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Mailbox-Germany macht das Angebot deutscher Onlineshops weltweit verfügbar

Hermann Hetzer verkauft mit seinem Team im Onlineshop Vireo-Store „grüne“ Elektronik und ökologisches Spielzeug. Schon kurze Zeit nach dem Start konnten erste Kunden aus dem Ausland gewonnen werden und es wurden immer mehr davon. Irgendwann bat sie der erste von Ihnen Waren, die in seiner Heimat nicht zu bekommen waren, in Deutschland zu besorgen und diese mit seiner ursprünglichen Bestellung zu verschicken. Bald machte diese Idee der Frachtweiterleitung Schule. Immer mehr Vireo-Kunden kamen auf die gleiche Idee. So kam Hermann die Idee zur Gründung von Mailbox Germany, das im 3. Quartal 2014 an den Start gehen will.

Das Potential dieser Geschäftsidee ist laut den Gründern riesig: „Über 50% der deutschen Onlineshops bieten keinen direkten Versand ins internationale Ausland an. Mit Mailbox Germany ermöglichen wir Kunden in Deutschland einzukaufen als ob sie selbst in Deutschland leben würden. Selbst bei großen Unternehmen wie Amazon oder Ebay hängt es oft von dem jeweiligen Händler ab, ob ein Versand ins Ausland angeboten werden kann oder nicht. Wir machen mit unserem Service das Angebot aller Onlineshops in Deutschland weltweit verfügbar. Außerdem haben wir uns zum Ziel gesetzt unsere Logistikleistungen, nicht nur Unternehmen sondern auch Endverbrauchern einen preiswerten und umfangreichen Onlineservice anzubieten.“

Und die Geschäftsidee kann genauso kurz zusammengefasst werden: Die Mailbox-Germany Kunden erhalten einen Lagerplatz und dazu eine deutsche Lieferadresse, an die sie Pakete, Briefe und Zeitschriften zu Inlandskonditionen liefern lassen können. Einmal hier angekommen kann dann jeder in seinem Kundenaccount bestimmen, wann seine Sendungen an seine Heimatadresse geschickt werden sollen. Besonders attraktiv ist der Service, wenn die Kunden aus dem Ausland mehrere Lieferungen konsolidieren und in einem Paket zu sich schicken lassen. Als besonderer Service wird eine Online-Warenprüfung anhand automatisch generierter Bildern beim Wareneingang angeboten.

Zusätzlich werden angeboten:

  • Digitalisierung von Briefen, Dokumenten und Drucksachen (z.B. für Deutsche, die zeitweise im Ausland leben)
  • Retourenservice (bei Nichtgefallen einer Shop-Bestellung)
  • Onlinemanagement von Sendungen und Dokumenten
  • Zoll-Erklärung online ausfüllen
  • mehrere Tarifoptionen (Free, Private, Professional)
  • Multilinguale Homepage (deutsch, französisch, englisch)
  • Versand innerhalb Deutschlands

Dieses Angebot ist Ergebnis einer mehr als einjährigen Vorbereitungszeit. Auf der Webseite wird der aktuelle Status erläutert: „Bis zum heutigen Zeitpunkt haben wir schon viel erreicht. So verfügen wir bereits über eine offizielle Postlizenz, die es uns erlaubt, Briefe und Zeitschriften zu empfangen und weiterzuleiten. Wir haben einen Großteil des Inhalts für die Onlinepräsenz Mailbox-Germnay.com in deutsch, französisch und englisch fertig gestellt. Mit Vireo.de bereits ca. 10.000 erfolgreiche Warensendungen ins Ausland zugestellt. Rechtliche Rahmenbedingungen wurden mit Juristen besprochen und abgesteckt. Währenddessen arbeitet ein Team von 3 Programmierern unermüdlich an der technischen Umsetzung der Seite.“

Um zeitnah und gleichzeitig professionell an den Start gehen zu können, sollen via Indiegogo 20.000 EUR Startkapital eingesammelt werden. Nach der Hälfte der Zeit ist allerdings erst ca. 5 % der Mindest-Fundingsumme eingezahlt worden. Deshalb trommeln jetzt die Macher via Blogs, Medien und Co. Kein gutes Omen ist, dass die erste Crowdfundingaktion auf Vision Bakery im letzten Herbst nicht von Erfolg gekrönt war. Hmmm, liegt vielleicht am Marketing, denn letztlich besteht die Herausforderung darin, viele Kunden aus dem Ausland zu finden. Da wäre eine Erwährung bei PSFK, Springwise, Techcrunch und Co. wohl hilfreicher. Weiterhin hilfreich wäre Storytelling. Folgende Story sollte aus meiner Sicht in der Vordergrund der Medienarbeit geschoben werden:

„Unterwegs auf einer Reise durch Lateinamerika hatte Paul seinen BMW Mini von Streetart-Künstlern gestalten lassen. Dann brach ihm nach 20.000 Kilometern die Kupplung. In einer Werkstatt sagte man ihm, die Kupplung koste 2.000$ und die Lieferzeit sei ungewiss. Darauf wollte sich Paul nicht einlassen. Aber sein Auto zurückzulassen kam für ihn nicht in Frage. Glücklicherweise gab es Rettung. In einem deutschen Online Shop hatte er eine Kupplung für 185€ gefunden, doch der Händler wollte nicht außerhalb Deutschlands liefern. So rief er bei uns an und fragte ob wir die Kupplung für ihn entgegennehmen und nach Brasilien schicken. Logo, antworteten wir. Denn mit unserem Onlinehandel Vireo.de verfügen wir über das Know How international zu versenden. So sparte Paul eine Menge Geld und Zeit. Und der Mini – steht heute als Kunstobjekt im BMW Museum in München. Und aus der Idee „Sendungen weiterzuleiten“ entstand unsere Start-Up-Idee.“

5 Responses to Mailbox-Germany macht das Angebot deutscher Onlineshops weltweit verfügbar

  1. Gast sagt:

    da hatte DHL vor einigen jahren einen ähnlichen dienst aufgekauft der sowas für die USA angeboten hat und dann nach deutschland versandt. viele haben es damals für die iphone bestlleungen genutzt

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