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Wie der stationäre Handel seinen Umsatz dank innovativer Technologien pushen kann

Der stationäre Handel entwickelt immer wieder neue Ideen, um den Umsatz vor Ort zu steigern. Zum Beispiel setzt er viele Kaufimpulse vor Ort. Zehn Erfolgsbeispiele zu diesem Thema haben wir hier veröffentlicht. Aber auch Social Media und moderne Technik wird eingebunden, um die Umsätze vor Ort zu pushen. So werden „intelligente Schaufensterpuppen eingesetzt, um die Kunden in das Geschäft zu locken oder Marktforschung zu betreiben. Oder es werden die Social Media Nutzer eingebunden, um die Auslage im Geschäft zu bestimmen oder um anzuzeigen, wie beliebt die einzelnen Produkte in der Facebook-Gemeinde sind.

ePages und Hamburg@Work präsentieren jetzt auf einer Aktionsseite zu ECommerce-Trends weitere Trends zum o.g. Thema unter dem Motto „Bricks & Clicks“. Ich habe ein paar davon hier aufgelistet:

Nach dem Facebook-Check-In kostenlos das WLAN im Geschäft nutzen
Facebook testet aktuell einen WLAN-Service für Läden und Restaurants. Wenn sich die Kunden im Geschäft mit Ihrem Smartphone auf die Facebook-Seite einchecken, können die Kunden kostenlos das WLAN vor Ort nutzen. Im Gegenzug wird als erstes die Facebook-Seite des betreffenden Geschäftes angezeigt. So kann das Geschäft den Kunden auf spezielle Angebote aufmerksam bleiben und versuchen, in Kontakt zu bleiben. Umgekehrt erhält Facebook wichtige Infos, um die Werbung für den Nutzer zu optimieren.

Interaktive Displays verraten mehr über Kaufinteresse und Produkte
Perch Interactive bietet Verkaufstische an, die mit interaktiven Bildschirmen ausgestattet sind. Nehmen die Kunden die Produkte in die Hand, erhalten sie mehr Hintergrundinfos zu den Waren. Das soll den Abverkauf steigern. Umgekehrt können die Händler Informationen darüber sammeln, für welche Produkte sich die Kunden näher interessieren. So können Sie abhängig von Uhrzeit, Jahreszeit, Wetterbedingungen etc. ihr Sortiment und sie können die Standorte der Verkaufstische optimieren.

Mit Hilfe von WLan-Signalen die Bewegungsmuster der Kunden analysieren
Mit Hilfe eines Gerätes des finnischen Unternehmens Walkbase könnend die Shopbetreiber die Laufwege ihrer Kunden analysieren. Mit Hilfe der Analyse der WLAN-Signale, die die Smartphones der Kunden aussenden, kann der Händler auf einer Fläche von 500 qm in Echtzeit analysieren, welche Verkaufsflächen die Kunden ansteueren und vor welchen Produkten sie (auch vor dem Schaufenster) stehen bleiben. Anschließend kann die Sortimentsgestaltung und -präsentation optimiert werden.

Betriebssystem für stationären Handel
Das polnische Start-up Estimote hat mit „Beacon“ ein Betriebssystem für den stationären Handel erfunden. Wenn die Geschäfte das passende Gerät vor Ort aufstellen und die Kunden die passende App bedienen, erhalten sie z.B. mehr Informationen zu den Kleidungsstücken, für die sie sich interessieren. Zudem werden ihnen passende Kleidungsstücke angezeigt, die zusätzlich kaufenswert sind. Dadurch wird der Verkäufer vor Ort ersetzt.

Bestpreisgarantie vor Ort
Der Spielzeughändler Toys’R’Us hat sich etwas dagegen einfallen lassen, dass sich die Kunden die Produkte vor Ort nur anschauen und dann anschliessend im Internet oder einem anderen Geschäft kaufen. Toys’R’Us bietet eine besondere Best-Preis-Garantie an. Zum einen werden am Preisschild des Produktes nicht nur der Verkaufspreis von Toys’R’Us angezeigt, sondern auch der von den größten stationären Konkurrenten, wie z.B. Walmart oder BestPrice. An der Kasse erhält der Kunde den günstigsten Preis, der online und offline zu angeboten wird und zwar zu Echtzeit.

Wir sollten nicht vergessen: Für viele Menschen ist ein Shopping-Bummel vor Ort die liebste Freizeitbeschäftigung. Zwar gibt es auch immer mehr Lösungen, den Shopping Bummel auch virtuell abzubilden, aber der Kaffee schmeckt virtuell noch nicht besonders. Außerdem kann man in Innenstädten und Einkaufszentren auch viel mehr, als nur zu shoppen. Man kann sportlichen Aktivitäten nachgehen, ins 3D-Kino gehen etc. Insofern macht es Sinn, dass die Geschäfte immer mehr technisch aufrüsten. Achtung: Es muss aber nicht immer Technik sein, um die Kunden vor Ort zu begeistern und zum Kauf zu animieren.

4 Responses to Wie der stationäre Handel seinen Umsatz dank innovativer Technologien pushen kann

  1. Gast sagt:

    ich glaube bei dem tracken über WLAN-Signal würde es ganz schnell einen aufschrei geben. wie damals in GB als ein startup die bewegungen über wlan-mülleimer verfolgen wollte.

  2. […] E-Commerce-Trends und jeweils acht dazu passende Beispiele. Nachdem wir hier im Blog schon auf den “Bricks&Clicks”-Trend und den Visual Commerce Trend mit jeweils fünf Best-Practice-Beispiele näher eingegangen sind, […]

  3. […] vor kurzem habe ich wieder fünf Beispiele präsentiert, wie der stationäre Handel gegen die Abwanderung der Kunden ins Web ankämpft. Zudem erweitert der […]

  4. […] und Positionierung der Produkte optimieren. Über eine ähnliche Idee aus Finnland habe hier schon […]

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