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5 deutsche Internet-StartUps: wundercar, german-box, bikesale, stagelink, wewant

Von allen Ecken erhalte ich Infos über Startups, die neu starten oder nach ersten Erfahrungen in der Beta-Phase jetzt durchstarten wollen. Um dieser „Flut“ gerecht zu werden, stelle ich zahlreiche dieser StartUps im Rahmen eines Schnelldurchlaufs vor. Damit kann ich auch StartUps präsentieren, von denen noch nicht viel bekannt ist, die „nur“ auf der CopyCat-Welle reiten oder über die andere Blogs schon ausführlich berichtet haben. Schliesslich soll man nicht alles neu erfinden, sondern sich eher miteianander vernetzen.

Das erste StartUp, das ich vorstellen werden, ist gleich ein Knaller. Es handelt sich um ein disruptives Konzept, das die Taxibranche auf den Kopf stellen könnte. Denn Wundercar will jeden Privatfahrer zum Taxifahrer machen. Die Shareeconomy schlägt einmal mehr zu. Durch einen findigen Trick sollen die Gesetze zur Beförderung von Personen ausgehebelt werden. Investoren zeigen sich begeistert von diesem „Game Changer“. Damit gibt es ein StartUp mehr (nach mytaxi, blacklane und mydriver), das der Taxibranche enorm einheizen wird. Autsch!

Wundercar will das „airbnb“ für Taxifahrten werden
Es war nur eine Frage der Zeit, bis die Shareeconomy auch vor Taxifahrten nicht Halt machen würde. Und tatsächlich versucht jetzt Wundercar aus Hamburg sein Glück, Chauffeurfahrten von Privatperson zu Privatperson zu vermitteln. Bezahlt werden sollen die Fahrer in Form eines Trinkgeldes. Durch diesen Trick sollen auch Bestimmungen des Personenbeförderungsgesetzes umschifft werden. Und damit die Fahrgäste nicht zu knausrig sind, wird via Wundercar-App angezeigt, wie hoch das durchschnittliche Trinkgeld ist, dass von anderen Fahrgästen auf ähnlicher Strecke gezahlt wurde. Die Teammitglieder haben Erfahrungen in internationalen Startups wie Airbnb, Foursquare und Yahoo gesammelt. Obwohl der Dienst noch nicht verfügbar ist, haben sich schon zehn Business Angels und drei VC-Firmen in Millionenhöhe beteiligt. Ups. Mehr Infos auf netzwertig.de

German-Box sendet „Care-Pakete“ an Auswanderer
Produkte vom Original Wackeldackel, über regionale Deutsche Biersorten bis hin zu Kuckucksuhren, alles ist im GermanBox-Onlineshop erhältlich. Nach der Bestellung macht sich die german-box mit allen relavanten Zollgenehmigungen und Ausfuhrgenehmigungen auf den Weg: Zu Freunden, Bekannten, Verwandten, als Gastgeschenk für den Schüleraustausch oder für den Auswanderer. Ab jetzt braucht keiner mehr Heimweh haben. Über ein ähnliches Konzept, nur für spanische Auswanderer, habe ich vor 1,5 Jahren hier im Blog berichtet.

bikesale ist ein neuer Marktplatz für gebrauchte Fahrräder
bikesale.de ist der neue Marktplatz für gebrauchte Fahrräder. Verkäufer inserieren einfach und kostenlos, Käufer finden bedarfsorientiert. Durch die Spezialisierung will bikesale.de gleichermaßen erfahrenen “Freaks” wie auch unerfahrenen Gelegenheitsradlern helfen, ihr Rad optimal zu inserieren bzw. ein passendes Gebrauchtes zu finden. Mission: Jedes Rad hat einen Wert. Jedes Rad sollte genutzt werden. Jeder sollte das passende Rad finden können. Jeder sollte einfach und sicher gebrauchte Räder kaufen und verkaufen können! Mehr erfahrt ihr im Interview auf Venturate. Auf Venturate suchen die Gründer aus München gerade Beteiligungsgeber. Bis Mitte Februar soll noch die Closed Beta Phase dauern. Auf dem Laufenden bleibt Ihr via Facebook.

Stagelink will das Kickstarter für Musikkonzerte werden
Die Stagelink-Plattform existiert seit August 2013. Die Geschäftsidee ist schnell erzählt: Musikfans können ihre Lieblingsbands in ihre Stadt holen – durch einen Klick auf deren Facebook- oder Stagelink-Profil. Über den sogenannten Live-Radar sehen die Bands, in welchen Regionen die größte Nachfrage herrscht. Finden sich genug interessierte Fans, starten die Bands den Ticketverkauf direkt über Stagelink. Die Anzahl verkaufter Karten hilft außerdem bei der Wahl des richtigen Veranstaltungsortes. Kommt Euch bekannt vor. Im August 2011 habe ich über Ticketometer berichtet. Es war nur eine Frage der Zeit, bis die CopyCat-Welle nach Deutschland schwappen würde.

Mit „WeWant“ kann jeder die Welt verbessern
„Wenn Du auf Burger stehst, sagst Du es mit Facebook, Twitter & Co. Wenn Du einen besseren Burger willst, sagst Du es mit WeWant“ Das ist das Motto von WeWant. Es will der direkte Kanal für Bedürfnisse, Meinungen und Ideen werden. Ziel ist es, Produkte, Dienstleistungen, Unternehmen und damit die Welt mit jedem Want ein Stück besser zu machen. Unternehmen können auch gezielt Umfragen zu ihren Produkten starten und die Teilnahmen mit Coupons etc. incentivieren. Die einfache Bedienung der App soll ein Schlüssel zum Erfolg sein. Mehr Infos auf t3n.

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