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Obdachloser entwickelt Carpooling-App mit Hilfe eines Programmierers

Der Pogrammierer und Tech-Blogger Patrick McConlogue sieht fast jeden Tag auf dem Weg zur Arbeit Obdachlose, die nichts (mehr) mit ihrem Leben anfangen können. Deshalb ging er eines Tages auf einen von ihnen, Leo Grand, zu und machte ihm ein Angebot: „Ich schenke Dir morgen 100 USD oder ich unterrichte Dich (kostenlos) acht Wochen (pro Tage eine Stunde) darin, wie man Apps programmieren kann. Leo, der von vielen Journeyman genannt wird, entschied sich im Sommer 2013 für die zweite Alternative. Daraus entwickelte sich eine Story mit aktuellem Happy End.

Patrick brachte zum ersten Termin ein Notebook mit inkl. Internetzugang sowie mehrere Lehrbücher. Anschliessend kam er jeden Tag vorbei, um Leo zu coachen. Und jetzt ist es soweit. Leo Grand bringt mit „Trees for Cars“ die erste App heraus, mit deren Hilfe mehr Menschen gemeinsam zur Arbeit fahren und wieder nach Hause, so dass die Umwelt geschont wird und die Straßen in der New Yorker Innenstadt wieder befahrbar werden. Der Name der App ist Programm. Er posiert in seinem Vermarktungsvideo vor einer ehemaligen Tankstelle in der Stadt, die jetzt durch Bäume und Sträucher zugewachsen ist. Die Menschen haben sich damit ein Stück Lebensraum zuurückerobert.

Leo hofft, dass viele seine App herunterladen und nutzen. Wer auf andere Art und Weise unterstützen will, kann z.B. ein Fan-Shirt erwerben. Die Presse landauf landab hat die Story schon aufgegriffen. Die dazu passende Facebookseite, auf der über die weitere Entwicklung des Projektes berichtet wird, kann schon mehr als 50.000 Fans verzeichnen. Gerade jetzt in der Vorweihnachtszeit werden solche Story´s gerne aufgegriffen und erzählt. Diese Story zeigt, dass es nur einen Menschen braucht, der an jemanden (der sich schon aufgegeben hat) glaubt und schon können Berge versetzt werden.

Aus meiner Sicht würde viel mehr bewegt werden können, wenn jeder Aktive eine Patenschaft übernehmen würde, um jemanden zu helfen, der diese Hilfe braucht. Das könnte aus meiner Sicht auch funktionieren, um ganze Staaten zu retten. Wie wäre es, wenn ein Landkreis in Deutschland die Patenschaft für einen Landkreis in Griechenland übernehmen würde. Hier vor Ort könnte man überlegen, wie man in Griechenland vor Ort konkret helfen kann. Wenn die Anonymität verloren geht, steigt die Chance auf Besserung ungemein.

One Response to Obdachloser entwickelt Carpooling-App mit Hilfe eines Programmierers

  1. Anton sagt:

    Hallo Burkhard,

    eine schöne Geschichte und wenn die beiden in der USA noch ins Fernsehen kommen, dann wird die App ein Renner.
    Doch wie oft funktioniert so eine Geschichte?

    Cheers
    Anton

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