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Pixolus macht aus dem Handy einen mobilen Scanner

Und wieder haben die Gründer einen Preis abgeräumt. Nach dem Sieg des Start Me Up – Wettbewerbes 2014 und einer Top-10-Platzierung in der 1. Runde des start2grow-Wettbewerbes 2014 haben sie jetzt den 3. Platz beim nuk-Wettbewerb 2014 abgeräumt. Nach dem Motto „so viele Juroren können nicht irren“, will ich hier das StartUp näher vorstellen. Es handelt sich im Pixolus.

Im Rahmen der nuk-PM wird die Geschäftsidee kurz und knackig beschrieben: „Die Gründer von pixolus haben eine Bilderkennungssoftware für Smartphones entwickelt. So werden diese zu mobilen Eingabegeräten, die Informationen wie Zählerstände oder Überweisungen per Kamera erfassen und direkt in digitalisierter Form verwenden.“ Die Besonderheit: Die Bilderkennung läuft direkt auf dem Smartphone, die Daten sind also direkt nach der Aufnahme verfügbar und können je nach Anwendungsgebiet sofort weiterverarbeitet werden.

Auf der Webseite des StartUps werden noch mehr Anwendungsbeispiele präsentiert: „Mit unseren Technologien ermöglichen wir automatische Datenerfassung in verschiedenen Branchen und für verschiedene Arten von Daten – von Zählerständen, Preisschildern, Formularen, Kassenbons, Überweisungsträger bis hin zu Produktinformationen, Service- und Artikelnummern.“ Als erstes Produkt wird eine Verbrauchsablesung für Mitarbeiter von Messdienstleistern und Versorgungsunternehmen sowie eine Selbstablesung für Kunden von Versorgungsunternehmen angeboten.

Neben der Vermarktung eigener Produkte bietet Pixolus aber auch Lizenzverträge an, damit andere Software-Entwickler Lösungen für andere Branchen und Anwendungsgebiete entwickeln und anbieten können. Aber nicht nur für neue, sondern auch für bestehende Anwendungen sollen die Lizenzen genutzt werden können. Und letztlich bietet Pixolus Beratungsdienstleistungen und Auftragsentwicklung insbesondere in den Bereichen Bildverarbeitung, Machine Learning und Data Mining an.

Damit ist Pixolus klar fokussiert und trotzdem breit genug aufgestellt, um viele Marktchancen zu nutzen. Das ist ein wichtiger Grund, warum mir die Geschäftsidee und deren Umsetzung so gut gefällt. Ähnlich wie andere Gründer betreiben auch die Pixolus-Gründer einen Blog, um hinter die Kulissen blicken zu können. Allerdings würde ich mir wünschen, dass hier mehr über „Lessons learned“ und nicht über Erfolgserlebnisse berichtet wird. Kann ja noch kommen 🙂

Videointerview: Stefan Krausz, Pixolus [impulse Comic-Aktion] from Impulse Medien GmbH on Vimeo.

One Response to Pixolus macht aus dem Handy einen mobilen Scanner

  1. Marc sagt:

    hm, die Begeisterung kann ich nicht nachvollziehen, denn OCR auf dem Handy ist nun nichts neues.
    Neben den Leadern nuance, abbyy, I.R.I.S gibt es kleinere App-Schmieden, die auf der Basis/Schnittstelle aufbauen bzw. eigene Algorithmen haben.
    gini-pay http://www.gini.net bspw. ist eine OCR + Überweisungs-App – siehe auch http://www.wiwo.de/finanzen/geldanlage/nie-mehr-eine-iban-abtippen-ing-diba-kooperiert-mit-smartphone-app-gini-pay/9480078.html
    scanbot, CamScanner Pro usw.

    Hinzu kommt, dass alle Programme/Tools usw. das gleiche Problem haben, nämlich dass das Smartphone sowie Objekt geeignet sein muss, sprich ausreichend Pixel, Geschwindigkeit sowie Ausleuchtung usw. dh. ist teilweise nur ein iphone 5 aufwärts sinnvoll.

    Dh. lediglich das handling kann interessant sein für die Auftraggeber/Endkunden.
    … wobei die anderen Entwickler nicht schalfen, siehe gini mit dem Entwickler-WE

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