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10 Food Trends 2014

Was essen wir in Zukunft? Wie essen wir in Zukunft? Wie wird das Essen in Zukunft zubereitet? Die Journalistin Amy Fleming besuchte einen Food Trend Kongress in London, um Antworten auf diese Fragen zu erhalten. Und sie ist tatsächlich fündig geworden. Einiges davon könnte sehr schnell zum Trend auch hier in Deutschland werden, einiges ist eher „Zukunftsmusik“.

Essbare QR-Codes – Reispapier auf Sushi
Angeblich sind 52% der kalifornischen Meeresfrüchte, die in den Verkauf kommen, falsch ausgezeichnet. Wie könnte man das ändern? Ein Sushi Restaurant in San Diego hat eine Lösung für das Problem. Warum druckt man nicht einen QR-Code auf essbares Reispapier, das man am Fisch anbringt. So könnte nicht nur dieses Problem gelöst werden, sondern die Kunden könnten auch über Herkunft des Fisches und weitere Hintergründe informiert werden.

Essen-Tattoos
Eine Alternative zu obiger Lösung hat eine spanische Firma erfunden. Sie bietet Laser Tattoos für frische Produkte an. So können Logos, Angaben zur Herkunft und sogar QR-Codes in das Obst und Gemüse gebrannt werden. Das könnte die Aufkleber ersetzen, die schnell abfallen und „umgewidment“ werden können. Laser Tattoos dagegen sich deutlich fälschungssicherer.

Intelligente Eiswürfel
Ein Erfinder kam auf die Idee, wie Menschen dazu angehalten werden, nicht zu schnell Alkohol zu trinken. Die Lösung ist ein intelligenter Eiswürfel. Dieser Eiswürfel erkennt mit Hilfe von Sensoren, ob der Konsument zu schnell trinkt oder nicht. Ist alles in Ordnung, leuchtet der Eiswürfel grün, wenn es an der Grenze ist, orange und wenn die Grenze überschritten wurde, rot. Wenn es länger rot blinkt, wird automatisch eine SMS an die Freunde geschickt, damit sie einschreiten können. Crazy.

Cheers – alcohol-aware glowing ice-cubes that beat to ambient music from Dhairya Dand on Vimeo.

Die menschenleere Küche
Automatisierung war schon immer ein Thema in der Gastronomie. So gibt es dort Backautomaten, Geschirrspülmaschinen etc. Doch jetzt könnte es der Küchenhilfe „an den Kragen gehen“. Die Firma Momentum Machines hat eine Roboter-Maschine entwickelt, die 360 Gourmet-Burger pro Stunde herstellen kann. Die Maschine kann frische Zutaten schnell verarbeiten und auch spezielle Kundenwünsche hinsichtlich des Belages berücksichtigen.

Die Google-Glass-Diät
Japanische Forscher haben herausgefunden, dass die Menschen 10 % weniger essen, wenn Ihnen das Essen auf einem Bildschirm 50 % größer angezeigt wird, als es in der Realität ist. Clevere App-Programmierer sind deshalb auf die Idee gekommen, eine Google Glass Diät zu entwickeln. Dabei soll dem Konsumenten das Essen einfach in Übergroße auf das Brillenglas projiziert werden. Jetzt endlich weiß ich, warum ich ein Google Glass brauche 🙂

Der intelligente Zahn
Taiwanesische Wissenschaftler forschen derzeit am intelligenten Zahn. Konkret handelt es sich um Sensoren und Microchips, die in einen Zahn implementiert werden. Dieser Zahn kann dann regelmäßig das Ess- und Kauverhalten an den Zahnarzt senden. So kann der Zahnarzt wichtige Ratschläge geben, bevor er überhaupt zum Bohrer greifen kann. Prophylaxe-Behandlung könnte den Besuch beim Zahnarzt wieder zum „Vergnügen“ machen.

Smart-Knife aus dem Electrolux Design Lab
Smart Food hat sich längt in der Lebensmittelindustrie etabliert. Bald könnte in der Küche das Smart-Messer folgen. Ein Designer hat diese Idee beim Electrolux Design Lab eingereicht. Dieses Messer könnte bei seiner Arbeit die Lebensmittel auf schädliche Bakterien, Pestizide, Nährstoffe, Vitamin-, Eiweiß- und Fettgehalt untersuchen. Noch ist das Zukunftsmusik.

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Gemüse als Eis am Stiel
Mittlerweile gibt es auch in in Deutschland Bio-Eis am Stil. Da kommt schon der nächste Trend angerollt, Gemüse als Eis am Stiel. Klingt noch gewöhnungsbedürftig, in Zukunft Brokoli, Grünkohl und Co. am Stil zu schlecken. Es braucht wahrscheinlich erst einmal einen Promi, der es vormacht, damit das wirklich zum Trend wird. Oder eine Bio-Handelskette kommt auf die Idee, die etwas andere Eis-Bar zu eröffnen. Lassen wir uns überraschen.

Pikanter Gemüse-Joghurt
In New York sind sie der „letzte Schrei“, Joghurts mit Karotte, Tomaten oder Rote Beeten. Durch die natürliche Süße dieser Gemüsesorten braucht kein Zucker oder Süßstoff beigegeben zu werden. Die Milch für den Yoghurt kommt von von Kühen, die mit Gras gefüttert werden.

Essbare Erde
Ein Zeit lang waren Wildkräuter der „letzte Schrei“ in Spitzenrestaurants. Warum eigentlich nicht auch Erde als Beilage zu einem Menu anzubieten. Diese Frage stellten sich die Verantwortlichen des Tokyo Restaurant Quittez Ne Pas und bieten seitdem Erde als Einlage einer Kartoffelsuppe an, als Beilage zum Wolfsbarsch oder sogar als Eis. Die Aufmerksamkeit der Öffentlichkeit hat man auf jeden Fall.

7 Responses to 10 Food Trends 2014

  1. […] neue Obst” gibt es immer mehr Anbieter, die Gemüse statt Obst in ihre Produkte tun, wie z.B. Gemüsejoghurt. Und es gibt auch schon tatsächlich schon Gemüse-Eis am Stiel. Da war der Schritt zum […]

  2. Anna sagt:

    Wahnsinn! Wir werden immer kontrollierter! Nicht mal mehr betrinken kann man sich ungestört, ohne dass rot blinkende Eiswürfel einen dabei anmachen und den Freunden Bescheid sagen.

  3. Anna sagt:

    Da muss man sich doch unweigerlich fragen: Wollen wir das wirklich?

  4. Hallo Anna,

    das ist tatsächlich Gemschackssache, im wahrsten Sinne des Wortes.

    Die Kneipe, die solche Eiswürfel als erstes anbietet, wird sicherlich einen netten Medienbuzz generieren können.

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