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Datacoup beteiligt die Nutzer am Verkauserlös ihrer Daten und möchte Ihnen die Kontrolle zurückgeben

Social Networks, Communities und Datenbroker verdienen sehr viel Geld damit, ausgewertete und aggregierte Daten an Werbetreibende zu verkaufen. Warum soll eigentlich derjenige, der diese Daten verursacht, nicht auch daran verdienen. Darüber machen sich schon seit Jahren findige Unternehmer Gedanken, so wie Matt Hogan, der dafür die Internetfirma Datacoup gegründet hat.

Er will den Nutzern acht USD pro Monat dafür bezahlen, dass er Zugriff auf deren Facebook- und Twitterdaten sowie Kreditkartenabrechnungen bekommt. Datacoup will daraus wichtige Marktanalysedaten aggregieren und zu Marktforschungsszwecken an interessierte Firmen verkaufen. Das Datenmaterial werde anoynomisiert weiter gegeben, esseidenn der Nutzer ermächtigt Datacoup dazu, die Daten 1:1 weiter zu geben.

Einige tausend Nutzer haben sich für die Beta-Test-Phase angemeldet. In einigen Monaten will Datacoup „live“ gehen. Die Zeit bis dahin will Matt Hogan nicht nur nutzen, um weitere Schnittstellen z.B. zu mobile Fitness Devices herzustellen, sondern auch um Kunden zu finden, die ihm die Daten abkaufen wollen. Nur dann kann Datacoup seine Mitglieder an den Erlösen beteiligen.

Experten sind sich uneinig, ob sich genug Kunden finden, die bei diesem „Experiment“ mitmachen würden. Und zudem könnten die bisherigen Datenaggregatoren wie Facebook und Co. die Daten weiter auf eigene Rechnung verkaufen. Aber es ist ein erster Schritt, den Nutzern aufzuzeigen, wie wertvoll ihre Daten sind, um in Zukunft verstärkt darum zu kämpfen, die Kontrolle und das Eigentum über die eigenen Daten zurück zu gewinnen. Alles fängt mit einem ersten Schritt an.

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