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Das US-StartUp Spritz will die Art, wie wir Texte auf Smartphones lesen, radikal verändern

Mit dem Smartphone einen Text zu lesen, das kann schnell nervig werden. Doch jetzt soll dank des US-StartUps Spritz alles anders werden. Ab jetzt soll es vorbei sein mit scrollen, streichen, Texte vergrößern oder verkleinern. Wie soll alles anders werden? Spritz blendet immer nur einzelne Wörter ein und das ganz schnell hintereinander. So soll der Leser bis zu 1.000 Wörter pro Minute lesen können (statt normalerweise 150 bis 200 Wörter pro Minte).

Wichtig. Das Einblendetempo kann der Leser selber steuern. Diese Taktzahl kann jederzeit geändert werden. Sicherlich braucht es ein paar Minuten Übung, bis man das richtige Tempo gefunden und sich an die neue Anzeigeform gewöhnt hat. Damit der Leser den Überblick behält, wird der Buchstabe in der Wortmitte rot markiert. Wörter, die langer als 13 Buchstaben sind, werden getrennt. Auf Startseite von Spritz wird eine Demo präsentiert (in dieser Demo werden ca. 500 Wörter pro Minute eingeblendet).

Laut einer Pressemitteilung anlässlich der Präsentation auf dem Mobile World Congress in Barcelona soll zuerst eine E-Mail-Anwendung für Samsung-Smartphones erscheinen. Spritz hat sich für das Lizenzierungs-Einnahme-Modell entschieden, um schnell die Technik verbreiten zu können. Nach drei Jahren Entwicklungszeit soll die Markteinführung jetzt in Schnelltempo erfolgen. Momentan funktioniert Spritz für die Sprachen Deutsch, Englisch, Spanisch, Russisch und Koreanisch.

5 Responses to Das US-StartUp Spritz will die Art, wie wir Texte auf Smartphones lesen, radikal verändern

  1. Der Demo auf der Startseite von Spritz ist gut. Auf kleinen Mobilgeräten macht es sicherlich Sinn. Spannend wird es, wenn der sich der Leser dann an komplette Sätze erinnern möchte. Ich bevorzuge da eher ein ruhiges Überblick gewährendes Schriftbild, also normale Textseiten.

  2. Tim sagt:

    Kontraproduktive Anwendung, die das Lesen stark verlangsamt, weil Blocklesen ja nicht mehr möglich ist. Eine Totgeburt.

  3. mmmmh, wenn einer vor zwanzig Jahren die SMS hier präsentiert hätte, hätte man wohl auch gesagt: Zu langsam, zu kompliziert. Und heute spricht man vom SMS-Daumen?

    Es gibt viele Wege nach Rom, wie Menschen in Zukunft Texte auf Smartphones lesen, mal schau´n wie ausgetrampelt o.g „Pfad“ bei der nächsten Generation sein wird, Top, die Wette gilt!

  4. […] Das US-StartUp Spritz will die Art, wie wir Texte auf Smartphones lesen, radikal verändern […]

  5. Arndt sagt:

    Wenn eine Seite über ein Responsive Design verfügt, finde ich es gar nicht so unpraktisch, sie auf dem Handy zu nutzen. Wird man sehen, ob die neue Idee von Spritz sich wirklich etablieren wird. Ich habe da eher die Vorstellung, dass alles etwas unübersichtlich erscheint. Aber ist vielleicht auch nur so lange der Fall, bis man sich daran gewöhnt hat. Wer viel unterwegs im Internet surft, ist doch ohnehin mit Tablet besser dran, da es größer ist.

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