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5 ausgezeichnete Big-Data-Startups

Seit einigen Jahren ist Big Data das große Thema. Das liegt daran, dass es mittlerweile genug Rechnerkapazitäten gibt, um die riesigen Datenmengen zu verarbeiten. Zudem gibt es immer mehr Endgeräte (Smartphones, Google Glass und Co.), um Daten zu erheben. Und letztlich gibt es immer mehr Erfolgsbeispiele. Ich habe z.B. hier im Blog darüber berichtet, wie FoodGenius Daten auswertet, damit Lebensmittelhersteller und Gastronomen ihr Produktangebot optimieren, warum Stadtplaner in Zukunft vermehrt Mobilfunkdaten auswerten werden, warum Zeitungsschlagzeilen Leben retten können und wie Google Trends dabei hilft, gute Frühwarnsignale für Aktienanalysten zu generieren?

Viele Gründer erkennen die Chance, auf diese Erfolgswelle aufzuspringen. Big Data Auswertungen stellen für viele Firmenkunden einen enormen Mehrwert dar, weshalb sie auch bereit sind, viel Geld dafür zu bezahlen. Das ist ein guter Nährboden für eine StartUp-Welle. Deshalb ist es nicht verwunderlich, dass im Rahmen des CODE_n14 Contest Big Data das Hauptthema war. Vor kurzem wurde die 50 Finalisten bekannt gegeben. Eine Kurzübersicht gibt es hier. Ich habe daraus meine persönlichen Top-5 herausgefischt, vier davon made in Germany. Los geht´s:

Placemeter zeigt Dir, wo Du nicht Schlange stehen musst
Wollen Sie bei ihrem Supermarkt um die Ecke nicht lange in der Schlange an der Kasse warten? Dann hilft ihnen Placemeter dabei, ihnen anzuzeigen, wie lange die Schlangen aktuell sind. Noch besser: Placemeter sagt ihnen, in welchem Zeitraum an welchen Tagen sich keine Schlangen bilden. Das funktioniert auch für ihr Cafe um die Ecke, den Straßenverkehr etc. Möglich wird das dank Crowdsourcing. Die Placementer-Community-Mitglieder platzieren ihre Smartphones an neuralgischen Punkten und lassen ihre Kamera laufen. So kann Placemeter Bewegungsströme ermitteln und prognostizieren. Big Brother is watching you.

Placemeter Algorithms Output from Placemeter on Vimeo.

Feingold weiß aufgrund einer Sprachanalyse, was der Gesprächspartner denkt
Das gesprochene Wort verrät mehr, als wir uns wünschen. Die Firma Feingold aus München bietet Sprachanalyse-Tools für verschiedene Zwecke an. So können Verkäufer, die via Videochat mit ihren Kunden sprechen, schnell erkennen, wie groß ihre Verkaufschancen sind und welche „Schalter“ gedrückt werden müssen, um einen Verkaufserfolg zu erzielen. Bewerber können vor einem Gespräch testen, welchen Eindruck sie auf den Gegenüber machen. Das wird möglich dank der VerityVoice und VerityMind Technologien, mit deren Hilfe man die Änderung von emotionalen Zuständen anhand von Stimme und Text erkennen kann.

LocosLab bietet Indoor-Navigation für Flughäfen, Messen und Einkaufszentren anOhne Navigationsgerät sind viele Autofahrer aufgeschmissen. Wie wäre es, wenn man auch in Gebäuden zielgenau navigiert werden könnten. Genau solch eine Lösung bietet LocosLab an. Diese Indoor-Navigationslösungen leiten die Kunden präzise zu dem Ort, den sie erreichen möchten, ob an das richtige Gate am Flughafen, zu dem Getränkeregal im Supermarkt oder dem interessanten Stand auf der Messe. Umgekehrt können die Kunden von LocosLab die Bewegungsströme ihrer Kunden bzw. Besucher auswerten und daraufhin z.B. die Produktauslage optimieren.

LocosLab

Streetspotr lässt Smartphone-Nutzer für sich arbeiten
Streetspotr bezeichnet sich als Europas größte Mobile Workforce. Durch die Verfügbarkeit hunderttausender Smartphone-Nutzer erhalten die Auftraggeber von jeder beliebigen Adresse Daten und Insights in nahezu Echtzeit: Mobile Crowdsourcing macht es möglich. So hat die Community bisher schon mehr als 720.000 Fotos gemacht, 60.000 Umfragen vor Ort durchgeführt und 9.000 Speisekarten gesammelt. Alles im Kundenauftrag.

mapegy will der Kompass für die High-Tech-Welt werden
Auf welche Projekte sollte sich die F&E-Abteilung konzentrieren? Welchen Technologie-Cluster sollte ein Stadt oder Kommune aufbauen? In welche StartUps sollte eine VC-Gesellschaft investieren? Diese und andere Fragen will mapegy beantworten. Via Data-Mining werden alle wichtigen Informationen aus der Textflut weltweit herausgefiltert und zielgerichtet aufbereitet. Dadurch sollen viele Fragen von Entscheidern der High-Tech-Welt schnell und fundiert beantwortet werden. So kann ein StartUp z.B. herausfinden, wo der beste Standort für den Sitz des Unternehmen sein könnte.

6 Responses to 5 ausgezeichnete Big-Data-Startups

  1. […] Leitfäden und dank Canvas Modell können die Gedanken schnell strukturiert werden. Mit Hilfe von “Big Data” kann ich heute schnell wichtige Informationen “herausfischen”. Virtuelle Inkubatoren […]

  2. […] gerade um uns herum passiert, ist, dass viele schlaue Köpfe Daten und Marketing zusammenbringen. Überall sprießen datengetriebene Startups mit B2B Services aus dem Boden – Oder werden schon gekauft. Seien es nur kleine Insights aus sozialen Netzwerken oder seien es […]

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