Ryan der Chefdesigner. Und alle fühlen sich bei dieser Arbeitsteilung wohl. Dieses Beispiel zeigt einmal mehr, dass der Ideengeber nicht immer auch CEO des StartUps werden muss und soll.

Kernidee von Plae war nicht nur, den besten Schuh für Kinder zu erfinden, den es je gab, sondern ihn auch so attraktiv zu gestalten, dass Kinder jeden Tag gerne diesen Schuh tragen würden. Der Kern der Lösung sind die Riemen, mit denen der Schuh leicht auf- und „zugeschnürt“ werden kann. Und diese Riemen gibt es in allen erdenklichen Farben. So kann jedes Kind seinen Schuh kreieren, den es nur einmal auf der Welt gibt. Individualität ist auch schon für Kinder wichtig. Und Großeltern und Tanten haben zudem das passende Geschenk für den nächsten Geburtstag oder Weihnachten.

Die Macher von Plae verstehen aber nicht nur viel von Kinderschuhen und Customizing, sondern auch von Marketing. So haben sie vor kurzem die BatKicks vorgestellt. Alle Gewinne gehen zu 100 % an die Make-A-Wish® Greater Bay Area. Der Hintergrund: Vor kurzem initiierte diese Hilfsorganisation, die schwerkranken Kindern einen großen Wunsch erfüllt, ein einmaliges Spektakel in San Franciso für den leukämiekranken Miles Scott. Er schlüpfte für einen Tag in die Rolle von Batman und befreite die Stadt San Francisco von allem Bösen. Mehr über diese geniale Story bei SpiegelOnline und im folgenden Video.

Plae weiß zudem, dass kleine Geschenke die Freundschaft erhalten. Deshalb können sich die Kinder via Facebook für den Plae-Birthday-Club anmelden, um jedes Jahr zum Geburtstag eine Kleinigkeit von Plae geschenkt zu bekommen. Weiterhin will Plae die Communities vor Ort stärken. Deshalb können Eltern via Facebook den Wunsch äußern, dass 20 % der Erlöse ihres Schuhkaufs an die Schule gespendet wird, in der die Kinder des „Spenders“ zur Schule gehen. Der Hintergedanke ist natürlich, dass sich diese Aktion rumspricht und Eltern andere Eltern dazu aufrufen, sich an der Aktion zu beteiligen.

In der Liebe zum Detail erkennt man echte Marketingprofis. So sind in der Rubrik „About Us“ Kinderfotos von den Gründern und Machern von Plae abgebildet. Das ist zwar nur eine „Kleinigkeit“, rundet aus meiner Sicht das Bild aber perfekt ab. Ich glaube, dass wir in Zukunft noch viel von Plae hören werden und es eine Fortsetzung dieser Erfolgsstory gibt. Dafür passt einfach zu viel zusammen. Andere Gründer sollten sich von dieser Story inspirieren lassen.

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