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TryFoods bietet kulinarische Probier-Sets für Genießer und Experimentierfreudige an

Warum gehen so viele Menschen gerne in ein Feinkostgeschäft? Dort erhalten Sie nur nicht Top-Produkte, sondern sie dürfen häufig auch verschiedene Produkte probieren, um sich dann für ihre Favoriten zu entscheiden. Das funktioniert auch im E-Commerce und zwar sogar entgeltlich (ähnlich wie bei Probier-Events oder Seminaren). Heute sprechen wir in diesem Zusammenhang von Food-Abo-Commerce. Dabei habe ich schon im Jahr 2006 über den Pralinenclub berichtet, der regelmäßig den Clubmitgliedern Pralinen von ausgewählten Confiserien zuschickt. Was besonders gut geschmeckt hat, kann dann in großer Menge nachbestellt werden. Mittlerweile gibt es zahlreiche Abo-Commerce-Anbieter im Food-Segment, wie z.B. Brandnooz, Foodist und Gourmetbox. Allerdings werden hier i.d.R. nicht vergleichbare Produkte verschiedener Hersteller gegenüber gestellt, um eine „echte“ Vergleichsprobe durchzuführen.

Die hier beschriebene Lücke hat dieses Jahr Try Foods geschlossen. TRY FOODS bietet sog. Probiersets an. Jedes TRY Set beschäftigt sich mit ausschließlich einem Lebensmittel und beinhaltet neben fünf Proben desselben ein ausführliches Booklet mit wesentlichen Informationen, praktischen Tipps und persönlichen Geschichten. Folgende Probiersets gibt es schon für jeweils 19,90 EUR (bzw. 17,90 EUR) käuflich zu erwerben: TRY Kaffee Probierset, TRY Olivenöl Probierset, TRY Pfeffer Probierset und TRY Salz Probierset. Wenn man bedenkt, dass es sich nur um kleine Probierportionen handelt, sind die Preise ganz schön „gesalzen“. Allerdings richtet sich das Angebot auch an Gourmets, die eine sinnliche Produktprobe mit viel Hintergrundinfos bequem von zu Hause durchführen wollen.

Das Angebot scheint gut anzukommen, weshalb im nächsten Jahr zahlreiche neue Probiersets geplant sind. In einem Interview im nomy-Blog verrät der Gründer Jörn Gutowski schon mehr: „Neben Tee und Schokolade sind weitere Produkte, die ich in Betracht für 2014 oder 2015 ziehe: Try Speiseöle, Try Essig (ggf. ein spezielles Try Balsamico), Try Honig, Try Zucker, Try Chili, Try Reis, Try Nüsse und mehr. Desweiteren möchte ich Städte-Sets entwickeln, zum Beispiel Try Berlin, und länderspezifische Sets, wie Try mexikanische Salsa.“ Zudem kooperiert TRY Foods mit zwei weiteren Berliner StartUps, die Getränke-Kostproben als Geschäftsmodell haben: Vineo und Braumeister-Selektion. Erstes Ergebnis der Kooperation ist der gemeinsame Blog „Geschmackssache-Blog“. Als nächstes sind gemeinsame Events geplant. Ideal als Standort dafür geeignet wäre die Beer Academy in Berlin von Sylvia Koop, die auch für die Auswahl der Braumeister-Selektion verantwortlich ist.

Neben dem Vertrieb über den Online-Shop plant somit TRY Food auch, über verschiedene Kanäle offline zu vertreiben. Eine gute Möglichkeit sind o.g. Events in Kooperation mit Anbietern sich ergänzender Produkte. Auch Try Foods-Probierabende gemeinsam mit Gastronomen sind denkbar. Zudem vertreibt das StartUp die Probiersets auch schon über Offline-Feinkosthändler und natürlich auch über Online-Feinkostshops. Und wie wäre es, wenn TRY Food alleine oder mit Partnern nächstes Jahr einen Weihnachts-Probierkalender herausbringen würde, wie das Hansemalt schon vorexerziert hat. Im nomy-Blog Interview verrät Gutowski seine Vision: „Das große Ziel von Try Foods ist, der Partner für Menschen zu werden, die neue Produkte probieren und Informationen über diese erhalten wollen. Es müssen also nicht nur Probiersets sein, sondern es kann sich auch um Events oder auch den Verkauf einzelner Produkte handeln.“

Ich bin zuversichtlich, dass sich TRY Foods am Markt etablieren wird, weil es durch Kooperationsmarketing und Nutzung verschiedener Vertriebskanäle breit aufgestellt ist. Eine Gefahr sehe ich aber darin, sich nur auf fünf Produkte pro Kategorie zu beschränken. Das könnte etablierte Player wie z.B. Bos Food gerade dazu einladen, ein größeres Sortiment pro Probierset anzubieten. Und warum nur auf fest vorgegebene Probiersets beschränken? Warum nicht auch anbieten, dass sich jeder aus verschiedenen Proben sein persönliches Set (je nach Vorlieben) zusammenstellen kann? Und warum nicht die Kosten für ein Probierset anrechnen lassen, wenn der Kunde darauf hin einen Mindestwarenwert bestellt? Und auch stationäre Händler könnten auf die Idee kommen, im Rahmen von Kooperationen Probier-Events anzubieten. Das Gute daran: Der Markt ist groß genug für alle denkbaren Player.

26 Responses to TryFoods bietet kulinarische Probier-Sets für Genießer und Experimentierfreudige an

  1. […] Neben den Probiersets können dann jeweils auch die regulären Produkte bestellt werden. Mehr rund um das Thema auch im Best-Practice-Business-Blog. […]

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